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Cover  
Edguy - Space Police - Defenders of the Crown (CD)
Label: Nuclear Blast
VÖ: 18.04.2014
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Art: Review
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Hobald
Hobald
(12 Reviews)
7.5
Ja, ich gebe es zu. Ich bin Edguy Fan der ersten Stunde. Steinigt mich, prügelt mich dafür. Ja, ich habe gehuldigt. Und meines Erachtens zu Recht. In einer Zeit, als der Grunge den klassischen und traditionellen Hardrock und Heavy Metal abgelöst hat, war das für mich der einzige Lichtblick um meinem Musikgeschmack weiter zu frönen. Alben wie "Tears of a Mandrake" oder auch die beiden ersten "Avantasia" Alben gehören für mich bis heute zum Besten der 90 er Jahre.

Edguy haben wohl mit dem "Mandrake" Album ihren musikalischen Klimax erreicht. Die nachfolgenden Werke waren zwar durchwegs sehr gut ("Hellfire Club") bis gut ("Rocket Ride"), jedoch merkte man bei jedem nachfolgenden Album einen gewissen Qualitätsverlust im Vergleich zu "Mandrake". Nun liegt mir der inzwischen 10. Studiooutput der Fuldaer Jungs vor, und eines gleich vorweg: Die Lobeshymnen der internationalen Presse (bestes und härtestes Edguy Album aller Zeiten) kann ich keineswegs teilen.

Die angebliche Rückbesinnung zu alten Zeiten und zu alter Härte, sprich wieder mehr Power Metal und weniger Melodic Metal/Rock gelingt nur zum Teil. Los geht’s mit der Uptemponummer "Sabre & Torch", welche zumindest härtechnisch an "Hellfire Club"- Tage anknüpfen kann. Vergleichbares Introriff, gute Soli, guter Chorus. Danach folgen die beiden Titelnummern (wohl aus marketingtechnischen Gründen 2 Titelsongs) "Space Police" und "Defenders of the Crown", eine Midetemponummer sowie wieder eine Uptemponummer, welche das Niveau halten bzw. für mich die beiden besten Songs des Album darstellen.
Der Start war sehr gut, schnelle Nummern mit geilen Hooks, geilen Chören. Doch leider kann bei den nachfolgenden Songs das Level nicht gehalten werden. Die Singleauskoppelung "Love Tyger", ein typischer Edguy-Spaßsong im Stile von "Lavatory Love Machine", ist mir zu Happy Peppi. "The Realms of Baba Yaga" stellt den Versuch dar mittels Double Bass an ältere Speednummern der Anfangstage zu erinnern, verliert sich jedoch in Belanglosigkeit.
Mut hat der Tobi jedoch. Das beweist er mit der Coverversion des Nr. 1 Hits der amerikanischen Billboardcharts aus dem Jahre 1985 unseres Falco, "Rock me Amadeus", sehr nahe am Original gehalten, ohne jedoch die Coolness eines Falken zu erreichen. Die Nummer hätte es auch als Bonustrack getan!

"Do me like a caveman" und "Shadoweaters" sind weitere ganz nette Songs im klassischen Hardrock- bzw. Melodic Metal Stil gehalten, jedoch ist man aus dem Hause Edguy eben besseres gewohnt. Die obligatorische Ballade "Alone in myself" ist leider ein Totalausfall. Auch das hat Herr Sammet schon besser hingekriegt. Abschluss der Albumnormalversion ist das Epos "The eternal wayfarer" das zwar gut ist, aber an die früheren Epen wie etwa "The piper never dies" keinesfalls herankommt.

Fazit? Wenn es sich um eine Newcomer Band mit so einem Teil handeln würde, wäre ich sichtlich begeistert über so ein Debütalbum. Soundtechnisch und in Sachen Produktion etc. ist die Sache auch wie immer perfekt. Aber eventuell ist das genau der Grund warum die neueren Veröffentlichungen aus dem Hause Sammet eben nicht mehr so richtig zünden. Das Songwriting von Herrn Sammet ist nach wie vor gut bis sehr gut, aber inzwischen klingen sowohl Edguy wie auch die Avantasia Alben wie ein Einheitsbrei. Wie wäre es mit einer raueren, dreckigeren Produktion? Warum muss heutzutage alles so geschliffen und seicht klingen? Das nimmt doch völlig den Power und den Punch! Seit Herr Sascha Paeth die Produktion sowohl bei Edguy und bei Avantasia übernommen hat, versinkt der Sound immer mehr im kommerziellen Popsumpf.
Kritik auf hohem Niveau?
Ja, denn Songs schreiben kann der Tobias nach wie vor wie kein zweiter.


Eines noch: Die Ltd. Edition des Albums kann man getrost ignorieren. 2 Spaßnummern sowie 4 Instrumentals von Songs des regulären Albums um fast 20 Flocken grenzt an Abzocke.

Trackliste
  1. Sabre & Torch
  2. Space Police
  3. Defenders Of The Crown
  4. Love Tyger
  5. The Realms Of Baba Yaga
  1. Rock Me Amadeus
  2. Do Me Like A Caveman
  3. Shadow Eaters
  4. Alone In Myself
  5. The Eternal Wayfarer
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01.02.2002: Mandrake (Review)
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03.07.2017: Neuer Song online
27.05.2017: Album, Tourdates und Lyric-Videoclip.
16.05.2014: Dates mit Unisonic, Masterplan und Freedom Call.
25.04.2014: Live Auftritt beim ARD Boxkampf in Berlin!
10.04.2014: Stellen den "Love Tyger" Videoclip vor.
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26.11.2003: Auf Europatour
23.11.2003: Zum neuen Album
08.10.2003: Bei Nuclear Blast
28.03.2002: Kein Arbeitsvisum für die USA
Tour
24.09.2017: Edguy @ Backstage Club, München
29.09.2017: Edguy @ Z7, Pratteln
30.09.2017: Edguy @ Kaminwerk, Memmingen
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