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456 Classic Reviews
273 Unsigned Reviews
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Cover  
Prong - X-No Absolutes (CD)
Label: SPV
VÖ: 05.02.2016
Homepage | Facebook
Art: Review
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DarksceneTom
DarksceneTom
(2783 Reviews)
7.0
Mit zwei wirklich überragenden Alben, die nahtlos an die Großtaten der Phase von "Beg To Differ" bis "Rude Awakening" anschließen konnten, haben sich Prong souverän in die Machtzentrale des harten Crossover-Metal zurück katapultiert. Der dritte Streich in Folge und das insgesamt zehnte Studioalbum der Band um Mastermind Tommy Victor nennt sich nun "X-No Absolutes" und trotz ihrer erwartet kompakten Klasse und Qualität fehlt der Scheibe diesmal leider ein wenig die letzte Luft, um richtig auszubrechen.

Ob es nun daran liegt, dass Prong diesmal keine ganz so massiven Megafeger ala "Revenge, Best Served Cold", "Windows Shut" oder "Remove, Seperate Self" parat haben, oder ob es daran liegt, dass die Songs über weite Strecken ohne richtige Höhepunkte rüberkommen, sei dahin gestellt. Beginnt "X-No Absolutes" mit "Ultimate Authority", der ruppigen "Sense Of Ease" und den Groovemaschinen "Without Words" und "Cut And Dry" zwar durchaus kantig, fehlt bereits hier das letzte Etwas, um gute Songs herausragend und zwingend zu machen. Natürlich weiß der Titelsong danach mit catchy Melodien und lässigem Groove zu punkten. "Do Nothing" schielt auf die jüngere Generation und ist wohl die erste Prong-Alternative-Radioballade (die ebenso wie "With Dignit" mit einem gewissen Linkin Park-Touch aufwartet) und somit gemeinsam mit "Soul Sickness" und dem Ohrwurm "Ice Runs Through My Veins" einer der weiteren Hinhörer einer von Vorn bis Hinten guten, aber eher unspektakulären Prong Scheibe. So richtig zünden will "X-No Absolutes" denn letztendlich leider doch nicht, ein bisserl Langeweile muss dann leider auch noch geortet werden und so kann man am Ende leider nicht vom dritten Mega-Knalleralbum in Folge berichten.

Der coole Groove, das markante Organ des Meisters und der düstere Vibe, der auch die Hardcore Crossover Songs von "X-No Absolutes" zieren, machen natürlich auch die neue Prong mit all ihren fetten und massiven Soundwänden zu einer guten Übung für alle Fans der Band und qualitativ stehen Prong auch weiterhin mächtig über der Konkurrenz. Auch in Sachen Charisma reicht den Amis, die einfach immer unverkennbar klingen werden, keiner das Wasser. Im Direktvergleich zu "Ruining Lives" und "Carved Into Stone" zieht "X-No Absolutes" aber dennoch ziemlich deutlich den Kürzeren...

Trackliste
  1. Ultimate Authority
  2. Sense Of Ease
  3. Without Words
  4. Cut And Dry
  5. No Absolutes
  6. Do Nothing
  1. Belief System
  2. Soul Sickness
  3. In Spite Of Hindrances
  4. Ice Runs Through My Veins
  5. Worth Pursuing
  6. With Dignity
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