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While Heaven Wept - Die beste Epik Metal Band unserer Zeit!
While Heaven Wept - Die beste Epik Metal Band unserer Zeit!  
While Heaven Wept haben mit "Vast Oceans Lachrymose" ein weiteres Epik Metal Meistwerk abgeliefert. Mastermind Tom Phillips stand uns ausführlich und professionell Rede und Antwort.
DarksceneTom
DarksceneTom
(62 Interviews)
For the English version of the interview please scroll down...

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DarkScene: "Vast Oceans Lachrymose" wurde nicht nur bei darkscene.at zum Top Album nahe der Höchstnote gekürt (zum review). Die Pressereaktionen rund um den Globus sind durchaus euphorisch. Bist du überrascht und wie viel bedeutet dir das.

Tom Phillips: Ganz ehrlich bin ich ziemlich überrascht über die überwältigenden Reaktionen zu "Vast Oceans Lachrymose". Ich habe zwar „heftiges“ Feedback erwartet, aber nicht notwendigerweise in solch positiver Art und Weise. Ich hatte schon gewisse Bedenken, dass wir mit diesem Album unsere Fans ziemlich vor den Kopf stoßen würden, weil sich dieses Album schon in vielerlei Hinsicht von unseren bisherigen Releases unterscheidet. Das Songmaterial existiert zwar schon eine ganze Weile – außerhalb der Band konnte dies jedoch niemand wissen. Zudem war auch ein neuer Sänger involviert und darüber hinaus eröffnet das Album mit einem 15-minütigen „Epos“. Du siehst, die Geschichte hätte auch in einem Desaster für uns enden können. Das war uns aber absolut egal, denn unsere Musik kommt vom Herzen und wir spielen zuallererst ganz für uns allein. Nichtsdestoweniger fühlen wir uns ob des fantastischen Feedbacks zutiefst geschmeichelt und wir kosten das schon aus.

DarkScene: Ihr habt euch sehr lange, knapp fünf Jahre zeit gelassen um ein neues Werk zu präsentieren. Wie viel Zeit haben die Aufnahmen und der Schreibprozess von "Vast Oceans Lachrymose" wirklich in Anspruch genommen.

Tom Phillips: While Heaven Wept schreibt und nimmt nicht in der traditionellen Art und Weise auf. Unsere Songs sind nie in irgendeiner Form vorgefasst oder erzwungen. Die elementaren Kompositionen passieren einfach – man könnte auch sagen, dass sie durch eine „Offenbarung“ geboren werden – und dann sagt uns schon unserer Bauchgefühl, ob sich das Material für While Heaven Wept eignet oder nicht. Erst danach – also wenn das Grundgerüst des Songs steht – denken wir über Arrangements und Instrumentierungen nach. Aufgrund dieser unorthodoxen Arbeitsweise kommt es laufend vor, dass Riffs, Melodien oder sogar fast fertige Songs über Jahre hinweg unvollendet bleiben. Zudem muss der Song auch ins allgemeine Schema des jeweiligen Albums passen. Daher kann es auch mal vorkommen, dass wir einen Song, der uns allen sehr viel bedeutet, schlicht und einfach ins Archiv legen, wenn er nicht mit dem Rest des Albums harmoniert. Dort bleibt er dann, bis wir ihn auf einem besser geeigneten Album veröffentlichen können. "Vast Oceans Lachrymose" ist ein perfektes Beispiel dafür. Ungefähr 90% des Albums war musikalisch schon fix und fertig bevor wir mit den Aufnahmen zu "Of Empires Forlorn" begonnen haben. Wir hätten jeden einzelnen dieser Songs schon auf dieses Album packen können. Es hat sich aber ganz einfach nicht richtig angefühlt. Tatsächlich sind einige der Songs auf "Vast Oceans Lachrymose" zwischen 14 und 16 Jahre alt. Daher hat auch das „Songwriting“ keine Auswirkung darauf, wie viel Zeit zwischen zwei Releases vergeht – abgesehen vielleicht vom textlichen Aspekt. Auch die Lyrics kommen „einfach so“ – meistens mit Hilfe eines starken emotionalen Events, der sozusagen als Katalysator fungiert. Die Gründe dafür, dass das neue Album solange auf sich warten hat lassen, sind mannigfaltig: zwei Plattenfirmen haben sich aufgelöst, familiäre Gründe, die Anschaffung von neuem Equipment, emotionale Ehrlichkeit, Zusagen an unsere anderen Bands. Aber alles in allem war der wichtigste Faktor für die lange Verzögerung die Finanzen. "Vast Oceans Lachrymose" wie auch alle anderen While Heaven Wept-Alben ist zu 100% selbstfinanziert. Wir sind nicht reich. Wir leben von einem „Paycheck“ zum nächsten. Da wir jedoch sowohl an unsere Performance als auch an die Produktion höchste Maßstäbe anlegen, brauchen wir einfach ein bisschen länger als andere Bands, um ein Album fertig zu stellen.



DarkScene: Wie findet der While Heaven Wept Songwriting Prozess statt. Gehst du mit fertigen Songs in Studio oder werden noch Details vor Ort ausgearbeitet. Ich denke du als Perfektionist überlässt da nichts dem Zufall. Können die anderen Mitglieder überhaupt noch was beeinflussen.

Tom Phillips: Wir gehen erst dann ins Studio, wenn alle Songs vollkommen ausgearbeitet sind. Ansonsten würde uns eine Produktion aufgrund unseres Hangs zur Perfektion drei Mal so viel wie normal kosten. Unsere Kosten für ein Album sind eh schon von Haus aus viel höher als die einer durchschnittlichen Band. Trotzdem kann es schon mal vorkommen, dass wir im Nachhinein noch neue Ideen integrieren. Bei "Vast Oceans Lachrymose" zum Beispiel haben wir die Tracks schon zwischen 2005 und 2006 aufgenommen. Da hat man dann natürlich sehr lange Zeit, um sich die Songs anzuhören und nochmals drüber nachzudenken. Alle unsere Songs reifen und wachsen weiter lange nachdem wir sie auf Band gebannt haben. Auch wenn uns im Studio wirklich ein Geistesblitz ereilen sollte, ignorieren wir diesen nicht. Auf diesem Album haben wir die meisten Soli improvisiert, wobei dadurch natürlich kleine Fehler kaum zu vermeiden sind. Die bügeln wir dann schon noch mit einem weiteren Take aus. Aber in Summe ist der Großteil von dem, was du auf dem Album hörst, in ursprünglicher Form. Nun zu den Beiträgen der anderen Band-Mitglieder. Mal abgesehen von einer Handvoll Songs aus den Jahren 1988 bis 1989 (einige davon noch aus unserer Vorgänger-Band Polaris) bin ich verantwortlich für das Songmaterial der letzten 20 Jahre. Es ist nicht so, dass ich die anderen nicht ermutigen würde, einen gewissen Input beizutragen. Doch haben alle ihre eigenen Kanäle, um sich auszudrücken, und zudem teilen wahrscheinlich nicht alle die gleiche Wahrnehmung bezüglich While Heaven Wept wie ich. Aber – eines kann ich schon verraten – unser nächstes Album wird definitiv einige Kollaborationen enthalten und ich persönlich hoffe, dass noch viele folgen werden. Die übrigen Mitglieder bringen sich jedoch bei den finalen Arrangements ein. Zusätzlich besitzen die Jungs eine Fülle an anderweitigen Fähigkeiten, z.B. graphisches Design, Management, Promo-Ideen, etc. Dies bedeutet jedoch auch schlussendlich, dass es innerhalb von While Heaven Wept noch eine Unmenge an ungenutztem Potenzial gibt, da ja jedes Bandmitglied für sich talentierte Songwriter sind.

DarkScene: Im Vergleich zum nicht minder genialen Vorgänger "Of Empires Forlon" (zum review), wirkt das neue Album etwas weniger doomig und schwermütig, dafür epischer, heller und filigraner. Auch die ein oder andere 70er Rock Note kann man erkennen ohne dass ihr eurem Stil untreu werdet.

Tom Phillips: Unsere Musik ist von Natur aus sehr episch. Das ist also nicht wirklich etwas Neues. Aber ich stimme Dir zu, wenn Du sagst, dass die Melancholie dieses Mal nicht so offensichtlich ist wie auf früheren Releases. Auf der anderen Seite ist "Vast Oceans Lachrymose" wahrscheinlich sogar düsterer als alles was wir vorher gemacht haben. Natürlich sind auch 70ies Rock-Elemente auf dem Album, aber auch das war eigentlich immer schon so. Ich würde z.B. "Of Empires Forlon" viel mehr als moderne Version eines 70ies Symphonic Rock Albums als ein Metal-Album bezeichnen. Da – wie vorher schon erwähnt – das Songmaterial auf unserem neuen Album auch schon einige Zeit auf dem Buckel hat, sind dieselben Elemente ganz natürlich auch hier vorhanden. Im Grunde könnte man sagen – jedes While Heaven Wept Album ist zwar eine Einheit für sich. Die verschiedenen Elemente und Einflüsse sind aber immer die Gleichen. Nur das Mischverhältnis ändert sich.



DarkScene: Entgegen der Meinung anderer Kollegen finde ich dennoch, dass auch beim neuen Werk jeder Ton sofort und typisch nach While Heaven Wept klingt. Eure Melodieführung und die ständig präsente Epik sind einfach einzigartig. Die Musik hat eine 100% eigene Note und Magie.

Tom Phillips: Die Realität ist, dass wir als Kollektiv gesehen so viele verschiedene Einflüsse haben, dass es fast unvermeidbar scheint, diese in gewissen Passagen unbewusst einfließen zu lassen. Jedoch gibt es keine einzige andere Band, die in der Lage ist, diese ganz besondere Kombination an Einflüssen durch persönliche, emotionale Erfahrungen oder - ganz allgemein gesagt – durch unsere Lebenserfahrung sozusagen zu „filtern“. Ich bin mir durchaus bewusst, dass While Heaven Wept für jeden Einzelnen unterschiedlich klingt. Prog Fans werden sich die Prog-Elemente rauspicken, Doom Fans die Doom-Elemente, Power Metal Fans ihre Parts… jedoch habe ich noch keine Band gehört, die exakt wie While Heaven Wept klingt. Einige Bands kommen uns manchmal für einen speziellen Song oder auch ein ganzes Album schon ziemlich nahe, doch ist es ziemlich unwahrscheinlich, dass sich jemand in diese kleine stilistische Nische, die wir uns seit Jahren zurecht geschnitzt haben, hinein zwingen wird. While Heaven Wept wird sich niemals in eine spezielle Schiene einordnen lassen können. Wir spielen ganz einfach While Heaven Wept Musik. Und dahingehend stimme ich Dir absolut zu, dass wir auch mit einem neuen Sänger und einem doch sehr ungewöhnlichen neuen Album noch immer zu 100% wie While Heaven Wept klingen. Nichtsdestotrotz werde ich niemals dazu in der Lage sein, unsere Alben sozusagen mit den Ohren eines „Außenstehenden“ zu hören.

DarkScene: Auch bei traurig doomigen Momenten schimmerte bei Euren Songs schon immer ein wenig Hoffnung und vor allem Schönheit durch. Für mich eine der markantesten Eigenschaften von While Heaven Wept. Bist du dir dessen bewusst oder ist das meine subjektive Empfindung.

Tom Phillips: Einige Leute haben mir diesen Gedanken schon mal mitgeteilt. Alles, was ich dazu sagen kann, ist, dass mir dieses klangliche Paradoxon in unserer Musik schon bewusst ist, einerseits total niederschmetternd und andererseits zur gleichen Zeit sogar aufbauend zu klingen. Vielleicht rührt die Hoffnung auch davon her, dass ich immer noch am Leben bin, um diese Songs zu performen. Vielleicht sollte ich aber schon noch erwähnen, dass sogar Berufsoptimisten nicht das kleinste Körnchen an Hoffnung am "Sorrow Of The Angels" Album finden werden können. Erbarmungsloser geht’s gar nicht mehr. Das Album war auch ein Vorläufer für viele dieser „Funeral“ Alben und Bands, die im Anschluss daran aufgetaucht sind. Zum Zeitpunkt des Erscheinens dieses Albums wurden wir zusammen mit Skepticism und Thergothon als „Funeral Doom“ bezeichnet.



DarkScene: Ich hab mal geschrieben, dass ich Euch vom Empfinden her auf eine Stufe mit einer meiner Lieblingsbands Saviour Machine stelle. Nicht wegen des Sounds, sondern wegen der Magie, die die Musik ausstrahlt. Was sagst du dazu?

Tom Phillips: Saviour Machine sind sicher in gewisser Hinsicht mit uns zu vergleichen – diese umfassend-epische Herangehensweise, die Orchester-Arrangements und die zutiefst spirituellen (wenngleich auch apokalyptischen) Themen. Ich würde nicht so weit gehen und behaupten, dass unsere gesamte Discographie als „magisch“ zu bezeichnen wäre. Doch sind durchaus einige magische Momente während den zahlreichen Recording Sessions passiert. Beim "Of Empires Forlon" Album zum Beispiel hat die Geschichte während der Vocal Sessions schon ein gewisses Eigenleben entwickelt. Auch bei "Vast Oceans Lachrymose" gab’s solche Momente, aber eher isoliert bei einzelnen Songs wie "Vessel" oder der Schlussteil von "The Furthest Shore". Aber um zu Deiner Frage zurück zu kommen, sehe ich zwischen Saviour Machine und uns schon einige Parallelen. Beide Bands sind äußerst spirituell (auf verschiedene Art und Weise) und überwiegend emotional gesteuert. Ich mag ihre Alben und ich hoffe, Eric kann seine Probleme erfolgreich bewältigen.

DarkScene: Wie, warum und wann kam es zur Entscheidung, dass die die Vocals auf " Vast Oceans Lachrymose" von Rain Irving eingesungen werden. Deine Vox waren ja auch nicht ganz so schlecht.

Tom Phillips: Ich schätze Deine Meinung bezüglich meiner Vocals, aber ich war nie wirklich zufrieden mit meinem Gesang. Ich bin zwar wahrscheinlich der Einzige, der die Gefühle, die meinen Lebenserfahrungen entstammen, richtig rüberbringen könnte. Das heißt im Umkehrschluss aber nicht, dass ich technisch der geeignete Sänger für die Band bin. Wir wollten eigentlich schon - seit ich 1992 den Gesangsposten ausgefüllt habe - einen engagierten Sänger verpflichten. Doch haben wir niemals einen Sänger gefunden, der in unserer Nähe residiert und zugleich keine Diva ist oder nicht sonst irgendein bizarres Verhalten an den Tag gelegt hat. In der ursprünglichen Besetzung der Band war ich nur Gitarrist und Songwriter. Aufgrund der Tatsache dass einiges Material für "Vast Oceans Lachrymose" dieser Zeit entstammt, war es irgendwie eine logische Schlussfolgerung, diese ursprüngliche Konfiguration der Band wieder herzustellen. Darüber hinaus gibt es einige praktische Gründe für das Hinzunehmen von Rain zu diesem Zeitpunkt. Vom spielerischen Standpunkt aus gesehen ist "Vast Oceans Lachrymose" sehr herausfordernd. Ich hätte Jahre gebraucht, um auch nur einen Song dieses Albums mit Gitarre und Gesang zugleich zu meistern. Bei Gigs war ich immer schon in einem Zwiespalt zwischen beiden Prioritäten – ich wollte 110% sowohl für den Gesang als auch für die Gitarre bringen. Mir war es aber nicht möglich, mehr als jeweils 50% meiner Fähigkeiten abzurufen. Rain hatte auch ein erstklassiges Timing. Er hat eigentlich uns gefunden und nicht umgekehrt und solche Sachen passieren auch nicht alle Tage.

DarkScene: Wie kam es zum Kontakt mit Rain, der übrigens einen sensationellen Job macht.

Tom Phillips: Ja, er hat wirklich einen exzellenten Job auf diesem Album abgeliefert. Speziell wenn man bedenkt, dass er alle Gesangstracks in drei über zehnstündigen Sessions geschafft hat. Ohne Pausen, ohne Murren und ohne einen einzigen Moment der Schwäche – unglaublich eigentlich. Rain ist ein echter Marschierer. Rain hat mich über Myspace kontaktiert und mir seine Wertschätzung über das "Empires" Album mitgeteilt. Wir haben dann Email-Kontakt gehabt und ich habe dann einfach mal eine Zusammenarbeit vorgeschlagen. Es hätte gar nicht besser laufen können. Er lebt ja auch noch im gleichen Bundesstaat wie wir.



DarkScene: Glaubt man all den Randinfos im Booklet haben einige der neuen Songs schon einige Jährchen am Buckel. Habt ihr bis heute daran gearbeitet oder warum stehen sie gerade jetzt am Album?

Tom Phillips: Dieses Thema habe ich vorher schon erklärt. Alle Songs haben schon seit sehr langer existiert. Ihre Zeit war aber noch nicht gekommen. Einige der Songs ("To Wander The Void", "Living Sepulchre", "Vessel") waren immer schon für dieses eine Album geplant (diese Planung hat übrigens schon in den frühen 90er-Jahren begonnen), wenngleich auch ausschließlich vom musikalischen Standpunkt aus gesehen. Die Lyrics wurden erst in den letzten 18 Monaten fertig gestellt. Um es nochmals zu wiederholen, die Musik selbst hat alles selbst festgelegt. Und diese Songs passen ganz einfach perfekt zusammen hinsichtlich der Atmosphäre und dem „Flow“, auch wenn sie in gewisser Weise dann auch wieder sehr unterschiedlich sind. Zurückblickend könnte man jedes Album hinsichtlich der dominierenden Charakteristika einordnen. "Sorrow Of The Angels" ist ganz klar ein Doom Metal-Album mit einigen progressiven Passagen während "Vast Oceans Lachrymose" einen starken 80er US-Underground Metal-Touch hat, wenngleich auch progressiver und aggressiver. "Of Empires Forlorn" ist – wie vorher schon erwähnt – eine moderne Version eines 70er Symphonic Rock-Albums á la Jane, Novalis oder Pulsar mit sehr starkem Doom Fundament. Was alle Alben verbindet ist die Epik, die starken Melodien, die harten Gitarren und ehrliche Gefühle – die wahren Aspekte des While Heaven Wept Sounds also.

DarkScene: Was kannst du uns über die Texte verraten. So emotional wie die Musik klingt müssen sie ja fast eine sehr persönliche Note haben. Das Album wirkt stellenweise nahezu wie ein autobiographisches Konzeptalbum.

Tom Phillips: Alle Texte der gesamten While Heaven Wept Discographie sind in höchstem Maße persönlich. Sie alle beziehen sich auf persönliche Erfahrungen, Umstände, Beziehungen und tiefste Gefühle. Ohne jetzt zu sehr ins Detail zu gehen, alle Texte schließen direkt an jene auf "Of Empires Forlorn" an. In anderen Worten ausgedrückt - "Vast Oceans Lachrymose" ist ein weiteres Kapitel meines klanglichen Tagebuches. Ich gebe eigentlich nur ungern zu viele Informationen über einen Song preis, denn ich weiß, wie wichtig es sehr vielen Hörern ist, sich einen eigenen Reim auf meine Gedanken zu machen. Zudem haben alle Songs seit dem "Empires" Album mehrere mögliche Bedeutungen, sodass es wohl das Beste ist, dass jeder seine eigene Interpretation vornimmt. Alle Texte sind sehr tiefgründig und real. Ich brauche wohl nicht zu erwähnen, dass "Vast Oceans Lachrymose" kein Konzeptalbum ist, aber thematisch ist es ident mit allen anderen While Heaven Wept Alben. Einige Leute haben mir gegenüber erwähnt, dass sich bei einem anderen Arrangement der Songs durchaus eine zusammenhängende Geschichte entwickeln würde. Da könnte schon was dran sein… aber nochmals, das würde mehr verraten, als ich möchte. Also – selber anhören und die eigenen Schlüsse daraus ziehen.



DarkScene: Erzähl uns mal was über das grandiose Coverartwork.

Tom Phillips: Das Cover ist ein Gemälde eines Malers aus Großbritannien namens John Martin (1789-1854) mit dem Titel „Christ Stilleth The Tempest“. Ich bin auf dieses erstaunliche Werk das erste Mal in einem BBC Artikel aufmerksam geworden und sofort war mir klar, dass dies aufgrund der Epik, der dramatischen Elemente und der Kontraste zwischen Licht und Dunkel die perfekte visuelle Repräsentation für das "Vast Oceans Lachrymose"Album sein würde.

DarkScene: Wer ist THE ONE, dem "Vessel" gewidmet wurde.

Tom Phillips: Weißt Du – nach einigen sehr schwierigen Szenarien in der Vergangenheit, in denen mein Privatleben gestört wurde, bevorzuge ich es, diesbezüglich nichts mehr zu sagen. Obwohl While Heaven Wept zutiefst persönliche Themen behandelt, ist dies kein Freibrief für fremde Leute (und ich meine damit jetzt nicht speziell Dich oder einen sonstigen Medienvertreter), alles andere über meine „eigene Welt“ zu erfahren. Daher kann ich dazu nur sagen – „The One“ weiß, dass ich sie damit meine.

DarkScene: Welche While Heaven Wept Songs liegen dir besonders am Herzen und warum.

Tom Phillips: Alle – haha – sie sind wie Kinder für mich. Es ist für mich absolut unmöglich zu sagen, dass irgendein Song wichtiger oder relevanter wäre als ein anderer. "Vessel" ist womöglich der emotional tiefgründigste Song auf "Vast Oceans Lachrymose", weil er direkt von Herzen kommt – und ich meine das auf die gleiche Weise wie es einige Gedichte von Percy Bysshe Shelley ausdrücken. Außerdem ist es der einzige Song voller Hoffnung in unserer gesamten Discographie. Trotzdem würde ich nicht sage, dass dieser Song mir wichtiger als ein beliebig anderer wäre. Er ist nur ein persönlicher Favorit. Andere Songs, die ich sehr hoch einschätze sind "Thus With A Kiss I Die", "Soulsadness", "The Furthest Shore" und ein Song vom nächsten Album namens "Finality" aufgrund der Tatsache, dass diese Songs innerhalb ihrer individuellen Grenzen umfassend alles beinhalten, um was es bei While Heaven Wept geht.



DarkScene: Ihr habt ja bereits genügend Songs für das nächste Album. Wann kann man damit rechnen. Ihr seid ja schließlich keine Profi Musiker und habt auch reguläre Jobs.

Tom Phillips: Korrekt. Alle Songs für das nächste Album "Fear Of Infinity" sind musikalisch zu 100% fertig. 8 dieser Songs wären eigentlich schon für "Vast Oceans Lachrymose" vorgesehen gewesen. Dann ist aus "The Furthest Shore" aber ein 16-Minuten-Epos geworden und in der Folge dachte ich mir, dass diese Songs das Album zu dicht machen würde und zudem auch den Fokus von "The Furthest Shore" nehmen würde. Der neunte Song ist das bereits vorher erwähnte "Finality", der unbestritten der großartigste Einzelsong von While Heaven Wept ist. Er ist ein Mikrokosmos, der alles zusammenfasst für das While Heaven Wept steht und schon immer gestanden ist. Bezüglich dem Release von "Fear Of Infinity" ist noch nichts in trockenen Tüchern. Theoretisch könnten wir mit den Aufnahmen sofort beginnen, weil das Songmaterial komplett steht. Praktisch haben wir jedoch noch immer eine mächtige Studio-Rechnung für "Vast Oceans Lachrymose" zurück zu zahlen. Daher kann ich momentan unmöglich sagen, wann wir mit den Aufnahmen beginnen werden können. Zum größten Teil hängt es davon ab, ob unser Publikum das "Vast Oceans Lachrymose" Album und das dazugehörenden Merchandising kaufen wird. Nochmals, wir finanzieren uns selbst und haben uns für die Fertigstellung dieses Albums in riesige Schulden gestürzt. Es liegt also an Euch da draußen (sofern nicht ein potenter Sponsor einspringt).

DarkScene: In einem großen deutschen Print-Magazin hast du neulich betont, dass Fates Warning mit die wichtigste Band für dich waren und sind. Vor allem "Awaken The Guardian" (übrigens auch in meinen Augen eines der schönsten Werke aller Zeiten) hat dein Leben verändert. Wie sehr inspirieren dich FW bei deinem eigenen Songwriting. Ein Song wie "To Wander The Void" erinnert nicht selten an deren Phase mit John Arch. Ihr habt ihn auch Fates Warning gewidmet. So was ist nicht alltäglich…

Tom Phillips: Ich glaube nicht, dass ich jemals gesagt hätte, dass Fates Warning für mich die wichtigste Band wäre, denn tatsächlich sind das Journey - ob Du’s glaubst oder nicht (Steve Perry-Ära natürlich…). Aber Fates Warning sind durchaus eine der drei Haupteinflüsse für While Heaven Wept von Beginn an und zudem auch wahrscheinlich meine liebste Metal Band aller Zeiten. Ich glaube auch, dass Alben wie "Awaken The Guardian" weit jenseits von durchschnittlichen Aufnahmen anzusiedeln sind. Die haben da schon eine „magische Essenz“ drauf gepackt, die niemals zuvor jemand aus dem Hut gezaubert hat. Wir sind jetzt seit zwei Jahrzehnten am Werk und daher wäre es wohl unzutreffend, würden wir irgendeine Band als direkten Einfluss für uns nennen. Aber ganz klar, wie bei jeder anderen Band auch ist unser frühestes Material, das wir jedoch nie veröffentlicht haben, ein Nacheifern unserer damaligen Einflüsse. Ich kann mich eigentlich gar nicht erinnern, warum wir dieses Songmaterial niemals veröffentlicht haben. Zurückblickend war’s aber wahrscheinlich doch eine gute Entscheidung, denn im Gegensatz zu vielen Bands der Gegenwart haben wir uns die Zeit genommen, die wir gebraucht haben, um unseren Sound fertig auszufeilen bevor wir uns der Öffentlichkeit präsentiert haben. Daher ist jeder Einfluss, ob er jetzt von Fates Warning oder sonst wem auf uns ausgeübt wurde, vollkommen unterbewusst aber sicher irgendwo „da drinnen“ enthalten. Wir würden jedoch nie hergehen und Sachen sagen wie „oh ja… wir brauchen einen Fates Warning-Teil hier“ oder „Was würden Slayer an dieser Stelle machen?“. "To Wander The Void" hatte immer schon diese frühen Fates Warning-Vibes. Aber erst ziemlich spät in der Entwicklung des Songs – nachdem wir die Lyrics und die Gesangslinien hatten - kam die Idee, die ersten 4 bis 5 Fates Warning Alben in einem einzigen Song zu repräsentieren. Ich habe dieser Idee dann zugestimmt und in gewisser Weise ist auch ein von Herzen kommendes „Tribute“ an die Band (speziell die John Arch-Ära) und sollten sie den Song jemals zu Gehör bekommen, nehmen sie es hoffentlich so auf, wie wir es geplant haben – nämlich als ein musikalisches „Dankeschön“.



DarkScene: Hast du die Jungs von Fates Warning je persönlich getroffen.

Tom Phillips: Unser früherer Bassist, Gabe Funston, und ich haben sie während der „Inside Out“-Tour in Long Island, New York getroffen. Wir haben da gerade am vorangegangenen Wochenende gespielt. Ihr Tour-Bus hatte technische Probleme und da wir schon mal da waren, haben wir dem Busfahrer „Sled“ bei der Reparatur geholfen. Ray Alder hat das mitgekriegt und hat mit uns eine Zeitlang gesprochen und hat uns dann auf die Gästeliste gesetzt. Am Ende haben sie uns für das gesamte Wochenende sozusagen „adoptiert“ und wir waren ihrer „Gäste“ für ein paar Shows. Das Beste war jedoch, dass sie nach einigen Tagen des Bettelns unsererseits zugestimmt haben, „Guardian“ in der alten „Rock N Roll Church“ in New York City für uns zu spielen. Das war einmalig. Als Bonus sind wir in der Folge mir unserer „Schwester“-Band Brave, in der die meisten der While Heaven Wept-Mitglieder gespielt haben oder immer noch spielen, einige Male mit ihnen aufgetreten.

DarkScene: Wie sehen die weiteren Pläne für While Heaven Wept aus.

Tom Phillips: Das primäre Ziel ist die Fertigstellung von "Fear Of Infinity". Wir sind alle total begeistert von den Songs auf diesem Album. Zuvor natürlich möchten wir natürlich rausgehen und "Vast Oceans Lachrymose" so intensiv wie möglich live zu promoten, was nicht immer eine ganz leichte Aufgabe ist, denn die meisten Bandmitglieder haben sehr fordernde Berufe, Familien, kleine Kinder… aber obwohl es uns nur möglich sein wird, mehrere kleine Tourneen in begrenzten Regionen zu unternehmen, werden wir definitiv viel mehr rumkommen als jemals zuvor.

DarkScene: Werden wir euch abgesehen vom Doom Shall Rise Auftritt in Europa auf Tour sehen. Candlemass könnten wohl noch einen Support benötigen, Katatonia evtl. auch. Das würde wohl gut passen oder…

Tom Phillips: Momentan gibt es noch keine Tour-Pläne für Europa mit Ausnahme des „Hammer Of Doom III“-Festivals in Deutschland. Seid jedoch versichert, dass wir mehrere Trips nach Europa machen werden bevor der "Vast Oceans Lachrymose"-Zyklus sozusagen vorüber ist. Voraussichtlich wird es separate Trips geben – Deutschland/Österreich/Schweiz, Holland, dann Skandinavien und dann die Mittelmeer-Staaten. Alles was eventuell in England noch dazukommen würde, müssten wir ebenfalls als eigenen Trip gestalten. Bezüglich Candlemass und Katatonia, natürlich mögen wir beide Bands sehr und würden uns sehr geehrt fühlen, die Bühne mit ihnen zu teilen. Ich persönlich bevorzuge allerdings „Billings“, die musikalisch etwas breiter gefächert sind. Wenn ich mir aussuchen dürfte, mit welcher Art Bands wir auf Tour gehen würden… die sollten noch progressiver und epischer sein. Vielleicht sogar eine melodische Black Metal Band. Mir kommen da auch Namen wie Primordial, Novembre, Arcturus und – zur Hölle – auch Traditionelles wie Manowar in den Sinn. Was natürlich nicht heißen soll, dass wir die Gesellschaft unserer „erweiterten Familie“ in der Doom Szene nicht schätzen und genießen würden.

DarkScene: "Of Empires Forlon" ist ja mittlerweile ein gesuchtes Sammlerstück, da die Auflagen wohl gering waren und rasch ausverkauft. Wird es einen re-release geben.

Tom Phillips: Im Angesicht der Tatsache, dass wir dieses Jahr unser 20. Bandjubiläum angehen und das Album nach wie vor sehr gefragt ist und auf Ebay exorbitante Preise erzielt, haben wir einer auf 1000 CDs limitierten Neupressung zugestimmt, die am 29.1.2010 über Cruz Del Sur Music veröffentlicht wird. Zugleich wird auch das erste Album "Sorrow Of The Angels" re-released werden. Beide Alben werden musikalisch mit den Originalen identisch sein. Sie sind jedoch mit einem „updated“ Artwork, neuen Liner-Notes und zusätzlichen Fotos ausgestattet. Darüber hinaus wird Iron Kodex Records beide Alben in einer auf 500 Exemplare limitierten Vinyl-Version als Gatefolds veröffentlichen. Die LP’s können ab Mitte Jänner vorbestellt werden. Der offizielle Release-Termin ist der 6.2.2010.



DarkScene: Kann man bei " Vast Oceans Lachrymose" mit einer Vinyl Edition rechnen. Es würde Sammlern eine große Freude bereiten und wunderschön aussehen.

Tom Phillips: Hier in den Staaten ist "Vast Oceans Lachrymose" bereits auf Vinyl über Maniacal Records rausgekommen. Und es schaut nicht nur hervorragend aus, es klingt auch hervorragend (eigentlich klingen ja die meisten Alben auf Vinyl besser). Unglücklicherweise (oder auch glücklicherweise je nach Sichtweise) sind die 500 aufgelegten Exemplare Dank des massiven Medieninteresses bereits vergriffen gewesen, lange bevor sie die Presswerke überhaupt verlassen haben. Die gute Nachricht ist, dass eine zweite (letztmalige) Edition am 6.2.2010 über Iron Kodex Records veröffentlicht wird – am Tag unseres Co-Headliner-Gigs am „Hammer Of Doom III“ Festival in Würzburg. Also nochmals 500 Exemplare – dieses Mal mit zwei 12‘‘ mit 45 rpm in einem herrlichen Gatefold.

DarkScene: Die Darkscene Standardfragen wie gewohnt zum Abschluss. Deine alltime Top 5 Alben:

Tom Phillips: Ah… eine unmöglich zu beantwortende Frage … mit meiner darauf üblichen Antwort. Ich besitze über 9000 CDs. Es ist mir unmöglich, diese auf 5 Favoriten zu reduzieren, nicht einmal innerhalb eines spezifischen Genres. Ich nenne Dir also einfach ein paar Namen, die ganz sicher in meinen Top 100 enthalten wären:

Rush - "A Farewell To Kings"
Queensryche - "Rage For Order"
Arcturus - "La Masquerade Infernale"
Cirith Ungol - "King Of The Dead"
Slayer - "Hell Awaits"

Natürlich wären die Fates Warning Alben der John Arch-Ära auch darin enthalten. Ich dachte mir, dass dies sowieso klar wäre.

DarkScene: Deine aktuellen top Alben:

Tom Phillips: Wenn wir über ganz neue Werke sprechen, würde ich Slayer, Immortal und Katatonia sagen. Mein Lieblingsalbum des Jahres 2009 ist jedoch Mono "Hymn To The Immortal Wind".

DarkScene: Letzte Worte an unsre Leser und alle Metal Fans!

1. Vielen Dank an alle, die uns in den letzten 20 Jahren unterstützt haben. Wir schulden Euch alles. Danke auch an alle, die so geduldig – immerhin mehr als ein halbes Jahrzehnt - auf "Vast Oceans Lachrymose" gewartet haben. Ich hoffe, es war die Wartezeit wert. Ich hoffe, wir sehen uns 2010 auf Tour. Cheers!

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ENGLISH VERSION OF THE INTERVIEW:

DS: "Vast Oceans Lachrymose" has been awarded top album status on Darkscene with almost maximum points (to the review). Press reactions all over the world are enthusiastic. Are you surprised about the amount of „worshipping“the album is receiving and how much does this mean to you?

Tom Phillips: Actually, I am rather surprised by the overwhelmingly positive response to "Vast Oceans Lachrymose" – I expected a “strong” reaction, but not necessarily of this ilk, rather there was a concern that this album would alienate most of our audience; we knew this album was quite different from the past releases in many ways (even if we knew this material existed for a long time, it would be new to everyone outside the band), there’s a new singer involved, and hell, the album opens with a 15-minute epic! It could’ve been a disaster really, but that didn’t hinder us whatsoever…we always play from the heart for ourselves first and foremost. All that said, we are all extremely flattered and humbled by this amazing response, and it is truly appreciated.



DarkScene: It’s been a long five year period since the release of your last record. How long did it actually take to write and record "Vast Oceans Lachrymose"?

Tom Phillips: While Heaven Wept doesn’t really write or record in the traditional sense, as none of the material is ever preconceived or forced into being – the basic compositions are born through revelation alone and we just “know” when something is “WHW music.” It is only after it has become clear that the music itself has taken on its skeletal form that we take it to the table to flesh out arrangements and final instrumentation. Due to the unorthodox nature of this process, riffs, melodies, or even nearly complete songs can remain unfinished for years. The music also speaks to us in terms of where it belongs within the schematics of an album as well, thus even if there is a song that we’re all very attached to, if it doesn’t fit in with whatever else we’re working on during a particular era, it will be catalogued and relegated to the archives until a more appropriate time. "Vast Oceans Lachrymose" is a perfect example of this; approximately 90% of the album was musically complete even before we started recording the "Of Empires Forlorn" album – we could’ve included any of these songs on that release, but it just didn’t feel right. In fact, some of the songs included on "Vast Oceans Lachrymose" are between 14-16 years old! Thus, the “writing process” really had little bearing upon the time between albums, apart from in the lyrical sense – those also only come when they do (and usually after a strong emotional catalyst); the primary reasons for the delay are multifold: two record companies dissolved, more line-up changes, familial responsibilities, new gear acquisition, emotional honesty, commitments of our related bands, (etc.) however the biggest factor was financial – "Vast Oceans Lachrymose" like all WHW albums is paid for out of our own pockets. We’re not wealthy, we live paycheck to paycheck, but we also have extremely high standards as far as performance and production, so it takes us a bit longer than most bands to complete a recording because of this.

DarkScene: Please describe the songwriting process of your band. Are the songs 100% finished when you enter the studio or do you like to still work on them up to the actual recordings? Being known as a perfectionist, I’m sure you know exactly what you want to achieve. Do the other band members provide any type of input?

Tom Phillips: We only ever enter the studio after the songs have fully developed, otherwise given our penchant for ultra-high quality, it would cost three times as much to do an album – and they’re already far more costly than the average band’s. Needless to say, being that we recorded all of the basic tracks for "Vast Oceans Lachrymose" between 2005-2006, we certainly had plenty of time to listen to the results, and whenever a new idea revealed itself, we incorporated it – all WHW songs continue to grow and mature long after they’re committed to tape. All that said, should inspiration strike while we’re in the studio, we’re certainly not going to shun it, and at least for this album, most of the solos were improvised in the studio, fueled by raw emotion – of course whenever improvising there are bound to be fuck-ups, but apart from smoothing those over with another take, most of what you hear on the album is the way it came out! As for the other band members’ contributions, apart from the first couple songs written in collaboration between 1988-1989 (some originating from our previous band Polaris), I’ve been responsible for all of the material in the last 20 years – not because I don’t encourage the others to contribute, rather because they all have their own outlets for expression or might not have the same perception of WHW that I do. That being said, the next album WILL feature a couple collaborations and I hope these will be the first of many. Where the other members DO contribute lies within the final arrangements – such as determining a rhythmic feel or number of repetitions (though this is usually a natural thing anyway). They also bring a plethora of skill-sets to the table as far as graphic design, management, promotional ideas, etc. What this ultimately means though is that there’s a vast amount of untapped potential within WHW still, as every member is a gifted songwriter in their own right.



DarkScene: Compared to your previous album "Of Empires Forlorn" (to the review), the new album sounds a bit less melancholic, very epic and also more sophisticated. I also got the impression that you used some 70ies Rock elements on the album without deviating from your original style of music. Please comment.

Tom Phillips: All WHW music tends to be epic in nature, so that isn’t really anything new, but I agree that the melancholy atmosphere isn’t as obvious as on previous releases – yet "Vast Oceans Lachrymose" actually is perhaps more bleak than anything prior really. There absolutely are 70’s rock elements on the album, but this also isn’t anything new; not only do I consider "Of Empires Forlorn" a modern-day interpretation of a 70s symphonic rock album more so than a metal album, being that the material on the latest album is all quite old, this means the elements in question were always there to begin with. One thing worth looking at is the fact that though every WHW release is an entity unto itself, the elements and influences are the same on all of them – it’s simply a different ratio on each.

DarkScene: Despite some opposing opinions from a lot of my colleagues, I think that on your new album every single note still has that unique While Heaven Wept style. The melodies and that omnipresent epic touch are – well I have to use the word again – quite unique. What’s your opinion on that?

Tom Phillips: Well, the reality is that we have so many influences – especially collectively, that there are bound to be passages that recall some of them…but there is no other band in existence that has the same, particular combination of influences, and certainly no one else can filter them through the same emotions/life-experiences as us. I’m sure WHW sounds like a lot of different things to anyone who hears it; prog fans pick up on the prog elements, doom fans pick up on the doom elements, power metal fans pick up on that….but I cannot say that I’ve heard a single band ever who sounds exactly like WHW – there are some out there who are in the same vein of a particular song or album, but considering each of our albums is different from the others…it’s not likely that anyone else will be occupying the little niche we’ve carved out over the years. WHW will never fit into the traditional parameters of any one genre comfortably, and I don’t think we’re anything other than “WHW music.” As a testament to this, even with a different singer and an album that most consider to be vastly different from those prior, it still sounds like WHW so…I agree with you, but I’ll never be able to listen to any of our albums and hear them the same way as someone on the “outside.”



DarkScene: One of trademarks of your band is that even the sadder moments on your albums still display some kind of hope and even beauty. Are you aware of that or is this just a personal impression from me?

Tom Phillips: I’ve heard people expressing this thought before, and all I can say is, I’m aware to some degree of the aural paradox within our music – where it can be completely gutting yet strangely uplifting at the same time. All I can say is, perhaps the hope comes from the fact that I’m still alive to channel and perform these songs. I should mention however that I think just about anyone would be rather hard-pressed to find a moment of hope on the “Sorrow Of The Angels” album – that one was about as grim as it gets, and was a direct precursor to some of the more funereal bands and albums that have come in subsequent years…at the time of it’s release it was referred to as “funeral doom” alongside albums from Skepticism and Thergothon.

DarkScene: On some occasion I once wrote that I would see While Heaven Wept on the same level as one of my favorite bands Saviour Machine. Not necessarily because of the sound but due the magic that your music seems to send out. What’s your take on that?

Tom Phillips: Well, Saviour Machine is certainly similar in some ways considering the epic scope, orchestral arrangements, and the deeply spiritual (yet apocalyptic) themes. I don’t think I’d characterize our entire discography as “magical” but there certainly have been some magic moments during various recording sessions…certainly the “Of Empires Forlorn” album is an example in that it really took on a life of its own somewhere around the vocal sessions. "Vast Oceans Lachrymose" had similar moments but I think these are perhaps more isolated to specific songs such as “Vessel” or the final section of “The Furthest Shore.” Anyway, being that both Saviour Machine and WHW are deeply spiritual (albeit in different ways) as well as almost entirely emotionally driven, I can see the parallels. I do enjoy their albums, and I hope that Eric navigates his tribulations successfully.



DarkScene: Why and at what point did you decide to use Rain Irving to sing on "Vast Oceans Lachrymose"? There’s nothing wrong with your vocal performance.

Tom Phillips: I appreciate your opinion of my vocals, but I’ve never been satisfied with them myself – emotionally, I am perhaps the only person who could convey feelings related to my own life’s events 100%, but that doesn’t mean I’m technically the best singer for this band. As far as the decision to bring in Rain, the want for a dedicated vocalist for the band has more or less been there since I first took over the vocal duties back in mid-1992, after our 2nd singer left – we’ve just never managed to find a singer relatively close to us who wasn’t a diva or otherwise bizarre until now (though we attempted to work with some individuals overseas prior to Rain’s arrival). Basically, in the original configuration of the band, I was just a guitarist/songwriter, and being that some of the material on “Vast Oceans Lachrymose” dates back to our early days, it seemed logical to restore the initial vision of the band given we were coming around full circle musically in many ways. Beyond all this, there are several practical reasons for bringing in Rain now: musically "Vast Oceans Lachrymose" is much more challenging to play instrumentally so it would’ve taken years for me to master even one song from this album in terms of singing and playing simultaneously – and I’ve always felt torn in a live setting between two instruments…wanting to give 110% to both, but being spread thin, I felt I was only ever able to muster about 50% of my abilities to either. Plus, a lot had to do with Rain’s timing – he essentially found us, and you’ve probably by now surmised this isn’t something that happens every day.

DarkScene: How did you get in contact with Rain who – by the way – did an excellent job on the album?

Tom Phillips: Personally, I think he did an excellent job on the album as well – especially considering he did all of his vocal tracks over the course of three 10" hour sessions, with no break…quite incredible really…and not a single complaint or moment of weakness – Rain truly is a soldier! Anyway, Rain contacted me via our MySpace page just to say how much he loved the “Empires” album…we subsequently exchanged a few Emails before I proposed a collaboration (in light of the fact that he also lived in the same state, roughly between Jim Hunter and Trevor & Michelle’s house. Really, it couldn’t have been more ideal all things considered.

DarkScene: According to some of the liner notes in the booklet, some of the songs have existed for some time. Did you work on them up till now? Why did you choose them at this point in time to have them on the album?

Tom Phillips: This goes back to what I was explaining earlier; all of the songs have existed for quite awhile, but it wasn’t until "Vast Oceans Lachrymose" that their “time had come.” Some of the songs such as “To Wander The Void,” “Living Sepulchre,” and “Vessel” were always destined for this album (it had been in planning since the early 90’s), albeit purely in a musical sense; the lyrics for these weren’t completed until the last 18 months. Again, it was the music itself that determined everything, and these songs just fit together in terms of both atmosphere and flow – even if they are in some ways contrasting. In hindsight, one could characterize each album by the dominating characteristics it has; for example, “Sorrow Of The Angels” is quite clearly a doom metal album with some progressive passages, while "Vast Oceans Lachrymose" has a strong 80’s US underground metal aspect – but also more progressive and aggressive than the other albums, with very little in the way of doom. For the record, “Of Empires Forlorn” is as I said, a modern version of a 70s symphonic rock album ala Jane, Novalis, or Pulsar, but with a strong doom metal foundation. The unifying characteristics between all of the albums being the epic scope, strong melodies, heavy guitars, and genuine emotions – the true aspects of the WHW sound as opposed to any particular genre of music.



DarkScene: Please talk a little bit about the lyrics on the album. Are they very personal? In some ways the album almost sounds like an autobiographical concept album.

Tom Phillips: All of the lyrics of the entire WHW discography are extremely personal in that they refer to and are derived from my personal experiences, circumstances, relationships, and deepest emotions. Without getting TOO specific, I can tell you that all of these songs lyrically pick up from where "Of Empires Forlorn" left off – in other words “Vast Oceans Lachrymose” is another chapter of my own aural diary. I don’t ever like to give away too much information about the songs because I know how important it is for each listener to interpret in the way that best makes sense to them. Further, generally all of the songs since the “Empires” album have multiple meanings, so it’s best to leave things somewhat open-ended in discussing them. I will say that all of the lyrics are very deep and very real. Needless to say, "Vast Oceans Lachrymose" is not a concept album, but it is thematic like all of the past WHW albums. A couple people have pointed out that if the songs were arranged in a slightly different order a cohesive story would unfold, and perhaps there is something to that…but again, that would give away more than I’m willing to…better to listen to it and draw one’s own conclusion I think.

DarkScene: Please tell us a little bit about the tremendous cover artwork.

Tom Phillips: The cover is a painting by a painter from the UK named John Martin (1789-1854) entitled “Christ Stilleth The Tempest” from a Storm On The Sea Of Galilee. I first encountered this stunning work in a BBC article, and instantly I knew it was absolutely the perfect representation visually of the "Vast Oceans Lachrymose" album, given its epic image, dramatic elements, and the contrasts between light and dark.



DarkScene: Who is „THE ONE“to whom "The Vessel" is dedicated to?

Tom Phillips: You know, after a few difficult scenarios in the past regarding the violation of my personal life, I prefer to keep a low profile in this regard. Even though WHW is very much deeply personal, it doesn’t give other people – especially strangers license to the rest of my world (and I’m not referring to you or anyone in the media). Thus, all I can tell you about “The One” is that she knows who she is :)

DarkScene: Are there some While Heaven Wept songs that have a very special meaning to you? If so, why?

Tom Phillips: All of them haha...they’re all like children to me. It would be absolutely impossible to say that any one is more important or relevant than another. I will say that „Vessel“ is probably the „deepest“ song for me emotionally on the "Vast Oceans Lachrymose" album because it truly is an „invitation“ from the heart – and I mean this in the same way as some of Percy Bysshe Shelley’s poems of similiar ilk, plus it’s the only song of hope in the entire discography. That aside, I cannot say that it is more important than anything else, but it is a personal favorite. Other songs that tend to rank highly in my estimation include: „Thus With A Kiss I Die,“ „Soulsadness,“ „The Furthest Shore,“ and one from the forthcoming album called „Finality“ – primarily because these songs all encompass all that WHW is within their individual confines.

DarkScene: You already have enough songs written for another album. When can we expect them to be released?

Tom Phillips: That’s correct – all of the songs for the next album „Fear Of Infinity“ are 100% complete musically; 8 of them were originally intended for the „Vast Oceans Lachrymose“ album, but after „The Furthest Shore“ grew into a 16-minute epic, it felt as though these other songs would „crowd“ the album and take the focus away from „Shore.“ The 9th song is the aforementioned „Finality“ which is unquestionably the single greatest WHW song of all; it is a microcosm unto itself encapsulating all that WHW is and all that it has ever been. Regarding the release of the „Fear Of Infinity“ album, nothing is assured; in theory, being that all of the material is complete, we could begin tracking it at any time...however, due to the fact that the studio debt for "Vast Oceans Lachrymose" is huge, it’s impossible to say exactly when recording will commence. It largely depends upon our audience buying the "VOL" album or at least some of the related merch; again, we’re self-financed, and we went into incredible debt to complete the latest album – so it’s up to everyone out there really (unless a wealthy benefactor steps in).



DarkScene: You keep on emphasizing that Fates Warning was and to this day still is the most important band for yourself. You said that especially "Awaken The Guardian" (also in my opinion one of the best albums of all time) changed your life. How much of an inspiration do you draw from Fates Warning for your own songwriting? "To Wander The Void" for example reminds me a lot of Fates Warning when John Arch was in the band. You even dedicated that song to them. That’s very unusual.

Tom Phillips: I don’t think I’ve ever said that Fates Warning were the most important band of all to me...in fact, that’s actually Journey believe it or not (Steve Perry-era and prior of course)...but Fates are most certainly one of the 3 primary influences upon WHW in the beginning and still to this day, and quite likely my favorite metal band of all-time. I do feel that albums like "Awaken The Guardian" are beyond the average recording due to some kind of „magical essence“ that no one else before or since has ever conjured. Being two decades into our existence, it would be a misnomer to suggest ANY band is a direct influence, but of course as with any band, the earliest material (which we’ve never really released) is very much an emulation of influences...I’m not sure exactly why we never released those songs, but in hindsight, it’s probably a good thing because unlike many bands of this day and age, we took the time to hone our own sound before introducing ourselves to the world. Thus, any influence exerted by Fates Warning or anyone else is purely subconcious, and of course „it’s all in there“ somewhere, but we don’t forcibly write music, nor have we ever said something like „Oh yeah...we need a Fates Warning part here“ or „What would Slayer do here?“ About „To Wander The Void,“ it always had that early Fates Warning vibe, but it wasn’t until the lyrics and vocal melodies were revealed that it was taken to the extreme; somewhere quite late in its evolution the idea of representing the first 4-5 Fates Warning albums in one song did come up, but it was somewhat after the fact/coincidental. I did however agree with this and pushed the final arrangement into that realm, so in that regard, it is a very much heartfelt tribute to the band (the John Arch-era in particular), and should they ever hear it, I hope they’ll take it for what it is: a musical „thank you.“

DarkScene: Have you ever met the guys from Fates Warning in person?

Tom Phillips: As a matter of fact, former bassist Gabe Funston and I met them during the “Inside Out” tour up in Long Island, New York – I’d played there the previous weekend and we drove 5 hours to get there. Their bus had some mechanical problems and since we were around the venue quite early, we ended up helping the driver “Sled” to fix the bus! Ray Alder saw this, chatted with us a bit during all this, and subsequently put us on the guestlist for that night. Ultimately, they ended up “adopting” us for the weekend and we ended up attending a few shows as their guests. The best part was after a couple days pleading with them, they finally agreed to play “Guardian” for us at the old “Rock N Roll Church” in New York City…which was utterly amazing to say the least. Beyond this, Brave…the “sister” band in which most of WHW has been in (or is still part of) has played with them several times subsequently as well.

DarkScene: What’s next for While Heaven Wept?

Tom Phillips: Basically the primary mission is the realization of "Fear Of Infinity" – we’re all VERY enthusiastic about this album as it features some of our favorite songs of all (to play). Of course, prior to this, the other major ambition is to really get out there and perform as much as possible in support of "Vast Oceans Lachrymose" – which isn’t the easiest task since most of the band have demanding careers, families, small children…but even if we have to do several small tours in specific geographic locations, we will definitely cover a lot more ground than we ever have before!

DarkScene: Do you have any touring plans in Europe apart from the Hammer Of Doom III gig? Candlemass or Katatonia are for sure in need of some appropriate Support Act. Wouldn’t you be the perfect match for them?

Tom Phillips: There are no existing touring plans at this time and our only scheduled date is in fact the Hammer Of Doom III festival in Germany, but you can be sure that we intend to make several trips to the EU before the "Vast Oceans Lachrymose" cycle can be considered “over.” Relating back to what I said before, this would probably entail several trips focusing on G/A/S and The Netherlands/Holland, then Scandinavia and the Mediterranean both separately. Anything involving the UK would have to be separate as well. As far as Candlemass or Katatonia, despite the fact that we like both bands a lot and would be more than honored to share the stage with them, I tend to prefer billings that are a bit more diverse musically – though this is simply my own preference. If I could choose the style of bands that we’d be out on the road with, they’d surely be either of a more progressive or epic variety…even some of the more melodic black metal would be great in my opinion. I guess I’m thinking from the perspective of Candlemass at the moment…Katatonia WOULD be more diverse certainly…but I guess other things come to mind for me personally….Primordial, Novembre, Arcturus…hell, even something more “traditional” like Manowar would be preferable to a doom “package.” This isn’t to say we don’t thoroughly enjoy sharing the stage with our “extended family” from the doom scene and pure metal scenes, we absolutely love it…but WHW always seems to be a black sheep or something due to the diverse nature of our music.

DarkScene: "Of Empires Forlorn" is a very rare collector’s item these days. Will there be a re-release any time soon?

Tom Phillips: In light of the fact that it is our 20th Anniversary this year and also in response to both the continued demands for the album as well as exorbitant eBay prices, we have authorized a strictly limited repressing of 1000 CD’s to be released via Cruz Del Sur Music on January 29th, 2010. Simultaneously, the first album "Sorrow Of The Angels" will be re-released as well. Both discs are identical in terms of audio content to the originals (part of the reason for the limited nature of these releases) but do feature updated artwork, new liner notes, and extra photos. In addition to these CD editions, Iron Kodex Records will produce limited vinyl versions in the form of 500 copies each in gatefold sleeves on 180gm vinyl. The LP’s will be available for pre-order mid-January, and the official release date for those is February 6th, 2010.



DarkScene: Have you thought about releasing "Vast Oceans Lachrymose" on vinyl? I’m pretty sure that collectors would love it. It also would look awesome.

Tom Phillips: Actually, "Vast Oceans Lachrymose" has already been released on LP via Maniacal Records here in the US, and not only does it look awesome, it also sounds incredible (but of course, don’t most albums sound better on vinyl?). Unfortunately (or fortunately depending upon the perspective), this initial edition of 500 copies sold out long before it even left the pressing plant, largely due to the overwhelming response in the media I imagine. The good news is, a 2nd (but final) edition will also be released on February 6th, 2010 via Germany’s Iron Kodex Records, the date of our co-headlining performance at the Hammer Of Doom III festival in Wurzburg. Once again, this pressing is limited to 500 copies but this time it will span two 180gm 12” records at 45 rpm, and will be housed in a gorgeous 350gm gatefold sleeve (the Maniacal edition also had a heavy gatefold sleeve, but was a single 180gm LP that played at 33 rpm).

DarkScene: Your top five favourite records of all time (artist/record)?

Tom Phillips: Ah…the always impossible-to-answer question…with my token response: I own 9000" CD’s…there is no way to whittle all that down to only 5 favourites…even within a specific genre of music! You’ll have to settle for some that would surely be included in the top 10
0:

Rush"A Farewell To Kings"
Queensryche"Rage For Order"
Arcturus"La Masquerade Infernale"
Cirith Ungol"King Of The Dead"
Slayer"Hell Awaits"

(Though of course, the John Arch-era Fates Warning albums would also be included, I figured this would be obvious).

DarkScene: Your current favourite album?

Tom Phillips: If we’re talking about brand new releases, it probably would have to be Slayer, Immortal, or Katatonia…but if you wanted my favourite album of 2009, it would most certainly be Mono "Hymn To The Immortal Wind".

DarkScene: Some last words to our readers and to the Austrian Metal fans in general?

Tom Phillips: Thanks to everyone who has supported us over the last 20 years…we owe everything to you! Thanks also for everyone who waited so patiently for "Vast Oceans Lachrymose" for more than half of a decade – I hope that you will feel it was worth the wait! I hope to see you all out on the road in 2010! Cheers!
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