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5786 Reviews
457 Classic Reviews
275 Unsigned Reviews
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Cover  
Serious Black - Mirrorworld (CD)
Label: AFM Records
VÖ: 09.09.2016
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Art: Review
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DarksceneTom
DarksceneTom
(2835 Reviews)
7.0
Serious Black haben im letzten Jahr eines der besten Debütalben und gleichzeitig eine der stärksten Melodic-Power-Metal Scheiben seit den ersten beiden Masterplan Referenzwerken veröffentlicht. Der Überraschungseffekt ist mittlerweile natürlich weg und mit ihm auch der Newcomerbonus. Das symphonische "Unendliche Geschichte"-Intro gefällt trotzdem, auch wenn man bereits hier auf die Idee kommen könnte, dass Serious Black eine Spur üppiger auftragen, als am Vorgänger. Die Zweifel sind anfangs mal nur von kurzer Dauer, denn spätestens wenn Tad Morose Wunderstimme Urban Breed sein Organ über den knackigen Opener "As Long As I'm Alive" legt, kann ich für meinen Teil nur mehr schwer widerstehen. Im direkten Vergleich zu "As Daylight Breaks" kommt "Mirrorworld" aber dennoch recht schnell einige Kratzer auf den enorm hochpolierten Lack. Gerade Nummern wie das flotten "Castror Skies" oder der cheesy Melodic Rock Ohrwurm "Heartbroken Soul" würden mit mehr Ecken und Kanten und ein bißchen weniger Süßstoff weit besser munden. Dasselbe gilt für die Radiohalbballade "Dying Heart", die mit etwas Fantasie 1:1 aus einem HIM-Hit gebastelt sein könnte. "You're Not Alone" zeigt dann endlich wieder ein bisserl die Zähne, aber auch hier ist der Refrain eine Spur zu klebrig geraten. Richtig stark sind noch der Titeltrack und das finale "The Unborn Never Die" geht auch noch als gut durch.

Alles in Allem ist das aber leider viel zu wenig und auch viel weniger, als man von dieser Band erwarten durfte. "Mirrorworld" ist ein top professionelles und auch ein richtig gutes Melodic Power Metal Album. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger ist es aber weit mehr Melodic als Power, mehr Sonata Arctica als Masterplan quasi, und genau deshalb ist es auch schade um eine super Band und super Songs, denen nur eine klein wenig andere Produktion und rauere Note dafür grreicht hätte, dass ich begeistert wäre. So bleibts halt nur ein "nettes" und "eingängiges" Album von klasse Musikern, von denen wir wissen, dass es sie es eigentlich auch besser könnten...

Trackliste
  1. Breaking The Surface
  2. As Long As I’m Alive
  3. Castor Skies
  4. Heartbroken Soul
  5. Dying Hearts
  1. You’re Not Alone
  2. Mirrorworld
  3. State of My Despair
  4. The Unborn Never Die
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