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Stone Sour - Hydrograd (CD)
Label: Roadrunner Records
VÖ: 30.06.2017
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Art: Review
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DarksceneTom
DarksceneTom
(2776 Reviews)
8.0
Stone Sour können scheinbar nicht viel falsch machen. Sind die Alben mal ein wenig besser, mal ein wenig schwächer, so sind sie doch im Grunde allesamt Klasse! Das liegt einerseits natürlich am gnadenlosen Talent der Protagonisten, ihren handwerklichen Fähigkeiten und dem unerschöpflichen Talent darin, packende Modern Rock/Metal Songs zu schreiben. Andererseits haben Stone Sour mit Corey Taylor natürlich auch einen der besten und komplettesten Sänger der gesamten Rockszene in ihren Reihen, der es schafft die Aggro-Keule genauso packend zu schwingen, wie er auch perfekt singen kann um jede Ballade und jeden Chorus zu vergolden.

"Hydrograd" wirkt im ersten Anblick mal gleich kompakter und energiegeladen als der gute, jedoch etwas vorhersehbare und gegen Ende auch zu sehr ausufernde "House Of Gold And Bones"-Doppeldecker und beginnt mit "Taipei Person/Allah Tea" und "Knievel Has Landed" knackig und lebendig. Das klingt frisch, kommt gut in die Gänge, grooved höllisch und die Hooklines stimmen natürlich auch von Beginn an. "Fast-forward" steht auch weiterhin auf den Fahnen, die Stone Sour mit ihrem sechsten Studioalbum gen Himmel recken. Bis auf den ein oder anderen durchschnittlichen Track kann "Hydrograd" fast ausnahmslos mit abwechslungsreichen, klasse Modern Metal Songs punkten. "Song 3" hat unüberhörbar riesen Hitpotential, "Fabuless" ist ein fuckin' metallisch krachmachendes Albumhighlight, ebenso wie das coole "Thank God It's Over", "Mercy" oder das pfundige "Whiplash Pants". Es brennt einfach nichts an auf "Hydrograd". "The Witness Tree", "Rose Red Violent & Blue" und das akustische "St. Marie" sind nicht weniger oder mehr, als routinierte, gewohnt klasse und letztendlich zumeist verdammt heavy gespielte Stone Sour- (Halb)-Balladen mit Tiefgang und Stil. Davon kann man sich nicht satthören und mit "Friday Knights" und "Somebody Stole My Eyes+ stehen am Ende der Scheibe dann glatt noch zwei der absoluten Prunkstücke parat.

"
Come What(ever) May" bleibt weiterhin mein persönlicher Höhepunkt des Stone Sour Kosmos. "Hydrograd" kommt der Sache aber schon ziemlich nahe und wie eingangs erwähnt, können Stone Sour einfach nicht viel falsch machen. "Hydrograd* ist laut, leise, verdammt heavy und genauso emotional zugleich. Abwechslungsreich, schlüssig und klasse und dabei verdammt noch mal viel packender, spannender, lebendiger und besser als fast alles, das in diesem Jahr im Rock und Metal erscheinen ist.



Trackliste
  1. YSIF
  2. Taipei Person - Allah Tea
  3. Knievel Has Landed
  4. Hydrograd
  5. Song #3
  6. Fabuless
  7. The Witness Trees
  8. Rose Red Violent Blue (This Song Is Dumb And So Am I)
  1. Thank God It's Over
  2. St. Marie
  3. Mercy
  4. Whiplash Pants
  5. Friday Knights
  6. Somebody Stole My Eyes
  7. When The Fever Broke
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