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Cover  
Axxis - Time Machine (CD)
Label: AFM Records
VÖ: 26.01.2004
Homepage | MySpace
Art: Review
DarksceneTom
DarksceneTom
(2823 Reviews)
7.0
Im Jahre 1989 mit ihrem überragenden Debüt „Kingdom Of The Night“ und dem geschmeidigen Zweitwerk eine der ersten großen Entdeckungen meiner Metallerkarriere, haben AXXIS einen doch sehr durchwachsenen Lebensweg hinter sich und konnten mich seit „II“ eigentlich nur mehr mit dem 2000er Comeback „Back To The Kingdom“ so richtig überzeugen. Daran wird sich mit „Time Machine“ zwar nicht extrem viel ändern, der unterdurchschnittliche Vorgänger wird aber glücklicherweise locker vergessen gemacht.

Der flotte polternde Opener „Angel Of Death", die absolut hitverdächtige mit fast Reggae mäßigen Rhythmen unterlegte Midtempohymne „Wind In The Night (Shalom)“, oder bandtypische Kracher wie der Titelsong, „The Demons Are Calling“ oder das lockere „Lost In The Darkness“ vereinen eigentlich so ziemlich alle feinen Trademarks der Truppe und wissen absolut zu gefallen. So richtig arschtreten können die Germanen im Jahre 2004 zwar leider nicht mehr und so frisch und unverbraucht wie in frühen Tagen vermögen sie leider auch nicht mehr abzurocken, genannte Nummern sind aber voller gewohnt guter Melodien in einer Schnittmenge aus Melodik Rock und Heavy Metal und wie immer von der eigenwilligen aber feinen Stimme von Bernhard Weiß gut in Szene gesetzt. Zwar muss man sich neben erwähnten Knallern auch mit mehr oder weniger belanglos und teils sehr schlagertauglichen Rockern a la „Alive“, „Don´t Drag Me Down“ oder dem ultrakitschige Tränentier „Wings Of Freedom“ abkämpfen, nichtsdestotrotz kann man sich aber mit „Time Machine“ recht hurtig anfreunden und auch wenn die einstige Klasse nicht ganz erreicht wird, verdeutlichen AXXIS, dass sie noch locker in der oberen Liga mitspielen können.

„Time Machine“ ist druckvoll produziert und sicher eines der besseren AXXIS Alben, kann zwar nie mit den beiden überragenden Erstwerken und leider auch nicht mit der vorübergehenden Hochform auf „Back To The Kingdom“ mithalten, sollte sich aber zumindest mit jedem Fan der Band durchaus anfreunden können. Neueinsteigern seien aber nachhaltig die ersten beiden Meisterwerke ans Herz gelegt!
Trackliste
  1. Mystery Of Time
  2. Angel Of Death
  3. Time Machine
  4. Wind In The Night (Shalom)
  5. Lost In The Darkness
  6. The Demons Are Calling
  7. Wings Of Freedom
  1. Dance In The Starlight
  2. Battle Of Power
  3. Alive
  4. Gimme Your Blood
  5. Don't Drag Me Down
  6. Circus Of Love (Bonus)
  7. River Of Love (Bonus)
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