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Cover  
Panzer - Send Them All to Hell (CD)
Label: Nuclear Blast
VÖ: 28.11.2014
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Art: Review
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DarksceneTom
DarksceneTom
(2758 Reviews)
8.0
Hinter "The German" Panzer stehen amtliche Recken der Teutonen-Metal-History. Destruction Kultfigur Schmier am Bass, Szene Legenden wie Hermann Frank (Accept, Victory) und Stefan Schwarzmann (Accept) an Gitarre und Drums garantieren für einen Leckerbissen deutscher Stahlschmiedekunst. "Send The To Hell" kommt dann natürlich auch sofort auf den Punkt. Die Stimme von Schmier ist dreckig und cool, die Gitarren braten im perfekter Tradition und vollmundig vor sich hin und die Songs kommen allesamt auf den Schwarz-Rot-Goldenen-Punkt, ohne klischeehaft oder gar kitschig zu klingen. Vielmehr räumen ein sehr geiles "Send The To Hell" und das hymnisch bangende "Hail And Kill" von Beginn an alle Unklarheiten beiseite. Das ist richtig dreckig, das ist fett und das geht voll auf die Fresse. Hier ist die Accept / Primal Fear Schule Programm, gepaart mit der rücksichtslosen Straßenattitüde des Ruhrpott Thrashs. Der Metal von Panzer muss treiben und stampfen. Er muss zum Bangen animieren, seine Gitarren müssen richtig knacken und seine Refrains sollten ins Ohr gehen. Trotzdem soll und darf er nicht glattpoliert oder klebrig klingen und genau deswegen hat "Send The To Hell" genügend Rotz und Dreck auf der Latte, um auch alle jene zu begeistern, denen ansonsten beim Teutonen-Diktat die Nackenhaare zu Berge stehen. Umso geiler, dass ich bei "Temple Of Doom" tatsächlich an meine Helden von Hell denken muss, dass sich "Why" als schleppendes und düsteres Manifest offenbart und "Panzer" mit Power Metal Wucht auf Atmosphäre setzt.

"Send Them To Hell" ist ein richtig cooles Metal Album ohne echten Schwachpunkt geworden. Fett und laut, hart und dreckig und sowohl für den klassischen Metal Verfechter interessant, wie für Power- und Thrash Metal Anhänger. Gratulation an die Herren Schmier, Frank und Schwarzmann. Da haben manch andere "all star Projekte" schon weit lahmer geklungen.

Panzer ist so wie erhofft und erwartet. Voll auf die Fresse. Räudig, brutal und dreckig. Ein gutes Stück Musik muss nicht genial sein, um Spaß zu machen!



Trackliste
  1. Death Knell
  2. Hail And Kill
  3. Temple Of Doom
  4. Panzer
  5. Freakshow
  6. Mr. Nobrain
  1. Why?
  2. Virtual Collision
  3. Roll The Dice
  4. Bleed For Your Sins
  5. Murder In The Skies (Gary Moore Cover)
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