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Cover  
Damnations Day - A World Awakens (CD)
Label: Sensory Records
VÖ: 24.03.2017
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Art: Review
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Werner
Werner
(999 Reviews)
8.5
Die Down-Under Progressive/Power Metal Szene krönt sich Jahr für Jahr mit Alben, die allesamt soviel Qualität auf die Waagschale bringen, dass man fast schon im Monatstakt blind zugreifen könnte. Speziell die letzten Outputs von Eyefear, Knightmare, Teramaze und Voyager strotzen dermaßen vor Dynamik und Esprit, wonach die Konkurrenz vom alten Kontinent sich ein ums andere mal warm anziehen muss(te). Allerdings: tatkräftige Unterstützung erhielt das junge Trio von Damnations Day letztlich doch aus Europa - der Dänische Topproduzent Jakob Hansen (u. a. Mercenary, Pyramaze, Volbeat) verlieh dem vorliegenden Zweitling der Australier einen Sound, der gewohnt alles weg bläst.

Kompositorisch stimmt wie bei ob genannten Truppen auch hier die Balance aus Komplexität und Eingängigkeit, aus Härte und Weichheit, aus Aggressivität und Zurückhaltung. Aber das war noch nicht alles. Das entscheidende Plus bei Damnations Day ist nämlich Sänger Mark Kennedy, dessen Timbre feine Nuancen eines Ray Alder (Fates Warning), eines Todd LaTorre (Queensryche), oder eines Nils K. Rue (Pagans Mind) in sich birgt. Sprich: sein Spektrum und seine Gesangstechnik bewegen sich ungefähr auf Weltklasse Niveau. Dabei fängt "A World Awakens" via "The Witness" eigentlich gar nicht so verführerisch an. Je mehr man sich jedoch zur Mitte des Albums hin bewegt, desto mehr laufen Damnations Day zur Höchstform auf: "Colours Of Darkness", "I Pray", "Into Black", und "To Begin Again" können Dich in ihrer imposanten und dichten Art nimmer kalt lassen - unmöglich! Mehr oder weniger berechtigte Referenzen zu Brainstorm, Evergrey, Fates Warning, oder Sanctuary dürfen in einem Atemzug genannt werden.

Die mystische Grundstimmung, die ausladenden Arrangements und der Memoryeffekt sind weitere Eckpfeiler von "A World Awakens", welche halt den Unterschied zum Gros der Mitbewerberschaft ausmachen. Und selbst wenn sich die ein oder andere Länge dazwischen geschlichen hat, ist das Werk in seiner Gesamtheit ein viel zu souveränes, um es leichtfertig zu übergehen. Ein "Top-Ten" Platz dürfte am Jahresende in meiner Favoritenliste ziemlich locker drin sein - Ich bin begeistert!

Trackliste
  1. The witness
  2. Dissecting the soul
  3. Colours of darkness
  4. I pray
  5. Into black
  1. To begin again
  2. The idol counterfeit
  3. A world awakens
  4. Diagnose
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