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Cover  
Hardline - Alive At The Gods (dvd) (CD)
Label: Frontiers Records
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Art: Review
DarksceneTom
DarksceneTom
(2849 Reviews)
Keine Wertung
Nach dem schlicht “II” betitelten, nicht überragend aber durchaus angenehmen Comeback Album der Traditionsrocker HARDLINE, schiebt das kundenfreundliche Label nun mit dieser „Alive At The Gods“ CD bzw. DVD nun (nach HAREM SCAREM und JSS) also einen weiteren 2002er Auftritt eines ihrer Label-Sprösslinge in die heimischen Regale. Wer’s wirklich braucht, ist sicher fraglich und wie viele Leute überhaupt noch mit dem Namen HARDLINE was anfangen ist wohl schon vom Allerfraglichtsten.

Egal! Seit „Hot Cherie“ im zarten Jahre 1992 erstmals seine Kabriotauglichkeit demonstrierte sind die wohlfrisierten Kerls aus Übersee ein absoluter Fixpunkt jeder anständigen Hard Rock Therapiegruppe und auch wenn sie nicht auf zig Billboardchartbreaker oder massig Übernummern bauen können, ist der gebotene knapp einstündige Gig voll mit durchwegs anständigen Knackwürsten und sollte jedem Freund des gepflegten Hard Rocks bzw. AOR Sound wohligst schmeicheln. Im Prinzip zocken die zum Teil immer noch würzig erscheinenden Herren fast das gesamte „Double Eclipse“ Scheiblein, bezuckert mit einigen wenigen, aber wohltuenden Nummern des letzten Longplayers („Face The Night“ „Wait“ und „Only A Night“). Die Songauswahl lässt somit eigentlich keinerlei Wünsche offen, (obwohl ich „Hold Me Down“, den knorkigen Opener der letzten Scheibe schon gern gehört hätte) die Performance der Musiker ist zwar grad keine tödlichen Maximum Rock Show aber astrein und die Gesangsperformance von Johnny Gioeli ist erwartungsgemäß perfekt!

Bleibt (bis auf die magere Tatsache, dass die ganze Aktion trotz der netten Lightshow eher wie eine Hobbyaufnahme mit 2 ½ Kameras vor eher lasch rüberkommenden Kulisse wirkt) eigentlich kein Kritikpunkt offen und für Fans der Band sollte sich die Anschaffung dieser DVD durchaus lohnen. Neueinsteigern mit Sinn für Hard Rock der allerersten Güte sei aber vielleicht eher die CD Version oder am besten überhaupt das Debüt der Herren an den Strumpf gelehnt.
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