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Cover  
Prong - Cleansing (CD)
Label: Epic Records
VÖ: 1994
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Art: Classic
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Werner
Werner
(1000 Reviews)
1994 war das Jahr, in dem alle aufgeschlossenen Headbanger rund um den Globus auf Pantera und deren Granateneinschlag namens "Far Beyond Driven" gewartet hatten. Im Schatten dessen vergaßen einige, dass es auch für das New Yorker Crossover-Gespann Prong an der Zeit war, Nägel mit Köpfe für Album No. IV zu machen. Es war bestimmt kein leichtes Unterfangen, nach "Prove You Wrong" (...zum Classic) von 1991 einen wenigstens gleichwertigen Nachfolger aus der Feder zu kitzeln, der für Epic auch noch verkaufstechnisch einen drauf legen soll.

Die Band muss sich von manchen Zungen selbst zwanzig Jahre später noch gefallen lassen, dass "Cleansing" wohl eines der geschmacklosesten Coverartworks der Hartwurst-Historie bedeckt, das aber nur am Rande. Bandleader/Songwriter/Gitarrist/Sänger Tommy Victor hatte ansonsten wieder ein sehr gutes Näschen bewiesen. Zum Einen schnappte er sich Terry Date (Overkill, Pantera, Soundgarden) – einen der prominentesten Produzenten der 1990er Jahre, zum Anderen beging er nicht den Fehler, kompositorisch voll auf Nummer sicher zu gehen um altbewährtes aufzuwärmen. Seine staubtrockenen Stakkato-Riffs in Kombination forcierter Industrial-Elemente (John Bechdel an den Keyboards) traf den Zeitgeist wie es kaum ein anderer Act zustande gebracht hat. Diese präzise Groove-Maschine, die von Bassist Paul Raven (R.I.P./Killing Joke) und Drummer Ted Parsons komplettiert wurde, zog aufs Nötigste reduziert und straight rockend Songperlen hervor, die nicht nur mosh-kompatibeler Natur sind, sondern sich auch als astreine Tanzflächenfeger bewährt haben: bei "Whose Fist Is This Anyway", einem Off-Beat-Riffer von höchster Güte, kannst Du nicht einfach still bleiben, unmöglich. Nine Inch Nails lassen grüßen!

"Cleaasing" deckt also mehrere Gattungen ab: Groove Metal, Psychedelic, Alternative & Industrial ..... ABEEER: Gesamt betrachtet sind die Lieder dieses Rundlings extrem unterschiedlich aufgefädelt, so wie Tag und Nacht. Denn vom knackigen Opener "Another Wordly Device" über den zweiten grandiosen Ohrwurm "Snap Your Fingers, Snap Your Neck" bis "Broken Pieces", ein Track, der samt seinen Rap und Funk-Elementen bis heute ein wahrer Dauerbrenner ist, müsste man unweigerlich die Höchstnote zücken - Basta! Jedoch gibt's da noch den Rest. Na ja, sicher kein schlechter Stoff, aber halt ein gutes Stück davon entfernt, dem verwöhnten Hörer den Boden unter den Füßen wegzureißen wie besagte fünf Kracher (inklusive dem flott-hackenden "Cut-rate" an vierter Position), wenngleich "Not Of This Earth" in die psychedelische "Prove You Wrong" Richtung tendiert und "Sublime" sogar an Motörhead erinnert. Also: trotz deutlich abfallender "B-Side" hat "Cleansing" nach wie vor immense Existenzberechtigung!

Trackliste
  1. Another Worldly Device
  2. Whose Fist Is This Anyway?
  3. Snap Your Fingers, Snap Your Neck
  4. Cut-Rate
  5. Broken Peace
  6. One Outnumbered
  1. Out of This Misery
  2. No Question
  3. Not of This Earth
  4. Home Rule
  5. Sublime
  6. Test
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