HomeNewsReviewsBerichteKonzertdatenLinks
NeuheitenClassicsUnsignedArchiv ImpressumKontakt
Anmeldung
Benutzername

Passwort

Registrieren
Suche
SiteNews
Review
Inner Axis
We Live By The Steel

Special
Dirkschneider

Review
Uncle Acid And The Deadbeats
Vol.1

Review
Incertrain
Rats in Palaces

Review
Sorcerer
The Crowning of the Fire King
Statistics
5577 Reviews
456 Classic Reviews
273 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
Sainted Sinners - Sainted Sinners (CD)
Label: Soulfood
VÖ: 24.02.2017
Facebook
Art: Review
Jetzt bei Amazon.de bestellen!
Werner
Werner
(940 Reviews)
6.0
Sainted Sinners - ein Tribut an den klassischen, Blues orientierten Hardrock der Siebziger Jahre. Vorgetragen von einem kleinen Starensemble, dem unter anderem Powerröhre David Reece (ex-Accept, ex-Bonfire), Gitarrist Frank Pane (ex-Purpendicular) und Keyboarder Ferdy Doernberg (ARP) angehören.

Heißt konkret? Deep Purple, Rainbow und Whitesnake sind standesgemäß die Inspiratoren für Reece und seine Hintermannschaft. Die entscheidende Frage bei einem solch Risiko-armen Unternehmen kann nur lauten: schafft man es, x-mal aufgewärmte Arrangements so gut in Szene zu setzen, dass die Frische oder welch ein Parameter auch immer die anachronistische Sackgasse umgeht? Im Falle von Sainted Sinner muss dies mit einem "Nein" beantwortet werden. Einen schlechten Song wird man auf diesem Debüt nur mit reichlich Mühe finden, doch einen Überflieger genauso. Schielt man zu Voodoo Circle, die ja kürzlich David Readman ziehen lassen mussten, sieht die Sache bezüglich Songwriting deutlich knackiger aus. Ob dies mit den recht dominanten Hammondorgel-Parts auf "Sainted Sinners" zusammenhängt, oder mehr den profanen Songstrukturen zugrunde liegt, ist schwer zu sagen. Den Titeltrack, das an Whitesnake‘s "Judgement Day" erinnernde "This Love That I Have Found", oder das von feiner Slide Gitarre angeführte "Did You" kann man ruhigen Gewissens als Tester preisgeben, doch alles in Allem bleibt bei diesem Elf-Tracker zu wenig hängen, als dass man ins Schwärmen geraten könnte.

Schön, dass sich David nach seinem Ausstieg bei Bonfire gleich wieder zurück meldet und merklich Spaß an seiner neuen Wirkungsstätte hat. Aber. Zu viel Vorherseh- bzw. Vorherhörbares wie hier hinterlässt auf den Punkt gebracht einen biederen Nachgeschmack. Dass ansonsten eine Mindestqualität in "Sainted Sinners" steckt, steht natürlich außer Frage. Bei solch etablierten Musikern darf man dies jedoch erwarten.

Trackliste
  1. Knight Of The Long Kinifes
  2. Beauty In The Beast
  3. Maybe She's Got Balls
  4. We're All Sainted Sinners
  5. Blue Lightning Man
  6. This Love That I Have Found
  1. Did You
  2. In Need
  3. Evangeline
  4. Shine Diamond Girl
  5. Truth Is A Lie
Kommentare
Noch keine Kommentare vorhanden...
Inner Axis - We Live By The SteelUncle Acid And The Deadbeats - Vol.1 Incertrain - Rats in PalacesSorcerer - The Crowning of the Fire King Steelheart - Through Worlds Of Stardust Pänzer - Fatal CommandThreshold - Legends of the ShiresJag Panzer - The Deviant ChordAlpha Tiger - Alpha TigerMausoleum Gate - Into a Dark Divinity
© DarkScene Metal Magazin