HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumKontakt
Anmeldung
Benutzername

Passwort

Registrieren
Suche
Upcoming Live
Aarau 
Budapest 
Freiburg 
Innsbruck 
München 
Parma 
Wien 
Wörgl 
SiteNews
Review
Hands Of Oracle / The Wandering Midget
Split

Review
Inner Axis
We Live By The Steel

Special
Dirkschneider

Review
Uncle Acid And The Deadbeats
Vol.1

Review
Incertrain
Rats in Palaces
Statistics
5578 Reviews
456 Classic Reviews
273 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
Mastodon - Emperor Of Sand (CD)
Label: Reprise Records
VÖ: 31.03.2017
Homepage | Twitter | Facebook
Art: Review
Jetzt bei Amazon.de bestellen!
DarksceneTom
DarksceneTom
(2773 Reviews)
8.0
Ich bin weder ein riesen Mastodon-Fan, noch ein fundierter Kenner ihrer Kunst. Die innovative Progressive-Sensation, zu der Mastodon seit Jahren hochstilisiert werden, waren, sind und werden die Amis meiner Ansicht nach aber trotzdem nie! Müssen sie auch nicht. Sie machen ehrliche, kernige und fette Männermusik. Früher etwas epischer und monumentaler, heute eben kürzer, aber nicht weniger würzig.

Mastodon stehen für selbstbewussten, modernen Metal mit verdammt dicken Eiern und großen Ideen und manch noch größeren Melodien und Refrains. Je älter Mastodon werden, umso reifer und kompakter klingen sie. Das haben die Herren aus Atlanta bereits bei ihrem bisherigen Meisterstück "Once More Around The Sun" bewiesen. Manch einer wird diese Konsequenz Richtung schlüssigen Songwritings, knackigen Songs und großer Chorus-Akrobatik einen kreativen, weil progressiven Rückschritt nennen. Ich nenne es Reife und Klasse, wenn eine Band es schafft auf den Punkt zu kommen, ohne dass sie dabei ihre Roots und ihr Können verleugnen muss.

Weniger Komplexität bedeutet meistens bessere Songs und größeres Songwriting. Dass "Emperor Of Sand" deswegen noch keine Stangenware ist, wissen Mastodon Fans ganz genau. Auch am siebten Album des Quartetts sind ausreichend musikalisch Finesse und Details zu entdecken, um Langzeitwirkung zu garantieren. Die ureigenen Melodieführungen, manch wüste, aber sofort schlüssige Instrumentalpassage und der Spagat, melancholisch und wütend zugleich zu klingen, gelingt Mastdon auch wieder perfekt. Deftige und vor Fett triefende Vocals, heavy Gitarrenarbeit aller Schwierigkeitsstufen und abgefahrenes Drumming, müssen sich mit schlüssigen und straighten Songs auch nicht zwingend um ihre Daseinsberechtigung streiten. Inhaltlich verarbeitet das Album das schwere Thema Krebserkrankung mit dem drei Bandmitglieder unmittelbar konfrontiert wurden und genau deswegen geht "Emperor Of Sand" wohl umso mehr mit Schmackes volley ins Ohr. Aufwühlend psychedelische Elemente sind ebenso präsent, wie Sludge-, Doom-, Southern Rock und auch Grunge- Anleihen und die Virtuosität, die diese Band einfach nicht los werden kann.

Langer Rede, kurzer Sinn: Mastodon gehen mit "Emperor Of Sand" den nächsten Schritt in ihrer Evolution und Songs wie das epische "Roots Remain", das superbe "Word To The Wise", das tiefgängige "Jaguar God" oder knackige Hits ala "Precious Stones", "Sultans Curse" und "Show Yourself" sind ohne Wenn und Aber zeitlos und klasse.
Man muss also definitiv kein Mastodon-Fan sein, um diese Scheibe gut zu finden! Ich bin ja auch keiner...

Trackliste
  1. Sultans Curse
  2. Show Yourself
  3. Precious Stones
  4. Steambreather
  5. Roots Remain
  6. Words to the Wise
  1. Ancient Kingdom
  2. Clandestiny
  3. Andromeda
  4. Scorpion Breath
  5. Jaguar God
Mehr von Mastodon
Reviews
22.09.2014: Once More Round The Sun (Review)
11.03.2012: The Hunter (Review)
23.04.2009: Crack The Skye (Review)
12.10.2006: Blood Mountain (Review)
News
01.09.2017: Neue EP "Cold Dark Place"
17.03.2017: "Sultans Curse" Video und Albumdetails.
08.02.2017: Streamen den Song "Show Yourself"
27.01.2017: Artwork & Trackliste online
23.01.2017: Stellen zwei Albumteaser vor.
28.06.2016: Wollen Doppel-Album rausbringen
21.06.2015: "Asleep In The Deep" Videopremiere.
27.07.2014: Bärenstarker "High Road" Clip.
07.02.2014: Kurzmeldung aus dem Studio
11.07.2012: Versteigern Bass für guten Zweck
06.02.2012: Bassist Troy Sanders im Videointerview
25.01.2012: Veröffentlichen das "Boing Boing" Video.
18.12.2011: Planen Split-EP mit kanadischer Sängerin!
17.11.2011: Heavy Vinylversion von "The Hunter"
10.10.2011: Zu Gast bei D. Lettermans Late Night Show
18.08.2011: "Curl Of The Burl" Videoclip online.
26.07.2011: Video zur ersten Hörprobe: "Black Tongue".
24.05.2011: Erste Infos zum "Crack the Skye" Nachfolger
06.02.2011: Neue DVD "Live At Aragon" ab März erhältlich
01.07.2010: Veröffentlichen "Jonah Hex: Revenge Gets Ugly".
17.06.2010: Soundtrack-Veröffentlichung am 29. Juni
25.05.2010: Europa Tournee auf Eis gelegt
07.09.2009: Für O.S.T. angeheuert
17.03.2009: Komplettstream von "Crack The Skye".
27.01.2009: "Crack The Sky" Artwork und Tracklist.
24.11.2008: gratis drumsticks...
14.11.2008: Ausfall
10.01.2007: springen und rennen!!!
30.08.2006: und der Wolf
Tour
13.11.2017: Mastodon, Red Fang, Russian Circles @ Arena, Wien
25.11.2017: Mastodon, Red Fang, Russian Circles @ Tonhalle, München
Kommentare
Noch keine Kommentare vorhanden...
Hands Of Oracle / The Wandering Midget - SplitInner Axis - We Live By The SteelUncle Acid And The Deadbeats - Vol.1 Incertrain - Rats in PalacesSorcerer - The Crowning of the Fire King Steelheart - Through Worlds Of Stardust Pänzer - Fatal CommandThreshold - Legends of the ShiresJag Panzer - The Deviant ChordAlpha Tiger - Alpha Tiger
© DarkScene Metal Magazin