HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumKontakt
Anmeldung
Benutzername

Passwort

Registrieren
Suche
SiteNews
Review
Adrenaline Mob
We The People

Review
Kings Will Fall
Thrash Force One

Review
Destruction
Thrash Anthems II

Review
Cripper
Follow Me: Kill!

Review
Galactic Cowboys
Long Way Back to the Moon
Upcoming Live
Wien 
Erfurt 
Geiselwind 
Hamburg 
Kiel 
Mannheim 
München 
Obertraubling (Regensburg) 
Saarbrücken 
Stuttgart 
Pratteln 
Statistics
5613 Reviews
456 Classic Reviews
274 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
Quiet Riot - Road Rage (CD)
Label: Frontiers Records
VÖ: 04.08.2017
Homepage | Facebook
Art: Review
Jetzt bei Amazon.de bestellen!
DarksceneTom
DarksceneTom
(2787 Reviews)
5.0
Irgendwann sollte es doch selbst für den härtesten Ewiggestrigen an der Zeit sein, die Objektivität vor den Nostalgiebonus zu setzen. Quiet Riot haben ihre Zeit gehabt. Sie waren riesig in den 80er Jahren und sie waren dank ihrer Frisuren und Megahits wie "Wild And The Young", "Metal Health (Bang Your Head)" und dem Blockbuster-Cover zu Slade's "Cum On Feel the Noize" ganz fett am Puls der Zeit und dementsprechend ein Millionenseller. Das war's dann aber auch. Alles, was die Amis seit den frühen 90er Jahren veröffentlicht haben, war maximal Durchschnitt und genau so ist es nun auch mit "Road Rage"

Die Industrie hätte es wohl gerne anders. In Sachen namedropping haben sich Frontiers natürlich auch wieder was einfallen lassen und die Rückkehr von Ur-Drummer Frankie Banali (für unsereinen natürlich in erster Linie durch sein grandioses Spiel bei W.A.S.P. und insbesondere deren Jahrhundertalben wie "The Headless Children" und "The Crimson Idol" zur Ikone geworden) forciert. An der Qualität von "Road Rage" kann aber auch der coole Frankie nicht wirklich schrauben. Genau so wenig kann American-Idol Teilnehmer James Durbin die Kastanien aus dem Feuer holen. Er singt brav, aber auch arg dünn und kann den trägen und weitgehend öden Songs von "Road Rage" natürlich auch kein Feuer einhauchen. Die ganze Scheibe klingt viel zu angestaubt, weitgehend blutleer und so lahm und belanglos, dass sogar potentielle Airplay-Ohrwürmer wie "Can't get enough", "Wasted", oder das durchaus nette "Freak Flag" zur Valium-Infusion werden. Der Rest vom Fest hat das Prädikat "Schnarchnase" konsequent verinnerlicht und schreit geradezu im Minutentakt nach der Skip-Taste. Dass die Produktion dann auch noch maximal Durchschnitt ist, passt wie die Faust aufs Auge.

"Road Rage" ist eine endlos träge und belanglos vor sich dahin tröpfelnde Retroveranstaltung auf verdammt dünnem Nivau! Quiet Riot können heutzutage maximal jene 60+ Rocker hinterm Ofen hervorlocken, deren musikalischer Horizont Ende der 80er Jahre ihr Ende gefunden hat und die sich noch heute ausschließlich zu den großen Namen ihrer alten Helden einen auf ihren Katheder wedeln wollen...

Trackliste
  1. Can't Get Enough
  2. Getaway
  3. Roll This Joint
  4. Freak Flag
  5. Wasted
  1. Still Wild
  2. Make A Way
  3. Renegades
  4. The Road
  5. Shame
Mehr von Quiet Riot
Kommentare
Noch keine Kommentare vorhanden...
Adrenaline Mob - We The PeopleKings Will Fall - Thrash Force OneDestruction - Thrash Anthems IICripper - Follow Me: Kill!Galactic Cowboys - Long Way Back to the MoonWitchery - I Am LegionMarilyn Manson - Heaven Upside DownWitherfall - Nocturnes And RequiemsSteelpreacher - Drinking With The DevilVessel Of Light - Same
© DarkScene Metal Magazin