HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumKontakt
Anmeldung
Benutzername

Passwort

Registrieren
Suche
SiteNews
Review
Communic
Where Echos Gather

Review
Adrenaline Mob
We The People

Review
Kings Will Fall
Thrash Force One

Review
Destruction
Thrash Anthems II

Review
Cripper
Follow Me: Kill!
Upcoming Live
Wien 
Erfurt 
Geiselwind 
Mannheim 
München 
Obertraubling (Regensburg) 
Pratteln 
Statistics
5614 Reviews
456 Classic Reviews
274 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
Metall - Metalheads (CD)
Label: Iron Shield
VÖ: 2017
Homepage | Facebook
Art: Review
Jetzt bei Amazon.de bestellen!
Thunderstryker
Thunderstryker
(120 Reviews)
0.5
"Grundgütiger.. Was zur Hölle..?"
Dass ich diese Zeilen schreibe, ist eine arge Überwindung, da ich die Band nicht noch mit Aufmerksamkeit belohnen wollte, aber Metall, das Quartett mit dem wohl dümmsten Namen, den man finden konnte, das aber tatsächlich schon seit den frühen 80ern sein Unwesen treibt, bringt mit seinem Debütalbum "Metal Heads" (ein Titel, der so einfallslos ist, dass es einem die Tränen in die Augen treibt) den locker und mit Abstand schlechtesten Tonträger in der Geschichte von Darkscene-Rezensionen auf den Markt. Und das allein ist der eigentliche Grund, darüber zu berichten.

Iron Shield-Records sind nicht gerade für ein starkes Bandroster bekannt. JT Ripper sind ulkiger Müll, Thrash Bombz sind die Definition von "Naja" und Tormentor sind schlicht Mist (Tungsten Axe sind toll, aber das ist die die Regel bestätigende Ausnahme). Nur Metall sind eine Zumutung. Unmusikalischer Wahnsinn, der "St. Anger" noch wie "Into Glory Ride" erscheinen lässt. Versuchen wir, die positiven Seiten aufzulisten, bevor es an’s Eingemachte geht: "Das Albumcover besticht durch einen stupiden Charme!"
Nach all den Lobhuldeleien wird es aber Zeit, den Tatsachen ins Auge zu blicken: Nicht eine der 40 Minuten ist ohne Alkohol erträglich und weckt düstere Erinnerungen an die infamosen Thrash Queen; seinerzeit betitelt als die schlechteste Band der Welt, deren Debütalbum aber gerade deshalb einen gewissen Kultstatus erlangt hat. Nur klingt Metall‘s "Metal Heads" vielmehr nach dem untergegangenen Zweitwerk jener Band, das wiederum so weit von jeglichem musikalischen Anspruch entfernt war, dass es nichtmal den Müll-Bonus bekam.

8 Lieder zwischen 4 und 6,5 Minuten mit lausigen Riffs und -noch schlimmer- innerhalb der Songs(!) wechselnden Produktionen. Der Hintergedanke erschließt sich einem; harte Riffs sollen tiefenlastiger klingen, die Mainparts nicht, aber es wechselt in Wirklichkeit zwischen verschwommen und verwaschen. Oft klingt das Schlagzeug so stumpf, dass man meint, es würde auf ein Fass eingedroschen. Zu den Texten von Liedern wie "Glory" und "Imperium" kann nicht viel gesagt werden, außer dass sie eine akute Bedrohung für Hirnregungen sind.
Jupp, Thor sind auch trashig – aber selbst in der überschaubaren Szene, die auch offenkundigen Blödsinn hin und wieder beschmunzeln und feiern kann, gibt es Grenzen. Und wenn Thor "Sharknado" und "Orc Wars" sind, sind Metall "The 25th Reich" und "Cpt. USA vs. Nazi Fighters".
Es macht auch nicht auf der 20. Ebene von Ironie Spaß.

Ob es der fast schon beschämend unterdurchschnittlich klingende Sänger ist, die uninspirierten Gitarren (bzw. seien wir ehrlich - das ist nicht uninspiriert, sondern unfähig), das 4/4-Drumming, der Tschuk-Tschuk-Bass.. ich weiß es nicht. Vielleicht ist es auch alles gar nicht so schlimm, wenn man erst die Erwartungshaltung hat, etwas völlig Unvermittelbares zu hören.
Aber ich lege mich fest: "Metal Heads" ist das schlechteste Machwerk, das mir je untergekommen ist.
Trackliste
  1. Metalheads
  2. Fly 2. Fly
  3. Crimson King
  4. The gods above the sky
  1. Riding on the storm
  2. Glory
  3. Imperium
  4. Wrath
Kommentare
Noch keine Kommentare vorhanden...
Communic - Where Echos GatherAdrenaline Mob - We The PeopleKings Will Fall - Thrash Force OneDestruction - Thrash Anthems IICripper - Follow Me: Kill!Galactic Cowboys - Long Way Back to the MoonWitchery - I Am LegionMarilyn Manson - Heaven Upside DownWitherfall - Nocturnes And RequiemsSteelpreacher - Drinking With The Devil
© DarkScene Metal Magazin