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25.11.2018
Doro
Garage, Saarbrücken
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Doro
25.11.2018, Garage, Saarbrücken 
DORO  
Doro Pesch ist nun seit 35 Jahren im Geschäft und ihre Popularität immer noch ungebrochen. Wo andere "Altgediente" sich nur noch im Kreise drehen oder ein jämmerliches Erscheinungsbild alter Tage abgeben, ist die kleine aber Große Lady immer noch "On Top"
UwePilger
UwePilger
(8 Live-Berichte)
Deutschlands sogenannte Metal Queen Doro ist schon ein Phänomen. Seit ca. 35 Jahren im Geschäft, schafft sie es immer noch die Massen zu mobilisieren aber auch gleichzeitig zu polarisieren. Die einen sind begeistert von ihrer Ausstrahlung und Natürlichkeit, die anderen finden die Lady eher etwas peinlich und zum Fremdschämen, wenn sie ihre (zugegeben leicht naiven und klischeehaften) Ansagen zum Besten gibt. Dass dies aber auch schon zu den absoluten Hochzeiten von Warlock in den Achtziger der Fall war und dort noch als Kult abgetan oder einfach gar nicht erwähnt wurde, wird da gern vergessen. Schließlich sind ja scheinbar die Fans "erwachsen" geworden. Ihr dies vorzuwerfen ist aber ziemlich unfair. Auch in Saarbrücken wird sich die Wahl-New Yorkerin einen feuchten Kehricht darum scheren und eine Hammer Show abliefern, dies schon mal vorweg.
Dass die Garage Saarbrücken an einem Sonntagabend mit über 1.000 Zuschauer rappelvoll ist, ist dann wohl der nächste Beweis für die ungebrochene Popularität Doro’s.



Eine verzweifelte und erstmal erfolglose Parkplatzsuche, Stau am Einlass und Garderobe, lassen mich die Vorband Oversense leider komplett verpassen. Gut angekommen sei sie aber dem Vernehmen nach.
Als um 21:00 ziemlich genau Doro und ihre Mannen die Bühne entern, ist vom ersten Ton an Feuer im Publikum. Die Metal Queen selbst ist bestens gelaunt, wie eigentlich immer und die Jungs ihrer langjährigen Begleitband erweisen sich als echte Bühnenschweine. Tolle Action, viele Seitenwechsel und eine gute, die Stimmung stetig aufbauende Setlist tun ihr Übriges dazu.

"Raise Your Fist" als Opener ist geradezu prädestiniert, eine geile Bühnensause einzuleiten. War mir vor einigen Jahren noch aufgefallen, dass die Stimmung bei den alten Warlock Klassikern immer einiges besser war als bei Doro’s Songs aus den Solo Zeiten, so ist es mittlerweile fast Remis. Die gespielten Songs der Post-Warlock Ära fügen sich richtig gut in die Gassenhauer wie "Burning The Witches", "Hellbound", "Metal Racer" usw., ein. Natürlich muss auch "Für Immer* herhalten und insgesamt sind es am Ende 3 Balladen die man „ertragen“ muss, vorausgesetzt man ist wie ich, generell kein Balladenfreund.



2 Stunden Spielzeit, keine unnötig in die Länge gezogenen Mitsingspielchen und Ansagen, tolle Show und Songauswahl….Herz was willst du zum Ausklang des Wochenendes mehr? Wie schon zu Beginn des Berichtes erwähnt, man kann von Doro, ihrem Image und ihrer Art halten was man will: Mir ist sie, zumindest live, hundert Mal lieber als irgendwelche grimmig dreinschauenden und wortkargen Möchtegern Rocker bei denen man das Gefühl haben muss zu "
stören+.

Doro bleib wie du bist, es war unterhaltsam.

Doro Setlist:
1. I Rule the Ruins (Warlock)
2. Bastardos
3. Blood, Sweat and Rock ’n’ Roll
4. Burning the Witches (Warlock)
5. All For Metal
6. The Night of the Warlock
7. 1000 Years
8. Metal Racer (Warlock)
9. Für Immer (Warlock )
10. Hellbound (Warlock)
11. Drum Solo
12. Soldier of Metal
13. Wacken Hymne (We Are the Metalheads)
14. Earthshaker Rock (Warlock )
15. All We Are (Warlock )
16. Freunde fürs Leben







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