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Cover  
Glenn Hughes - Resonate (CD)
Label: Frontiers Records
VÖ: 04.11.2016
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Art: Review
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Werner
Werner
(999 Reviews)
8.5
Wahnsinn. Der Mann ist bereits 65 und hat immer noch eine Stimme wie ein junger Gott. Und es sind schon wieder ganze acht Jahre seit dem letzten Soloalbum namens "First Underground Nuclear Kitchen" verstrichen. Dafür durfte man sich über drei Black Country Communion Outputs und eine Californian Breed Scheibe in der Zeit dazwischen freuen. Nun will es der ex- Deep Purple Sänger und Wahlamerikaner also nochmal im Alleingang wissen. Also fast im Alleingang. Hierfür trommelte Glenn Hughes im Zuge seines Dänemark Studio- Aufenthalts nämlich junge Musiker aus der lokalen Szene zusammen, die ihm den nötigen Support und weitere Inspiration für "Resonate" spendieren sollten. Dass dieses Experiment auch ohne seine alten Mitstreiter aufgehen würde, war nicht unbedingt abzusehen (Drummer Chad Smith ist lediglich bei ein paar Tracks als Gastmusiker vertreten).

Zu belauschen gibt’s abermals kraftvoll-smart arrangierten Rock, der gerade zu leichtflüssig mit Zitaten des Blues, Jazz und Soul fusioniert wurde. Die Power, die Hughes und seine (Miet-) Musiker hierbei versprühen, ist mehr als beachtlich. Geschuldet ist dieser erfreuliche Fakt auch seinen prägnant-harten Bassläufen, die gewohnt weit im Vordergrund zu hören sind. Aber, ich kann es nicht oft genug erwähnen: diese Stimme! Wie macht er das nur? Unfassbar. Der Vergleich mit dem Wein, der mit zunehmendem Alter besser wird, könnte nicht passender sein. Die Hitdichte lässt auf der gesamten Spiellänge im Übrigen genauso wenig Wünsche offen und einen abfallenden Track kann man auf "Resonate" schon gar nicht enttarnen. Egal, wo man mit der Skiptaste landet, der Aura solch eines Groove-beladenen Liedguts kann sich keiner entziehen. Insbesondere gilt dies für die Tracks "Steady", "God Of Money", "Let It Shine". Und ja. Ein ganz besonderes, ja regelrecht sentimentales Schmankerl hält Hughes am Ende der Scheibe bereit: in "Nothing’s The Same" (Digipakversion) huldigt er seinen langjährigen, engen Kumpel, der Bluesrocklegende Gary Moore (R.I.P.) auf ganz besondere Weise.

Trackliste
  1. Heavy
  2. My Town
  3. Flow
  4. Let It Shine
  5. Steady
  6. God Of Money
  1. How
  2. When I Fall
  3. Landmines
  4. Stumble & Go
  5. Long Time Gone
  6. Nothing's The Same (bonus track deluxe edition)
  1. Making of the album documentary DVD
  2. Heavy (song video) DVD
  1. Let It Shine (song video) DVD
  2. Long Time Gone (song video) DVD
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