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Cover  
Sodom - Sodom (CD)
Label: SPV
VÖ: 21.04.2006
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Art: Review
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Werner
Werner
(999 Reviews)
8.5
Man kann zu ihnen stehen wie man will. Sie lieben oder ablehnen wie ihre Musik, aber eines muss man dem Ruhrpott Urgestein lassen: es zieht seine Sache durch. Konsequent. Und das schon seit über zwanzig Jahren. Ohne mit der Wimper zu zucken und ganz schlicht "Sodom" getauft, gehen T. Angelripper und Co. auf dem elften regulären Longplayer wieder erwartungsgemäß hart und selbsttreu ins Geschäft, im direkten Vergleich aber doch eine Spur kontrollierter bzw. melodischer als noch auf dem rigorosen 2001 Stahlwerk "M-16" - was in Relation natürlich nicht groß ins Gewicht fällt.

Den Bernemann habe man "zu mehr Engagement gefordert", entlarvte Onkel Tom in diversen Interviews seinen Gitarristen, und tatsächlich - wie eingangs erwähnt - zeigte es Wirkung. Vor allem bei den Tracks "Buried In The Justice Ground" (ich schwör – das Ding besitzt eine "Hangar 18" Schlagseite!), "City Of God" (von super Soli geziert!) und "Lay Down The Law" (ebenso glatter Volltreffer!) sind die drei schwer in Begriff, äußerst nachdenkliche Stimmungsbilder - nicht nur wegen ihren Anti-War Statements - an den geneigten Metalhead zu bringen. Aber Sodom wären ja nicht Sodom, wären da keine "Voll auf die Fresse" Kracher am Bankett: der Opener "Blood On Your Lips", "Wanted Dead" (der schnellste Song des Albums), das herrlich betitelte "Bibles And Guns", "Lords Of Depravity" (na gut, mit leichten „modern Slayer Vibes“ eher die Ausnahme!), "Nothing To Regret" oder "The Enemy Inside" stehen ganz in der alten Tradition und verleiten ohne Umschweife zu heftigen Kopfbewegungen, wie man es aus der goldenen "Thrash-Ära" kennt. Wer braucht da noch so aufgezwungenes mit deutschen Lyrics à la "Die stumme Ursel"? Ihr drei habt es absolut nicht (mehr) nötig, meine Herrschaften. Ein wirklich starkes Album, das man in Kooperation mit dem ex- Gitarristen und jetzigen Tracelords Chef Andy Brings - der Mann war die Notlösung, weil sich der ursprüngliche Soundtüftler Achim Köhler mitten in der Produktion Phase vertschüsste! - in der Midas Twins Stahlschmiede goss.

Fassen wir zusammen: Angelripper rotzt und brüllt noch immer was das Zeug hält, Bernemann nahm sich an der Nase und streut vermehrt Licks/Melodylines neben seinem gnadenlos dreckigen Geschredder rein, Schottkowski vermöbelt seine Schießbude wie eh und je, weiß aber genauso im rechten Moment inne zu halten (was ohnehin selten der Fall ist) und die Songs lassen für Thrashlunatics keinerlei Wünsche offen ... was will man mehr?
Trackliste
  1. Blood On Your Lips
  2. Wanted Dead
  3. Buried In The Justice Ground
  4. City Of God
  5. Bibles And Guns
  1. Axis Of Evil
  2. Lords Of Depravity
  3. Lay Down The Law
  4. Nothing To Regret
  5. The Enemy Inside
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