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Cover  
Vicious Rumors - Warball (CD)
Label: Mascot Records
VÖ: 20.10.2006
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Art: Review
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Werner
Werner
(1019 Reviews)
8.0
Vicious Rumors Urgestein Geoff Thorpe ließ mit der Verkündung, Helstar Sirene James Rivera für das neue Langeisen engagiert zu haben, bei US Metal Veteranen ganz schön aufhorchen. Alles oder nichts lautete das Motto, denn: Boden musste gut gemacht werden, markierte der 2001 Output "Sadistic Symphony" doch klar den kreativen Tiefpunkt in einer seit über zwanzig Jahren bestehenden Karriere, von einem schrecklich missratenen Sound ganz zu schweigen.

Um die Erwartung bzw. Neugier als solche noch schmackhafter zu machen, schickte Thorpe weiters die Botschaft der Reunion mit seinen alten Recken Larry Howe (drums) und Dave Starr (bass) voraus. Und aufgrund der Guest- Appearance von ex- Ozzy Osbourne Klampfer Brad Gillis (Leads bei "Sonic Rebellion", "Immortal" und "A Ghost Within") kann man letztlich frank und frei behaupten: diesmal hat der gute Mann nichts mehr dem Zufall überlassen.

Judas Priest bzw. Halford- like gescreamt leitet Rivera den flotten Opener "Sonic Rebellion" ein, ein Trademark, welches sich immer wieder, nicht nur auf die schrillen Frequenzen des kleinen Texaners bezogen, auf dem "Kriegsball" aus Kalifornien zeigt – und da fällt nach wenigen Takten die transparent druckvolle Produktion ebenso auf, eine wahre Wohltat im Vergleich zur letzten Scheibe, für die sich Geoff in Kooperation mit Juan J. Urteaga verantwortlich zeichnet. Songs wie die folgenden, VR typischen "Mr. Miracle" und das (vor allem im Refrain) überragende "Dying Every Day" würden selbst auf solch Perlen wie "Welcome To The Ball" oder "Word Of Mouth" gute Figur abgeben, da kann man das geradlinige, wiederum „an- gepriestete“ "Immortal" gut und gerne verzeihen. Der majestätisch beginnende Titletrack bezeugt im weiteren, dass Vicious Rumors es (Gottlob!) nicht verlernt haben, getragene, aber stets powervoll wirkende Lieder zu schreiben – diese sich aus tausenden hervor tuende Griffbrett Behandlung von Thorpe kommt speziell hier exorbitant zum Tragen. Mit seiner rauen Stimme veredelt der Cheffe dann anschließend das gehörig drivende "Crossthreaded" und erinnert kurz mal daran, dass die Fanschar anno 1996 per "Something Burning" auf die harte Probe gestellt ward, als jene sich erst richtig bewusst wurde: Sangesgott Carl Albert weilt nicht mehr unter den Lebenden. Bemerkenswert: die stärksten bzw. intensivsten Stücke auf "Warball" stehen ausgerechnet am Ende, wobei der heroisch voran pushende und von exzellenten Galoppriffs ausstaffierte "A Ghost Within" mein ganz persönliches Highlight und das explosive "Oceans Of Rage" nebst betörender Instrumentalarbeit James Rivera (gar nicht gewusst, dass der seine Stimmbänder derart zu schleifen lassen vermag) nochmals in absoluter Hochform zeigt!

Resümee: vollständige Rekonvaleszenz eines jahrelang geplagten Patienten namens Vicious Rumors und der Beweis – diese Konstellation harmoniert nahezu perfekt! Aber viel wichtiger: man ist wieder im Stande, tolle Songs mit annähender Hookline Qualität früherer Tage zu schreiben! Also, es gibt sie doch noch, diese kleinen Wunder!
Trackliste
  1. Sonic Rebellion
  2. Mr. Miracle
  3. Dying Every Day
  4. Inmortal
  5. Warball
  1. Crossthreaded
  2. Wheels Of Madness
  3. Windows Of Memory
  4. A Ghost Within
  5. Oceans Of Rage
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