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Cover  
Iced Earth - Incorruptible (CD)
Label: Century Media
VÖ: 16.06.2017
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Art: Review
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DarksceneTom
DarksceneTom
(2776 Reviews)
8.5
Der Patient lebt! Und das ist viel mehr Lob, als ich mir für eine der einst besten US Power Metal Bands ever heutzutage noch hätte vorstellen können. Nach vielen Nieten schafft es Jon Schaffer mit "Incorruptible" doch tatsächlich noch einmal, zumindest annähernd, an die Größe und Klasse seiner späten Werke mit Mat Barlow anzuschließen. Wir reden natürlich nicht ganz davon, dass "Incorruptible" die Chance hat, auf Augenhöhe mit Alben wie "Dark Saga" oder "Something Wicked This Way Comes" zu konkurrieren. Von den ersten drei Iced Earth-Meisterwerken ganz zu schweigen. Allein für die "Dantes Inferno"-like Chöre bei "Great Heathen Army", den gefühlvollen und dennoch wuchtigen "Melancholy/I Died For You/Watching Over Me"-Charme von "Raven Wing" und das saftig stampfende "Black Flag", darf man seine alten Iced Earth-Shirts aber gerne wieder aus dem Kasten holen.
Bessere Songs hat Schaffer seit über zehn Jahren nicht mehr geschrieben und so darf man dem Meister gerne seine Anerkennung übern großen Teich schicken.

"Incorruptible" ist ohne Zweifel die stärkste und typischste Iced Earth seit "Horror Show". Vor allem aber ist die neue deshalb so was wie eine Wiederauferstehung, weil der überdimensionale Pathos, das gezwungene Songwriting und auch das allzu europäische Getue endlich wieder in den Hintergrund rücken. Somit darf sich die 12. Iced Earth endlich auch wieder den US Power Metal-Button auf die Kutte heften. Das bedeutet zwar nicht zwangsläufig, dass die melodischen Gesänge, mehrstimmige Passagen und Chöre verschwunden sind. Das Maß wurde aber gottlob wieder auf eine erträgliche Dosis reduziert. So hat "Incorruptible" nebst feinen Harmonien, einer gehörigen Portion Epik und vielen starken Melodien auch endlich wieder genügend Wucht und Schmackes zu bieten, um auch die "alteingesessenen" Iced Earth Fans zu besänftigen. Gesanglich sind Iced Earth mit Stu Block ohnehin im grünen Bereich unterwegs. Mehr Matthew Barlow geht in Wahrheit kaum und da kann man den ein oder anderen arg nach "Spandex" miefenden hohen Scream auch durchaus verschmerzen.
Das filigran angelegte "The Relic (Part I)" mit seinem coolen Groove, das energische "Seven Headed Whore" oder das ausladende Finale "Clear The Way (December 1th, 1862)" sind astreine Iced Earth-Nummern von so hoher Qualität, wie ich sie mir wirklich nie mehr erhofft hätte. "Ghost Dance" mit seinen Schamanen-Gesängen ist ein weiteres Highlight eines Albums, das deutlich bemüht ist, den Spirit des grandiosen "Dark Saga/Something Wicked This Way Comes" Doppelschlages aufzugreifen. Das mag 20 Jahre danach nicht wirklich spannend, innovativ oder überraschend sein, klasse klingt es aber dennoch und letztendlich ist es in erster Linie einfach nur sehr erfreulich.

Wer Iced Earth einst so geliebt hat wie meine Wenigkeit, der kann mit "Invorruptible" durchaus viel Spaß haben und nicht wirklich viel falsch machen. Klasse Überraschung Mr. Schaffer!



Trackliste
  1. Great Heathen Army (5:21)
  2. Black Flag (4:56)
  3. Raven Wing (6:25)
  4. The Veil (4:47)
  5. Seven Headed Whore (3.00)
  1. The Relic (Part 1) (4:59)
  2. Ghost Dance (Awaken The Ancestors) (6:35)
  3. Brothers (4:45)
  4. Defiance (4:08)
  5. Clear The Way (December 13th, 1862) (9:30)
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