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Cover  
Jorn - Symphonic (CD)
Label: Frontiers Records
VÖ: 25.01.2013
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Art: Review
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DarksceneTom
DarksceneTom
(2770 Reviews)
Keine Wertung
Jorn Lande ist nicht nur einer der besten und charismatischsten Rock und Metal Sänger unserer Zeit und ich liebe seine Stimme. Er und seine Releases haben mittlerweile auch eine Aufdringlichkeitsrate, die im normalen Leben höchsten die eklige XXX-Lutz Werbung an den Tag legt. Während ich den genannten fucking Möbelmark seit dessen Werbe-Penetranz konstant meide, leg ich an die Releases des Norwegers trotz all des Grolls der Übersättigung nun denn doch immer wieder meine Ohren. Jorn ist einfach zu gut um ignoriert zu werden, und auch wenn die letzten Alben des Stimmwunders aus Rjukan nicht die Klasse seiner überragenden frühen Werke "Worldchanger" oder "Out To Every Nation" erreicht, waren immer wieder bärenstarke Songs in der Schnittmenge aus Rock, Metal und Blues darauf vertreten.

Mit "Symphonic" kredenzt uns Lande nun als 14. Soloveröffentlichung in (zur Abwechslung wieder mal) eine Compilation. Unfassbar. Man muss es sich einfach vor Augen führen: 24 Alben sind es (wenn ich es richtig sehe) in Summe seit der Jahrtausendwende gewesen, auf denen Jorn die Lead Vocals übernommen hat. Von all den Gastauftritten ganz zu schweigen. Aber was soll’s. "Symphonic" ist wie der Titel schon sagt nun die erste Studio-Zusammenarbeiten des Rockbarden mit einem Orchester. 14 Songs in Summe, viele aus seiner eigenen Vergangenheit und zusätzlich eine x-teVariante des Masterplan Smashers "Time To Be King", sowie Dio ("Rock N Roll Children") und Black Sabbath ("The Mob Rules") Momente kommen hier zum Zug. Das Resultat ist weder revolutionär, noch in die Knie zwingend, aber es funktioniert. Die Songs wurden keineswegs großartig umarrangiert, sondern nahe ihrer Originalfassungen, sehr heavy und gitarrenbetont mit zusätzlicher Unterstützung der klassischen Instrumentierung eingefangen. Dabei sind es keineswegs die ganz großen Jorn Hits, die ihren Weg auf "Symphonic" finden, was der Sache meiner Meinung nach auch gut tut und den "schnöden" Best-Of Charakter unterbindet, denn vor allem Songs wie "I Came to Rock", "Vision Eyes", "The World I See", "Black Morning" oder "Burn Your Flame" erstrahlen hier deutlich intensiver, als man sie bislang wahrgenommen hatte.

"Symphonic" ist ohne Frage durch die Bank Klasse. Von Vorn bis Hinten voll von starken Momenten und einmal mehr von einer überragenden Gesangsperformance gekrönt. Das Orchestergewand steht der Kunst von Jorn auch gut und unaufdringlich zu Gesicht, und so muss man Objektiverweise von einem sehr starken Output erzählen. Da sich aber am Ende des Tages jedoch nichts wirklich Neues findet, und schon gar nichts auftut, wofür man notwendigerweise sein Geld investieren müsste, bleibt das Fazit dennoch skeptisch. Irgendwie mieft "Symphonic" trotz seiner Klasse dann ja doch wieder ein nach Quantität und schneller Kohle, und somit zeigt sich die Sache wohl neuerlich ausschließlich für die die-hard Fans des Norwegers als unbedingt notwendig auf….

Trackliste
  1. I Came To Rock
  2. Rock And Roll Children
  3. The World I See
  4. Burn Your Flame
  5. Man Of The Dark
  6. My Road
  7. Time To Be King
  1. Black Morning
  2. Like Stone In Water
  3. Vision Eyes
  4. War Of The World
  5. Behind The Clown
  6. A Thousand Cuts
  7. The Mob Rules
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