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King Of Asgard - Viking Death Metal at it´s fucking best!
King Of Asgard - Viking Death Metal at it´s fucking best!  
Ein sensationelles Viking Death Metal Debüt wie "Fi'Mbulvintr" muss einfach unterstützt werden. Deshalb schnappen wir uns den King Of Asgard Mastermind und ehemaligen Mithotyn Kreativkopf Karl Beckman zum nordischen Plausche…
DarksceneTom
DarksceneTom
(62 Interviews)
For the English version of the interview, please scroll down...
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Viele Jahre nach der Trennung von Mithotyn steht Mastermind Karl Beckmann mit seiner neuen Band King Of Asgard mächtig und erhaben wie eh und je an vorderster Front der Viking Death Metal Gemeinde. In einem Gespräch mit uns erzählt er mehr…

DarkScene: Zuerst mal Gratulation zu einem grandiosen "Fi'Mbulvintr" (zum Review). Einem perfekten Viking Death Metal Werk, das den Charme vergangener Tage mit aktuellen Sound verbindet.
Erzähl mal davon, wie und vor allem warum King Of Asgard entstanden sind. Wie kam es zu dieser Viking Metal Soupergroup?

Karl Beckman: Vielen Dank für diese Worte! King Of Asgard wurden von mir im Jahre 2008 ins Leben gerufen. Nach der Auflösung meiner damaligen musikalischen Projekte hatte ich ja genügend Zeit dafür. Alles begann damit, dass ich mich mit meinem alten Weggefährten Karsten Larsson - der ja einst mein Mitstreiter bei Mithotyn war – zusammentat. Nach den vielen Jahren, in denen wir nicht miteinander gearbeitet hatten, beschlossen wir zurück an unsere Wurzeln zu kehren und sowohl musikalisch, wie auch textlich die altnordischen Einflüsse zu preisen. Die Sehnsucht danach schlummerte schon lange in mir. Kurz drauf waren bereits einige Songs im Kasten und im Jänner 2009 waren wir im Studio um unser 7-Track Debüt-Demo "Prince Of Märings" aufzunehmen. Von da an nahm die Sache seinen Lauf, Ende 2009 schloss sich mein alter Freund und Bassist Jonas Albrektsson (Thy Primordial) der Band an. Das Line-Up wurde weit stärker und zu diesem Zeitpunkt komplett. Dann kam richtig Fahrt in die Sache. Der Metal Blade-Deal wurde spruchreif, das Debütalbum wurde aufgenommen, etc.
Man könnte es ein erfolgreiches Projekt von Freunden nennen, die einfach nur ihre musikalischen Vorlieben umsetzen, denn das Ziel hinter King Of Asgard war einfach nur zurück an die Wurzeln zu gehen und jene Musik zu machen, der wir stark verbunden sind.
Das ist die kurze Zusammenfassung unsrer bisherigen Story…

DarkScene: Mit eurem Debüt "Fi'Mbulvintr" habt ihr Euch qualitativ quasi von 0 auf 100 mitten in die Spitze des Viking Death Genres katapultiert und auch die Latte für einen Nachfolger sehr hoch gelegt. Wusstet ihr um die Stärke des Songmaterials oder seid ihr selber überrascht, wie positiv die Reaktionen sind?

Karl Beckman: Ja, die bisherigen Reaktionen waren großartig, wir bekommen extrem gute Reviews und man kann schon zwei Monate nach dem Release sagen, dass das Album beachtlich gut ankommt. Das ist verrückt und wir sind total glücklich darüber. Wir wussten, dass wir ein gutes Album gemacht haben und wir sind auch sehr stolz darauf, aber es war sicher nicht vorauszusetzen, dass sowohl die Presse als auch die Fans (nicht alle wohlgemerkt) total verstanden haben, was wir mit unserer Musik ausdrücken wollten – nämlich ohne wirklich innovativ zu werden, in kraftvoller und wohl durchdachter Art und Weise den Spirit der Vergangenheit einzufangen. Daher sind wir logischerweise sehr geschmeichelt und natürlich auch überrascht über all die netten Worte, mit denen wir im Moment überhäuft werden. Aber hey, es gibt schließlich Schlimmeres als das! Tausend Dank an alle unsere Supporter, ihr gebt uns sehr viel Kraft. Wir hoffen natürlich auch, dass wir diese positive Stimmung ausnützen können und so viele Gigs wie möglich spielen können, um damit den Leuten auch etwas zurückgeben zu können. Unser großartiges Label „Metal Blade“ ist unterstützt uns natürlich auch, wie sie nur können. Aber am Ende des Tages sind wir selbst dafür verantwortlich, was Gutes zusammen zu bringen.



DarkScene: Siehst zu King Of Asgard als kompletten Neubeginn, oder irgendwie auch wie eine Fortführung deines Schaffens bei Mithotyn? Deine Wurzeln sind ja unüberhörbar….

Karl Beckman: Ganz ehrlich gesagt, war mein erster Gedanke, als ich Karsten kontaktiert habe, wieder mehr oder weniger zum Mithotyn-Stil zurück zu kehren. Je mehr Songs ich jedoch geschrieben habe, desto weniger war das dann das endgültige Ziel von mir. Ohne den Input von Stefan wäre es sowieso nicht mehr dasselbe. Daher sehe ich King Of Asgard als neue Band an, die neu durchstartet und versuchen wird, eine eigene Herangehensweise zu entwickeln. Natürlich ist es auch ganz offensichtlich, dass uns die Vergangenheit immer wieder in gewisser Weise einholen wird. Das ist aber auch unvermeidlich, weil es einfach zu viele Gemeinsamkeiten und Einflüsse gibt. Wir werden damit für eine gewisse Zeit leben müssen und daher stören mich diese Mithotyn-Vergleiche auch gar nicht. Würden wir den Namen Mirhotyn behalten, wären wir zu sehr an die Vergangenheit gebunden und wären nicht imstande, außerhalb dieses Rahmens zu agieren. Mit King Of Asgard können wir ganz neu beginnen und tun und lassen, was uns gerade Spaß macht.

DarkScene: Erzähl unsren Lesern mal, was du seit der Trennung von Mithotyn so getrieben hast. Du warst ja mal mit Infernal Vengeance tätig. Da hörte man aber auch nichts mehr.

Karl Beckman: Das ist auch hauptsächlich das, was ich seit den Tagen mit Mithotyn gemacht habe. Natürlich habe ich auch andere Sachen gemacht, darunter z.B. eine Judas Priest Cover-Band zusammen mit meinem Bruder Per (R.I.P.), aber du weißt ja, wie es läuft – solche Bands bekommen nicht viel Aufmerksamkeit. Du siehst, ich war also nicht ganz untätig, aber jetzt bin ich wieder mit voller Kraft zurück und das fühlt sich sehr gut an.

DarkScene: Hast du während deiner musikalischen „Abstinenz“ den Lauf des Heavy Metal und natürlich auch den Boom des Viking / Pagan Sounds verfolgt?

Karl Beckman: Natürlich habe ich die Geschichte mehr oder weniger verfolgt. Aber mir gefallen die alten Bands einfach besser und ich kann mich mit der aktuellen Metal-Szene nicht so wirklich anfreunden. Daher habe den Boom des Viking/Pagan Sounds nicht aktiv mitbekommen, habe aber schon den wahrlich verdienten Erfolg von Bands wie Amon Amarth bemerkt. Das Wichtigste habe ich aber schon mitgekriegt.

DarkScene: Hat die aktuelle Popularität des Viking Genres den Entschluss zu King Of Asgard verstärkt? Der Zeitpunkt für euer Debüt ist nahezu perfekt, um auch auf breiterer Ebene auf offene Ohre zu stoßen.

Karl Beckman: Dieses Projekt wurde absolut nicht zu dem Zweck begonnen, um schnell und/oder leicht zu Popularität zu gelangen. Wirklich nicht. Begonnen hat alles aus einem eher egoistischen Gedanken von mir, nämlich zu meinen Wurzeln zurück zu kehren und wieder das zu machen, das ich schon lange vermisst habe. Wir verwendeten Songmaterial, das ich herumliegen hatte und starteten ganz einfach aus Spaß an der Freude. Das in der Folge ein solch guter Vertrag herausschauen würde und wir in kürzester Zeit unser Debütalbum aufnehmen konnten, war schlicht ein Zufall. Das Timing war natürlich genial und ist auch unglaublich hilfreich, aber um das nochmals zu betonen, wir sind mit vollem Herzen bei der Sache und machen das aus einer gewissen „Eigenüberzeugung“ heraus und nicht aus dem Grund, ein möglichst breites Publikum damit anzusprechen. Wenn dies jedoch passieren sollte, umso besser.

DarkScene: Wer zeichnet denn für die King Of Asgard Songs verantwortlich?

Karl Beckman: Für dieses Album habe ich alle Songs selbst geschrieben. Dann präsentierte ich den anderen Jungs das Material im Proberaum und anschließend arbeiten wir die Details aus, machen uns Gedanken über die Arrangements und wandeln meine Songs damit in „richtige“ Songs um. Das kann manchmal nur einige Stunden dauern, manchmal aber auch bis zu dem Moment, an dem wir den Song aufnehmen. Das variiert, war aber die Vorgehensweise bei diesem Album. Da wir nun zu viert sind, wird sich diesbezüglich in der Zukunft einiges ändern. Am Ende des Tages ist jedoch nur das Endresultat relevant und wir werden versuchen, sehr demokratisch zu arbeiten.



DarkScene: Wie viele alte Ideen stecken in King Of Asgard und wo sind die Parallelen zu Mitothyn. Sind die Songs allesamt neu, oder sind auch Ideen vertreten die ihr bereits für eure anderen Bands und zu früherer Zeit im Kopf hattet.

Karl Beckman: Jeder Song wurde für King Of Asgard geschrieben und wurde nicht schon zu einem früheren Zeitpunkt für Mithotyn verfasst. Da ca. 50% der Musik schon einige Zeit am Buckel hat, gibt’s natürlich Ähnlichkeiten zu früher, aber das Material wurde für King Of Asgard geschrieben, ist ein Mix aus meinem Songwriting kombiniert mit gemeinsam erarbeiteten Arrangements und wird dadurch ganz natürlich Ähnlichkeiten mit Mithotyn aufweisen. Das ist nichts Überraschendes und auch kein Geheimnis, sondern ganz offensichtlich.

DarkScene: Die Kompositionen von "Fi'Mbulvintr " klingen griffiger und eingängiger als bei deiner Ex-Combo. Eine bewusste Entscheidung?

Karl Beckman: Ja, es war zwar nicht geplant, eingängiger zu werden, aber geradliniger und härter. Bei Mithotyn war das Songwriting komplexer, die Songs waren länger und nicht so eingängig als Resultat des gemeinsamen Songwritings zusammen mit Stefan. Die Songs für King Of Asgard sind ganz natürlich – wie schon vorher erwähnt – mit Herz und Überzeugung entstanden ohne Hintergedanken in Bezug auf Eingängigkeit oder Nostalgieaspekte. Wir wollten die Geschichte einfach halten und wenn sich das in mehr Eingängigkeit niederschlägt, sehe ich diese Entwicklung ausschließlich positiv.

DarkScene: Kannst du uns ein bisschen über die Texte von "Fi'Mbulvintr" verraten?

Karl Beckman: Die Lyrics bei King Of Asgard behandeln hauptsächlich Ahnenbilder, nordische Mythologie, Wikingersagen, die Religion unserer Vorväter und die tatsächliche Atmosphäre dieser Zeit. Diese Themen reichern wir mit eigenen Gedanken und Ideen an und wir limitieren uns diesbezüglich auch in keinster Weise. Wir wollen uns zwar auf keine spezifischen Themen festlegen, bewegen uns aber im zuvor erzählten Rahmen. Du siehst, die Lyrics auf "Fi’Mbulvintr" variieren ziemlich – von simpler Geschichte bis zu unseren Gedanken zum Christentum etc.

DarkScene: Wie sehr ärgern dich eigentlich die unumgänglichen Vergleiche mit deiner ehemaligen Band?

Karl Beckman: Das ärgert mich gar nicht, weil wir verstehen, wie diese Vergleiche entstehen und das ist auch ganz natürlich. Das kommt nicht überraschend. Wir leben damit, obwohl es auf Dauer natürlich auch – wie soll ich sagen – ermüdend wird. Aber das ist kein Problem. Blöd nur, dass manchmal die Retrospektive die Überhand über das eigentlich Wichtige - nämlich King Of Asgard und die Zukunft dieser Band – behält. Wir wussten, dass dies für eine gewisse Zeit Thema bleiben wird. Ich hoffe nur, dass dieser Punkt nicht für alle Zeit das Top-Thema bleiben wird.

DarkScene: Erzähl mal was zum großartigen Artwork und teil mal mit uns die Gedanken zu diesem sehr stimmungsvollen Bildnis…

Karl Beckman: Der großartige Künstler Ola Larsson steckt dahinter. Er ist ein langjähriger Freund der Band und hat schon viele Covers für Bands wie z.B. Thy Primordial oder Indungeon gestaltet. Wir waren extrem wählerisch, was das Cover für "Fi'mbulvintr" (Fimbul Winter) anbetrifft. Wir wollten, dass das Cover den Titel bis zu einem gewissen Grad inhaltlich wiederspiegelt. Wir gaben ihm nicht absolut freie Hand, sondern gaben ihm Grundideen vor, mit denen er dann arbeiten konnte. Er schickte uns Entwürfe zu, wir teilten ihm mit, was wir gut und schlecht dabei fanden, bis schließlich alle von uns damit zufrieden waren. Aufgrund dessen dauerte es auch gut 3 bis 4 Monate bis dieser Prozess abgeschlossen war. Wir wollten ein Cover, das an die großen Death/Black Metal Artworks der frühen 90er Jahre erinnert und das hat Ola großartig hinbekommen. Wir sind absolut zufrieden und auch das bisherige Feedback ist super. Er ist der Beste.



DarkScene: Wie wichtig war die Arbeit von Andy LaRocque für das Endprodukt?

Karl Beckman: Karsten und ich haben früher schon mit Andy zusammen gearbeitet. Von daher war er eigentlich eine leichte Wahl, weil wir ganz genau wussten, in welcher Form die Zusammenarbeit mit ihm ablaufen würde und was wir zu erwarten hatten, obwohl dies ein komplett neues Projekt war. Wir sagten ihm von Anfang an gleich gerade heraus, was wir uns für diese Band und dieses Album so vorstellen würden und Andy hat seinen Job hervorragend gemacht. Er hat auch einige wenige Kleinigkeiten zur Scheibe beigetragen und hat uns so noch weitergebracht. Andy ist ein cooler Typ, absolut am Boden geblieben und in der gemeinsamen Zusammenarbeit ein totaler Profi. Wir sind stolz darauf und wir würden auch in Zukunft gerne wieder mit ihm kollaborieren.

DarkScene: Ihr habt mit Metal Blade ein großartiges Label gefunden und auch gleich ein gelungenes Video zu "Einhärjar" aufgenommen. Es steckt also auch einiges an Geld in King Of Asgard. Wie groß sind denn Eure Erwartungshaltungen und natürlich auch die des Labels?

Karl Beckman: Bei „Metal Blade“ zu sein, macht sehr Vieles sehr viel leichter. Dinge werden pünktlich erledigt und es gibt dort Leute, die dafür sorgen, dass alles so ausgeführt wird, wie es auch geplant war. Natürlich sind wir auch mit einer 100%igen Einstellung bei der Sache und schauen auch selbst darauf, das was weitergeht. Der von dir angesprochene Videoclip ist zum Beispiel auf unserem Mist gewachsen und wurde von Rickard Moneus, einem guten Freund von uns, realisiert. Wir wollen damit nicht kommerziell oder übermäßig berühmt werden, sondern die großartige Musik, die wir machen, soll auch so gut als möglich nach „draußen“ dringen. Wir sind schon so lange in diesem Business tätig und jetzt – da wir bei „Metal Blade“ unter Vertrag sind – wollen wir diese Chance auch nützen und das Maximum herausholen – für uns, das Label und natürlich unseren Fans. Was die Erwartungen anbetrifft, wissen wir als relative Newcomer auf diesem Level nicht wirklich, was wir von uns selbst erwarten können und auch nicht wirklich, was das Label von uns erwartet. Alle zusammen wollen wir was weiterbringen und was ich bisher so mitbekomme, gewinnen wir sowohl mit dem Album als auch mit dem Video ständig neue Fans dazu.



DarkScene: Du hast mit Karsten Larsson einen alten Mitstreiter an Bord geholt. Gibt es eigentlich eine Chance, dass auch Mithotyn je wieder ein Album veröffentlichen, oder für einige Special Shows auf Festivals auftreten werden? Reunions sind ja in Mode.

Karl Beckman: Sowohl in naher als auch entfernterer Zukunft sehe ich das nicht kommen. Wir sind mit King Of Asgard mit ganzem Herzen bei der Sache und das ist auch, was die Leute in Zukunft von uns erhalten werden. Diese Band verschlingt auch unsere gesamte Zeit. Ich denke, dass sich die Leute daran gewöhnen und King Of Asgard auch so richtig schätzen lernen werden. Das wird zwar noch ein bisschen dauern, weil man ganz allgemein gerne in der Vergangenheit lebt und mit Neuem, mit Unbekanntem immer etwas vorsichtig umgeht. Alben und Live-Gigs wird’s nur von King Of Asgard geben, soviel ist sicher.

DarkScene: Wird man King Of Asgard bald auf einer anständigen Tour sehen und wer wären denn eure Favoriten für ein knackiges Tour Package?

Karl Beckman: Unglücklicherweise gibt es momentan noch keine Tour-Pläne. Wir versuchen einzelne Shows und auch ein paar Festival-Gigs auf die Reihe zu bekommen. Schauen wir mal, was noch kommen wird. Jeder der an uns interessiert ist, meldet Euch!!! Falls das richtige Offert eintrudeln würde, wären wir ganz sicher dabei. Es gibt eine Menge Bands, mit denen wir gerne die Bühne teilen würden - Unleashed, Enslaved, Satyricon, es gäbe noch viele.

DarkScene: Ich hoffe wir werden ein zweites King Of Asgard Album erleben. Wann darf man denn damit rechnen?

Karl Beckman: Das wirst du garantiert erleben. Wir sind schon im Schreibeprozess, haben aber noch nichts gemeinsam ausprobiert. Es gibt auch schon einen losen Zeitplan. Ich hoffe natürlich, dass wir einen würdigen Nachfolger zusammen bringen werden, glauben aber schon, dass wir das, sobald wir so richtig loslegen, schaffen werden. Auf alle Fälle werden wir dabei eine Menge Spaß haben.

DarkScene: Welche Bands oder Alben sollte sich ein Viking Fan abseits der Metal Szene anhören. Wer verbreitet wirklich nordische Stimmung?

Karl Beckman: Da gibt es ein Album, das mich zu "Fi’mbulvintr" total inspiriert hat: Jan Johansson mit "Jazz på Svenska". Es hat so einen melancholischen Touch, der diese nordischen Vibes ungeheuer gut einfängt und das war für King Of Asgard eine super Inspiration. Natürlich gäbe es da noch eine ganze Menge und nicht zu vergessen unsere traditionelle nordische Volksmusik

DarkScene: Wer sind deine musikalischen Idole. Welche Musiker oder Bands haben dich beeinflusst?

Karl Beckman: Heute höre ich so ziemlich alles, was ich persönlich als gute Musik empfinde. Natürlich Metal im Allgemeinen aber auch „Oldtimer-Rock“ wie AC/DC. Das variiert sehr, aber für unser spezifisches Genre würde ich Bands wie Bathory, Unleashed, Isengard, Dismember oder Amon Amorth nennen. Ganz allgemein mag ich qualitätsvolle Musik, die in mir was auslöst.



DarkScene: Gab es einen ausschlaggebenden Moment, einen Song oder ein Album, das dich dazu bewegte zum Instrument zu greifen und eine Band zu gründen?

Karl Beckman: Gott sei Dank hatte ich einen Bruder, der Judas Priest, Motörhead etc. gehört hat. Daher hatte ich schon in frühester Kindheit ständig Kontakt mit Metal und Hard Rock. Mein Interesse in den Metal und dass ich mit dem Gitarre spielen angefangen habe, verdanke ich nur ihm.

DarkScene: Gibt es auch moderne Rock- und Metal Musik und entsprechende Bands, die dir imponieren oder bist du ein absoluter Old-School Freak?

Karl Beckman: Natürlich gibt’s die, aber ich muss schon zugeben, dass ich alte Bands und deren Stilrichtungen schon bevorzuge. Wenn mir allerdings was Neues gefällt, gehe ich auch raus und kaufe mir das. Wie ich vorher schon erwähnte, ich mag qualitätsvolle Musik, ob die jetzt alt oder neu ist, ist mir eigentlich egal. Das Einzige, was ich echt nicht begreifen kann, ist Nu Metal. Da stellt’s mir die Gänsehaut auf. Das ist absolut seelenlos.

DarkScene: Ich hoffe du bist trotz deiner Viking-Seele für einige unsrer „Sludge-Questions“ zu haben. Also los….entscheide dich:

Karl Beckman:
Iron Maiden oder Judas Priest = Judas Priest
Bier oder Wein = Bier
Stockholm oder L.A. = Stockholm
Ronnie James Dio oder Ozzy Osbourne = Ozzy
Black Metal oder Glam Rock = Black Metal
Meat Balls oder Fisch = Meat Balls
Fussball oder Ice Hockey = keines davon
Europe oder ABBA = wiederum, keines davon
Christentum oder Atheismus = Atheismus
Angela Gossow oder Tarja Turunen = Angela Turunen
Candlemass oder Entombed = Entombed
USA oder Asien = USA
Mötley Crüe oder Hardcore Superstar = Mötley Crüe
Angelina Jolie oder Jennifer Aniston = Jennifer Jolie
Dimmu Borgir oder Immortal = Immortal
Österreich oder Deutschland (Achtung!!!) = Österreich, ganz klar!!!

DarkScene: Ich nenn dir nun mal Namen von Bands, denen die Thematik Viking auch nicht fremd ist bzw. die episch dichten Sound zelebrieren. Gib doch einfach mal dein kurzes Statement zu jeder einzelnen ab:

Karl Beckman:
Bathory = die Besten der Besten: ohne diese Band wäre die Welt nicht so, wie sie heute ist
Thyrfing = großartige schwedische Band mit viel Aggression
Immortal = Blashyrk mighty raven dark!
Primordial = Episch…
Falconer = wegen Karsten kann ich dazu nicht objektiv sein
Enslaved = werden immer besser - "Ethica Odini"!
Mithotyn = da kann ich jetzt nicht objektiv sein
Ensiferum = habe ich noch nie gehört
Ereb Altor = halten das Bathory Banner hoch
Amon Amarth = halten den schwedischen Viking Death Metal am Leben
Unleashed = Death Metal’s Finest
Falkenbach = "En their medh riki fara"… grandios
Manowar = Motorräder und Muskeln

DarkScene: Nenn mal die Höhepunkte und die Tiefpunkte deiner bisherigen Musiker Laufbahn:

Karl Beckman: Diese Band kreiiert zu haben, so ein gutes Debütalbum gemacht zu haben und bei einem solch großartigen Label wie „Metal Blade“ unterzukommen, ist ganz sicher das bisherige Highlight meiner Karriere. Ich hoffe natürlich, dass da noch einige dazukommen werden. Tiefpunkt: letztlich das endgültige Ende von Mithotyn - ich wollte das zwar damals gar nicht wirklich, hatte aber keine andere Wahl

DarkScene: Welche Bands sollten sich endlich auflösen:

Karl Beckman: Haha, das wäre jetzt aber sehr anmaßend, mich dahingehend zu äußern. Natürlich würden mir dazu ein paar Namen einfallen, die ich aber nicht nennen werde. Jeder hat sowieso seine eigene Fanbase.



DarkScene: Welche Bands sollten sich endlich wieder reformieren und auf alte Stärken besinnen:

Karl Beckman: Norwegian Storm wäre ein geiler Kandidat für eine Reunion.

DarkScene: Was fällt dir spontan zu folgenden Persönlichkeiten ein:

Quorthon = der König der Könige
Ozzy Osbourne = "Bark At The Moon"
Tom Gabriel Warrior = Tyrann
Thor = der Hammer des Nordens
Joey Tempest = Girl Power
Erik der Wikinger = Dänemark
Johan Hegg = Amon’s großartiges Sprechrohr von Amarth
Astrid Lindgren = Ronja Rövardotter
Steve Harris = Maiden
Peter Tägtgren = unglaublich talentierter Typ
Jon Nödtveidt = hat uns viel zu früh verlassen, R.I.P.
Lemmy = Legende
Axl Rose = überbewertet

DS: Was fällt dir denn eigentlich zu all den „kindlichen“ Pagan Bands ein, die ständig durch europäische Hallen touren und den Spirit der wahren nordischen Mythologie eigentlich verfälschen?

Karl Beckman: Den wahren Kern, den eine Band dieses Genres besitzen sollte, haben viele dieser Bands verloren. Ich verfolge die Szene nicht wirklich, aber viele heutige Bands klingen viel zu glücklich und lustig. Das kann ich überhaupt nicht verstehen. Die Zeit, die wir in den Lyrics dieses Genres darstellen, war alles andere als voller Glück und Freude. Es waren harte Zeiten und ein ewig wiederkehrender Kampf jeden Tag aufs Neue. Wir wollen dieser schwierigen Zeit mit geeigneten, passenden Melodien Genüge tun. Ich will ja gar nicht behaupten, dass wir das perfekt schaffen würden, aber das ist unsere Interpretation dieser Zeit. Die Geschichten unserer Ahnen sollten ernsthaft erzählt werden oder gar nicht. Das hat eine ganz tiefe Bedeutung für uns und sollte nicht so auf die leichte Schulter genommen werden.

DarkScene: Zum Abschluss bitte deine aktuellen Faves (artist/record):
Karl Beckman:
Unleashed - "As Yggdrasil trembles" (to the review)
Enslaved - "Axioma Ethica Odini" (to the review)
DS Deine all-time Faves (artist/record):

1 : Judas Priest, Bathory, Isengard “Vinterskugge”, etc…

DarkScene: Letzte Worte an unsre Leser…

Karl Beckman: Kauft Euch alle unseren erstgeborenen Bastard "Fi’mbulvintr"! Ich hoffe es sehe Euch alle bald mal von einer Bühne aus.
Hail the Hordes Asgard’s sons!
DarkScene: Vielen Dank für das Interview…

Karl Beckman: Danke Euch für Euer Interesse und Eure Unterstützung von King Of Asgard!!!

Hail Darkscene and it’s readers!

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English version of the interview:

DarkScene: First of all, congratulations on your fabulous "Fi'Mbulvintr" album – a perfect Viking Death Metal record which combines the charm of the good old days with contemporary sound. Please tell us about how and why King Of Asgard was created. How did this Viking Metal supergroup come to life?

Karl Beckman: Oh, thanks for those words! Well King Of Asgard was brought to life in 2008 by me, Karl Beckman, after dissolving my musical projects I had at the time. It all started with me teaming up with my long time absent fellow worker, Karsten Larsson, who once was my accomplice in the now long defunct viking horde Mithotyn. After getting back together, spending years apart, our decision was made to go back to our roots both musically as well as we chosed to head for our Norse heritage in lyrical approach. This being something I really longed for. Later on a bunch of songs were written and in January 2009 we entered Lotang Studio for the recording of the debut demo, the seven tracker, "Prince of Märings". From there and onward it went and in late 2009 Jonas Albrektsson (my long time friend) earlier in Thy Primordial joined King of Asgard on bass and the line-up was strengthen even further and complete at the time. Things started moving, with a Metal Blade deal, debut album recorded etc., a successful friend gathering. The aim of building King of Asgard was basically going back to our very roots really, making the music we're strongly bond to and longed for to some extent. That's in short the case of KoA and the story behind it.



DarkScene: Your debut "Fi'Mbulvintr" made you reach the top of the Viking Death genre overnight – so to speak. Did you even realize how strong your song material would be or was it a little bit of a surprise to receive such overwhelming reactions?

Karl Beckman: Yeah the reactions has been great thus far and we're getting extremely good reviews and with the album out for only two months now it is remarkable how well it’s been received. It's totally crazy, and of course we love it. We knew we'd done a really good album and we're very proud of it but wasn't really expecting press and people to understand it that much as what they did or are. They actually got the whole thing (not everyone though) with what we wanted to achieve with our music, not being innovative or such but rather being powerful and well written, capturing the sounds of the past. So we're a little bit overwhelmed as well as surprised at the moment with all the kind words, but hey, that's really an easy burden to carry! Thanks a thousand to all and everyone supporting us, it strengthen us for sure. We had hopes but never dared thinking it would be as great received as it has become. Awesome and we really need to hold the situation and so forth, so hope we can get a lot of gigs and such to give something back to people. Guess being on such great label as Metal Blade helps quite a lot to but in the end we’re responsible for getting some good shit together and so forth.

DarkScene: Do you consider King Of Asgard as a complete new start of more like a continuation of your work with Mithotyn?

Karl Beckman: To be honest the first thought I had when I asked Karsten was to more or less go back to play the Mithotyn style, no secrets, but the more songs I wrote this was no longer the goal I once had in mind. Without Stefan playing and writing music with us it would nevertheless be the same. So, KoA is a new band/new start that we work on getting its own approach. I think we do, but of course the past will follow and that is an obvious thing. So, there's much we have in common and the influence is inevitable. Guess we have to live with that for quite a while but KoA will surely stand strong and we don't really bother all the Mithotyn comparisons because it is so obvious and natural. Neither do we use it to get through, we rather try to build our own foundation
I think by using Mithotyn as a name or going fully back we would be really bound to our past and everyone would expect us to be and stick to that. There could not be anything done outside those frames so to say. With KoA we can start from the very beginning and do whatever we feel like doing.



DarkScene: Please tell our readers what you’ve done musically since the split of Mithotyn. I know of your involvement in Infernal Vengeance but haven’t heard anything since?

Karl Beckman: Actually that’s what I’ve done during the years since the Mithotyn days. I’ve done some other shit as well, among others, I used to do a Judas Priest cover/tribute band together with my brother Per (r.i.p.) for some years but you know such bands don’t get much attention. So I’ve been around so to say but now I’m back with full force and it’s great being back where I feel I belong!

DarkScene: Did you keep up to date of what’s happening in the Heavy Metal world and did you follow the rise of the Viking/Pagan sound while you were taking your „musical time-out“?

Karl Beckman: Yeah of course I’ve been into it all the time, though, more or less. But I guess I’m more into the ‘old’ bands and such not getting through with the new ones and the, say, current metal scene. So I did not see the rise of the Viking/pagan sound except for that one noticed the success Amon Amarth and the likes had, which they truly deserve though. So I’ve been keeping me updated where I felt updating was due.

DarkScene: Did the recent popularity of the Viking genre influence your decision to start King Of Asgard in any way? The timing for the release of your debut album seems to be perfect to reach a broader audience.

Karl Beckman: This project, as it was in the beginning, was absolutely not put together to gain popularity in an easy way, not at all. It was basically a mere egoistic thought at the beginning, getting back to our roots and do what we or I felt was missing. We started it just out of pleasure of the whole thing and for getting use of some material I had lying around and that this further on lead to a major contract and getting our debut album recorded in a short period of time is merely a great coincidence. So if we did get it done on timing and so it is just great and helps us quite a bit on the way. This is something we do out of heart and conviction for the music that we deal with and not to gain a broad audience. But if we do, it is just great of course!

DarkScene: Who’s responsible for the songwriting in King Of Asgard?

Karl Beckman: For this album the songs has been done by me (it just flows… for now that is) so I just put the pieces together. I present it to the other guys at the rehearsal room and from there we work on details and make the arrangements and the songs turn in to real songs. It could be that a song is finished and done by just some hours or we can work on a song until it's recorded, all of us. It differs but that's mainly how we've worked for this album. In the future I guess it's going to look a little bit different as the situation is different with us being four now. But we all work well together so the songs kind of piece themselves together. It’s the end result that’s important and we’re focused on that all of us and thus work very democratic.

DarkScene: How many old song ideas did you process for King Of Asgard and where are the similarities to Mitothyn?

Karl Beckman: Every song is written directly for KoA and is not earlier done or made for Mithotyn. But as I wrote like fifty percent of the music back in the days it of course leave its mark and has similarities to what we sounded like. So it’s written for King of Asgard and has my kind of writing combined with the arrangement we do together and if that is similar to something I’ve done earlier well it no surprise really, this is the way it turns out. King of Asgard has many similarities to Mithotyn and that’s nothing strange or secret as well as it is obvious that this is the case.

DarkScene: If you compare the songriting on "Fi'Mbulvintr" with your work in your former band, the songs seem to be „catchier“ than before. Was that an intentional decision?

Karl Beckman: Yeah, not really meant to be catchier or so but more straight forward and hard hitting. And this is again how I write. In comparison to Mithotyn, which was much more complex, longer and not that catchy. That may be the result of the combining song writing between me and Stefan. The songs so far written for KoA has just come natural and as earlier said it is written with heart and conviction and not to be as catchy as possible or intentionally reminding of our past. We’ve tried to keep it simple and easy to captivate and if that is catchy I think it’s only in terms of positive ones.

DarkScene: Could you please tell us a little bit about the lyrics on "Fi'Mbulvintr"?

1. The lyrical themes in KoA comes mainly in ancestral portraits, Norse mythology, Viking sagas, the religion of our forefathers and the actual atmosphere of the time. This with the reflection of our personal ideals and touch, not being strict or limited. We want to have an open way to go and not restrict ourselves with just doing one specific type of lyrics. Of course, still to capture the above mentioned lyrical approach. So it varies quite a lot on "fi’mbulvintr". From plain history to making a dig at Christianity and so forth.

DS: Do you actually mind hearing those comparisons with your former band? Do they make you angry?

Karl Beckman: No, not angry, because it’s so obvious and we understand that it comes around. It is no surprise at all that much is dealing with it but it’s, well should I say, tiring. Guess this is something we have to deal with and it’s really no problem. It’s just to bad it kind of lose the focus on what is important here, King of Asgard and the future, rather than looking back. So it doesn’t make us angry as we knew it would come and stay for some time. Just hope it’ll not be a top topic for all time. It’s obvious they occur and we can’t help or blame people being interested in our past. It’s natural and welcome, though tiring.



DarkScene: Please share your thoughts on the impressive artwork of this album…

1. Ola Larsson is the great artist behind it! He’s a long time friend of the band and have made several covers for i.e. Thy Primordial, Indungeon etc. We were extremely picky on how and what the cover would look like and we wanted it to depict the title Fi'mbulvintr (fimbul winter) to some extent. We gave him guidelines to start from as we had in mind what we wanted it to be like and from there on we worked. Not really giving him free hands but sure he made much impression with his ideas as well. He sent us samples all the way and we just told him what to change and what to keep until all of us were satisfied and the work was done. Approximately it took some three to four months due to that he was pretty busy at the moment and we were, as I said, pretty picky. We wanted it kind of back to the roots, (as with the music in many ways), you know, like all the great cover art presented on the death/black metal albums etc. in the early 90ies and so forth, it's awesome at most references for sure. We're so satisfied with it and the response upon it is great! Check him out, he's the best.

DS: How important was the input from Andy LaRocque?

Karl Beckman: Me and Karsten have worked with Andy earlier on so it was an easy choice as we knew pretty much what to expect in terms of working with him although this is an entirely new project. We told him right away what we wanted with this band/record and he did what he could, does best and managed. Andy came through with some really good additions to the record so he sure made some important inputs. Not many but some, we’re quite defined ourselves on what to achieve but he helps us on the way. Andy is a really cool and down to earth dude so it was just perfect working with such a pro! We're proud of it and won't hesitate to return!

DarkScene: Being with a great label like Metal Blade must truly be a blessing for your band. You also made a great video clip for the song "Einhärjar". What do you expect commercially from this album? What are the record company’s expectations?

Karl Beckman: Yeah being on Metal Blade really makes things easier in many ways. Things get done in time and there are people that takes care and make things happen as planned. But this time around I guess many of those things are made through us being determined to get things moving. As an example, the video clip, which is our move. It’s done by us and we hired a good friend named Rickard Moneus to do it. It’s not that we expect to get commercial or huge, we just feel we’re doing great music and we want to get it out as much as possible. We feel we’ve been in this for so long and now, signed to Metal Blade, we just want to do it in a good way and take our chance. Both for us and Metal Blade and foremost to give the audience its full support by doing such things. So as the newcomers we are we don’t really know what to expect and I guess same goes for M.B. but surely we all want things to move on. Strange to strive for the opposite. And from what we gather we’re gaining some fans to our flock through our record as well as through the video.



DarkScene: With Karsten Larsson you have an old pal of yours on board. Is there any chance for a new Mithotyn album in the future? Or maybe a few special festival shows? Reunions are not that uncommon in today’s music landscape…

1. No I don’t see any of such things coming in the near or distant future. Sure again we’re being linked to our past and that’s not strange but King of Asgard is what people will get further on. We’re doing this whole-heartedly and it takes all the time we can offer so starting that up again would not work. I think people will get used to this and get along with KoA to its full. It will just take some time as one always tend to look back and be afraid of getting into things unfamiliar. Albums and shows will be done with KoA though, be sure!

DS: Any touring plans for King Of Asgard? What would be your favorite bands to tour with?

Karl Beckman: There are unfortunately no tour plans at this writing moment. We are mainly trying to get single gigs and sorted ones such as festivals. So we’ll see what happens and what will be booked further on. If interested get in touch! But sure if the right time and proposal occur we’ll be doing it. There are tons of bands that would be great to share stage with. Could be Unleashed, Enslaved, Satyricon etc, and a lot of interesting bands and people to that.

DarkScene: I hope we’ll be able to report about a second King Of Asgard album very soon. Is there a tentative timetable for another release?

Karl Beckman: You surely will be able to do that. We’re in writing mode but have not started to try things out yet. There is a tentative time table for the next one, be sure. Just hope we’ll be able to match this one out as we feel somewhat a performance anxiety to top the debut. But when we’re at it I guess it won´t be a trouble. It will just be fun getting in to it. Time will tell.

DarkScene: Which bands or albums would you recommend for Viking fans beyond the Heavy Metal genre? Who creates true Nordic vibes in their music?

Karl Beckman: That would, without doubt, be one album that has inspired me/us while making "Fi’mbulvintr" and so forth. Jan Johansson and the album "Jazz på Svenska". It has a touch of melancholy to it that capture the Nordic vibes and that has been a inspiring thing for KoA. There’s a lot more of course like the traditional folk songs from our heathen North.



DarkScene: Who are your musical idols? Which bands or musicians did influence you personally?

Karl Beckman: These days I'm listening to pretty much everything that I find being good music. Of course metal in general but also "old timer rock" as AC/DC. So it widely spreads but for this particular genre we're in I like the big names for sure such as mighty Bathory and Unleashed, Isengard, Dismember, Amon Amarth, etc. I simply like quality music that lights my spark.

DarkScene: Early on, was there a significant moment – a specific song or album maybe – that made you pick up an instrument and start a band?

Karl Beckman: I was blessed to have a brother who listened to Judas Priest, Motörhead and such. So from the early years of my life there have always been metal and hard rock around me. I owe him big time for my interest in the metal scene and the fact that I started to play the guitar. These days I'm listening to pretty much everything that I find being good music. Of course metal in general but also "old timer rock" as AC/DC.

DarkScene: Is there any new stuff in the Rock and Metal scene that can impress you or are you a 100% old school?

Karl Beckman: Of course there is. But I somehow tend to go more for the old style and bands I’ve been into for long. But if there’s something new attracting me, which there are, I go for it. As I said above, I like quality music and if that is past or present doesn’t matter. One thing though that I do not grasp is Nu metal and the likes, uh, it gives me the creeps. Soulless.



DarkScene: I hope you’re up to some of our well-liked „Sludge Questions“. Alright, of the following – what do you prefer and why?

Karl Beckman:
Iron Maiden or Judas Priest = Judas Priest
Beer or Wine = Beer
Stockholm or L.A. = Stockholm
Ronnie James Dio or Ozzy Osbourne = Ozzy
Black Metal or Glam Rock = Black Metal
Meat Balls or Fish = Meaty Balls
Football or Ice Hockey = Eh, none.
Europe or ABBA = None, again…
Christianity or Atheism = Atheism
Angela Gossow or Tarja Turunen = Angela Turunen
Candlemass or Entombed = Entombed
USA or Asia = USA
Mötley Crüe or Hardcore Superstar = Mötley Crüe
Angelina Jolie or Jennifer Aniston = Jennifer Jolie
Dimmu Borgir or Immortal = Immortal
Austria or Germany (Caution ;-)))) = AUSTRIA !!!!

DarkScene: I’ll give you a list of bands that in some way or the other target the Viking theme or are known for their epic sound. Just give us a brief statement to each of those bands:

Karl Beckman:
Bathory = Greatest of the Great! The world would not be as it is….
Thyrfing = Great Swedish act with black aggression.
Immortal = Blashyrk mighty raven dark!
Primordial = Epic where epic is due!
Falconer = Kasten is a partial judge.
Enslaved = …just getting stronger. "Ethica Odini"!
Mithotyn = I’m a partial judge.
Ensiferum = still to be informed (never heard)
Ereb Altor = Keeping the Bathory banner high!
Amon Amarth = Purveyors of Swedish Viking D.M!
Unleashed = Death Metal’s finest…
Falkenbach = "En their medh riki fara"… Grandiose!
Manowar = bikes and muscles

DarkScene: What were the high and low points in your musical career so far?

Karl Beckman: I would say that ending up on such great label as Metal Blade is the biggest thing this far. Creating this band together with these fantastic people I have to work with and making our great debut album. Hope the future is bright though, bringing more high points to the ranks. Well, lows must be putting Mithotyn to final sleep which was never something I really wanted but things made us do it. But hey, I’m back.

DarkScene: Which bands should finally call it quits?

Karl Beckman: Haha who am I to judge? There are quite some but I don’t really want to mention them by name guess they’ve got their fan base anyway.

DarkScene: Which bands should finally get together again and make a reunion?

Karl Beckman: Norwegian Storm would be one fine act to see deliver once again.

DarkScene: We do a thing called word association. We mention a name and you give us the first thing that pops into your head:

Karl Beckman:
Quorthon = King of Kings!
Ozzy Osbourne = Bark at the Moon
Tom Gabriel Warrior = Tyrant
Thor = Hammer of the North
Joey Tempest = Girlpower
Erik The Viking = Denmark
Johan Hegg = Amon’s great mouth of Amarth
Astrid Lindgren = Ronja Rövardotter
Steve Harris = Maiden
Peter Tägtgren = Crazy talented dude
Jon Nödtveidt = Left us way to early! R.I.P.
Lemmy = Legend!
Axl Rose = Overrated!

DarkScene: What are your thoughts – without mentioning any names – on all those „childish“ Pagan bands that distort the true spirit of the Nordic mythology?

Karl Beckman: I think with many of the bands that are in this genre the actual point of it is kind of lost. I'm not a big follower of the scene unfortunately but I've noticed that many of the bands these days sound extremely fun/happy which is something I can't grasp. This period of time that is pictured in lyrics and so forth wasn't really a happy time or jolly fun, it was hard times and an everyday struggle. What we try to capture is the hard and difficult mood/atmosphere and to portray that by using melodies and such that bring it to justice. Not saying we do it perfect, not at all, but this is the way we see it. This is not about presenting or making fun of our heritage. It has a more profound meaning. I don't even get the idea of doing it that way. This is stories of our ancestral past and they are to be told in a serious way or not at all. That's our interpretation.

DarkScene: What are your favorite records of 2010 (artist/record)?

Karl Beckman:
Unleashed - "As Yggdrasil trembles" (to the review)
Enslaved - "Axioma Ethica Odini" (to the review)

DarkScene: Your all-time faves (artist/record):

Karl Beckman:
Judas Priest, Bathory, Isengard “Vinterskugge”, etc…

DarkScene: Any last words to our readers in Austria?

Karl Beckman: Make sure to pick up our first born bastard child "Fi'mbulvintr"! and hope to see ya all from a stage somewhere really soon!
Hail the Hordes Asgard’s sons!

DarkScene: Thank you very much for taking the time to do this interview. I appreciate it.

Karl Beckman: Thanks a bunch to you too for showing your interest and support in King of Asgard!!!!
Hail Darkscene and its readers!
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