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Cover  
Majesty - Rebels (CD)
Label: Noiseart Records
VÖ: 03.03.2017
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Art: Review
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MoshMachine
MoshMachine
(59 Reviews)
7.5
Moshmachine wirft das Wintergewand ab. Soll heißen, Daunenjacken, Doom, Black Metal wandern zurück in den Kleiderschrank bzw. ins Cd-Regal und heraus geholt werden T-Shirts, Shorts und Metal- bzw. Power Metal Scheiben.

Um mal eines klar zu stellen: meine Definition von traditionellem Power Metal bzw. Heavy Metal ist ganz klar. Bands wie Iced Earth (die alten Sachen), Metal Church, Morgana Lefay sind Power Metal, Sabaton, Hammerfall, Accept, Iron Maiden oder Manowar sind Heavy Metal! In manchen Fachzeitschriften wird dies seit Jahren gern mal anders, also falsch, dargestellt. Nur gut dass wir Menschen die Stufe der Evolution selbstständig und ganz ohne vorkauen von Zeitungen und Magazinen erklimmen und eigenständig denken können. Warum ich oben genannte Metal-Bands erwähne? Ganz klar: Dies sind die Zutaten aus denen sich das folgende Review zusammensetzt.

Majesty, geformt 1997 von Tarek "MS" Maghary und Udo Keppner, haben im Jahre 2002 ein (für mich) perfektes Metal Album namens "Sword and Sorcery" (zum Review) präsentiert und knallen uns anno 2017 ihren neuesten Release namens "Rebels" vor den Latz. Beginnend mit einem epischen Intro namens "Path Of Freedom" geht das Eisen gleich in "Die Like Kings" über. Eine astreine Metal Hymne die schon sehr stark an Hammerfall erinnert und in ein immer gern gehörtes "OOOHHHOOO" übergeht. "Rebels Of Our Time" ist der Nachschlag mit stampfenden Drums und fetten Riffs, dessen Refrain in einem dicken Chorus eingebettet ist. "Yolo HM" bringt mich zum Bangen und Schmunzeln zugleich: schneller Mosher mit fetzenden Gitarren und "Yolo" heißt soviel wie "You Only Live Once". Man wird alt, wenn einem die 12 jährige Nichte solche Abkürzungen erklären muss. Egal, "The Final War" ist eine Sabaton-lastige Nummer. Fetter Groove und Keyboard erinnern stark an die Chartstürmer aus Schweden, während "Across The Lightning" die obligatorische Ballade darstellt. Welche Metal-Band kann keine Balladen schreiben? Immer wieder hörenswert. "Fireheart" ist dann gleich die typische after-ballad-Nummer, das Gaspedal wird durchgedrückt und der Refrain erinnert stark an Accept. "Iron Hill" ist dann ein Klon aus "Hallowed be thy name" und "Fear of the dark". Hier braucht es keine weiteren Worte. Hymne! Bei "Heroes Of The Night" geht mit Majesty dann nochmal der Sabaton-Gaul durch. Rhythmus und Gesang: Es erinnert alles an Sabaton!
"Fighting Til the End" steht dann als Abschluss am Album und lässt nochmals Riffs und Hymnenfaktor amtlich aufleben.

Die deutschen Manowar erfinden sich und die Musik auf "Rebels" mit Sicherheit nicht wirklich neu. Man möge mich jetzt steinigen und kreuzigen aber ich mag diese Truppe einfach und obwohl auch diesmal ordentlich Ideen all der oben genannten Bands eingeflossen sind, und für mich der Hymnen-Faktor vielleicht sogar ein wenig zu hoch ist, stellt "Rebels" ein weiteres "Metal Highlight" in der Karriere der Germanen dar.
Der Silberling bietet nur Killer, keine Filler. Die Produktion stimmt auch und somit sei Majesty's "Rebels" auch jedem wärmstens empfohlen.
Auch wenn das Debütalbum für mich unerreichbar bleibt.

Fazit Moshmachine: 7,5 von 10 gezückten Schwertern.



Trackliste
  1. Path to Freedom
  2. Die Like Kings
  3. Rebels of Our Time
  4. Yolo Hm
  5. The Final War
  6. Across the Lightning
  1. Fireheart
  2. Iron Hill
  3. Heroes in the Night
  4. Running for Salvation
  5. Fighting till the End
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