HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumKontakt
Anmeldung
Benutzername

Passwort

Registrieren
Suche
Upcoming Live
Aarau 
Budapest 
Freiburg 
Innsbruck 
München 
Parma 
Wien 
Wörgl 
SiteNews
Review
Hands Of Oracle / The Wandering Midget
Split

Review
Inner Axis
We Live By The Steel

Special
Dirkschneider

Review
Uncle Acid And The Deadbeats
Vol.1

Review
Incertrain
Rats in Palaces
Statistics
5578 Reviews
456 Classic Reviews
273 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
Firespawn - The Reprobate (CD)
Label: Century Media
VÖ: 28.04.2017
Facebook
Art: Review
Jetzt bei Amazon.de bestellen!
Werner
Werner
(940 Reviews)
8.5
Firespawn - das ist kein x-beliebiger Ableger der schwedischen Todesmörtel Szene, stecken hier immerhin Leute aus dem Entombed A.D./Necrophobic/Unleashed Umfeld dahinter. Das Debüt "Shadow Realms" von 2015 war ja bereits eine amtliche Keule, die kaum Wünsche offen ließ und neben dem ausgefeilten Songwriting auch einen saftig-perfiden Sound bot. Angeführt von Entombed A.D. Kellerstimme Lars Goran Petrov, legen Firespawn nach anderthalb Jahren buchstäblich fett nach und nehmen somit endgültig jenen Besserwissern den Wind aus den Segeln, die etwa meinten, dies sei nur ein liebloses Projekt ohne Langzeitperspektive – nein Leute, "The Reprobate" steht wie sein Vorgänger wie ein Fels in der Brandung.

Die zehn dargebotenen Songs säumen das obligatorische Repertoire jedenfalls nahezu lückenlos. Dabei klingt "The Reprobate" bei aller Härte und Kompromisslosigkeit sowas von selbstverständlich und ungezwungen, dass es fast schon wieder weh tut. Ok, „weh tun“ soll’s streng genommen schon. Ob man nun Highspeed-Geprügel ("General’s Greed"), gemächlichere Groove-Monster ("Death By Impalement"), oder episch eingehüllte Klänge ("Nightwalkers") an seine bemitleidenswerten Lauscher ran lässt, ist so was von egal. Nicht zu vergessen der unglaubliche Opener "Serpent Of The Ocean". Die latent-morbide Stimmung, die dreckige Attitüde, die üppigen Arrangements: sie sind so hochgradig fusioniert und auf die Zwölf gerichtet, wonach es nur Freudentränen geben kann. Anzumerken sei noch, dass Firespawn nicht um jeden Preis typisch schwedisch klingen wollen, sondern auch amerikanische Nuancen bieten.

Gekrönt ist das Ganze abermals von einer voluminösen und gnadenlosen Soundwall, die den einstigen Sunlight-Skogsberg-Spirit der frühen Neunziger mit den neueren Studio Sperenzchen nahtlos vereint. Heißt im Klartext: Das für mich komplett überbewertete Debüt von Memoriam (vulgo Bolt Thrower) kann gegen Firespawn bzw. gegen "The Reprobate" mal baden gehen.



Trackliste
  1. Serpent Of The Ocean
  2. Blood Eagle
  3. Full Of Hate
  4. Damnatio Ad Bestias
  5. Death By Impalement
  1. Generals Creed
  2. The Whitechapel Murderer
  3. A Patient Wolf
  4. The Reprobate
  5. Nightwalkers
Mehr von Firespawn
Kommentare
Noch keine Kommentare vorhanden...
Hands Of Oracle / The Wandering Midget - SplitInner Axis - We Live By The SteelUncle Acid And The Deadbeats - Vol.1 Incertrain - Rats in PalacesSorcerer - The Crowning of the Fire King Steelheart - Through Worlds Of Stardust Pänzer - Fatal CommandThreshold - Legends of the ShiresJag Panzer - The Deviant ChordAlpha Tiger - Alpha Tiger
© DarkScene Metal Magazin