HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumKontakt
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
Heir Apparent
The View from Below

Review
MoDo
MoDo

Review
Voivod
The Wake

Interview
Brainstorm

Review
Brainstorm
Midnight Ghost
Upcoming Live
Innsbruck 
Salzburg 
Wien 
Frankfurt am Main 
Hamburg 
Hannover 
Mannheim 
Memmingen 
München 
Pratteln 
Zürich 
Budapest 
Statistics
5786 Reviews
457 Classic Reviews
275 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
Madder Mortem - Red In Tooth And Claw (CD)
Label: Dark Essence Records
VÖ: 04.11.2016
Homepage | MySpace
Art: Review
Jetzt bei Amazon.de bestellen!
Werner
Werner
(1000 Reviews)
Keine Wertung
Es gibt Bands, die in ihrer frechen Schlichtheit großartige Stücke zu schreiben im Stande sind. Und es gibt solche, die vor Ideen und Inspiration nur so strotzen - aber sich gleichzeitig immer wieder schwer tun, den berühmten roten Faden innerhalb eines Songs bzw. innerhalb eines Albums zu spinnen. Stichwort: Schlüssigkeit. Zu letzteren gehören die Norweger von Madder Mortem, die sich schon lange in der Szene herum treiben und denen ich nun in Gegenwart des fünften Studiowerks das erste Mal näher auf den Zahn fühlen darf.

Nach sieben Jahren Veröffentlichungspause kein Wunder wird sich manch Leser denken, wann wir nochmals die protzige Ansammlung an Arrangements in Erinnerung rufen. Doch die fünfköpfige Kapelle hat sich schon seit jeher für den unbequemen Weg entschieden. Nach dem Motto: leicht können es sich andere machen. Und Plattitüden interessieren uns schon überhaupt nicht! In einem kaum vergleichbaren Klangkosmos, der sämtliche Elemente aus den Genre' Progressive Metal, Avantgarde und Dark Rock zitiert, lassen Sangesfrau Agnete Kirkevaag und ihre Hintermannschaft keine Möglichkeit aus, den Hörer nahezu pausenlos aus der Reserve zu locken. Die Instrumentierung verirrt sich mancherorts sogar im groovigen Power Metal à la Nevermore, ehe leise Mol-Töne oder gar entspannte Chillout Parts sich dazwischen gesellen. Namen wie Björk oder Steven Wilson tummeln sich ebenso im herum. Aber das ist nur ein vager Versuch, die Bandbreite dieses mutigen Kollektivs zu umschreiben. Auch deshalb, weil die Songstrukturen konventionelle Vorlagen nicht selten umgehen oder jene zum Zerbersten bringen. Dass Madder Mortem für ihre Verhältnisse auch eingängig zu komponieren imstande sind, belegen immerhin Stücke wie "If I Could" oder "Fallow Season" gleich im Anschluss des vertrackt-hypnotischen Openers "Blood On The Sand".

Diese Kunstform spiegelt im selben Atemzug das Innenleben der charismatischen Miss Agnete und vieler anderer Seelen da draußen wieder. Es geht bei "Red In Tooth And Claw" weniger um Aggression als um Verletzlichkeit, Enttäuschung, Frust etc. bei allen zwischenmenschlichen Beziehungen. Diese emotionale Achterbahn manifestiert sich in zehn völlig differenzierten Tracks, die allerdings nicht zur vollen Entfaltung kommen, wann sie nur nebenbei konsumiert werden. Ein klarer Fall von love or hate it!

Trackliste
  1. Blood On The Sand
  2. If I Could
  3. Fallow Season
  4. Pitfalls
  5. All The Giants Are Dead
  1. Returning To The End Of The World
  2. Parasites
  3. Stones For Eyes
  4. The whole where Your Heart Belongs
  5. Underdogs
Mehr von Madder Mortem
Reviews
17.05.2010: When Dream And Day Collide (Review)
04.01.2010: Deadlands (Review)
14.11.2002: Deadlands (Review)
News
28.08.2018: Videoclip zu "Far From Home"
02.09.2003: Line-Up Wechsel
10.01.2003: Support von OPETH
24.05.2002: Im Studio
Interviews
03.02.2002: wir gehörten nie einer Szene oder einem Stil an.
Heir Apparent - The View from BelowMoDo - MoDo Voivod - The WakeBrainstorm - Midnight GhostAxxis - Monster HeroKüenring - KüenringThe Skull - The Endless Road Turns DarkStratovarius - Enigma - Intermission 2Hammer King - Poseidon Will Carry Us HomeCauldron - New Gods
© DarkScene Metal Magazin