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Cover  
Midriff - Broken Dreams (CD)
Label: Eigenproduktion
VÖ: 2012
Homepage | MySpace
Art: Unsigned
DarksceneTom
DarksceneTom
(2408 Reviews)
An dieser Stelle alle Bands aufzuzählen, die bereits mehr oder minder erfolgreich aus dem Land Tirol ausgezogen sind, um ihre Musik in die Welt zu tragen erspare ich mir. Muss nicht sein. Wir kennen sie alle und hier geht es auch nicht um den "Tiroler Metal Schaulauf". Hier geht es um Midriff, und die und ihr in Eigenproduktion entstandenes full-length Debüt sind viel zu gut, um davon abzulenken. Endlich haben unsere Landsleute ihre Musik auf ein schönes Stück Tonkonserve gebannt. Midriff sind trotz ihres relativ kurzen Bestehens schon eine allseits anerkannte Nummer des heimischen Undergrounds und zumindest in den Alpenregionen seit ihrer Gründung vor vier Jahren beinahe renommiert.
Nun haben die drei Jungs aus dem Unterland nicht nur zwölf verdammt gute Songs, sondern mit "Broken Dreams" auch ein wirklich schön verpacktes Gesamtkunststück am Start, das auch jenseits unserer Landesgrenzen problemlos überzeugen wird.

Verdammt gute und ehrliche Handarbeit, sehr geile, mitunter anständig harte Gitarrenriffs und die coolen Vocals von Drummer Paul Henzinger sind die Basis für den absolut überzeugenden, modernen Hard Rock mit Niveau. Midriff offenbaren ehrliche Musik aus dem Bauch, die nicht gezwungen oder angestrengt ihren Idolen folgt. Traditionelles Gitarrenhandwerk wird mit zeitgemäßer US Hard Rock Note vermengt. Gekonnt wird der Geist des Blues mit Alternative Rock und einer leichten Stoner Schlagseite gepaart, um in fast durchwegs tollen Kompositionen zu gipfeln. "Broken Dreams", "Hard Way", "Flying Dutchman" oder "House Of Pain" sind richtig starke Hard Rock Songs. Abwechslungsreich, voll von feiner Melodie, tief amerikanischem Flair und gekonnten Strukturen. Midriff bieten ehrlich erdige Hard Rock Songs, die eine Vorliebe zu Black Label Society oder Black Stone Cherry ebenso wenig verschweigen, wie ihre Nähe zu Bands wie Creed, Scott Stapp’s Soloausflug, My Sisters Machine oder Pearl Jam, die jedoch keineswegs Gefahr laufen aufgesetzt zu klingen. Dafür haben die Tiroler viel zu gute Melodien, viel zu packende Rhythmen und zu abwechslungsreiche Nummern in der Hinterhand, die auf Platte vor allem eines bieten, nämlich Live Atmosphäre und genau das hat einem Hard Rock Album immer schon gut getan. Trotzt einer sehr guten, saftigen und erdigen Produktion klingt "Broken Dreams" somit kantig und lebendig genug um keineswegs steril oder platt zu erscheinen.

Midriff versprühen Energie und Dynamik und spätestens, wenn sie neben einem fast poppig modernem "Departed" gekonnt die balladeske Seite der Gitarrenmusik in traumwandlerischer Selbstsicherheit antasten, wenn sie bei "Garden Of Stone", "Digger" oder "Lights Going Down" keinerlei Zweifel an ihrer Klasse und ihrem Herzblut aufkeimen lassen, dann ist man sich sicher, dass man von dieser Band auch in Zukunft noch hören wird, dass sie auch weit über unsere Grenzen hinaus Aufmerksamkeit bekommen werden und neben Suzie Cries For Help (zum Review) eine der heißesten Aktien der österreichischen Hard Rock Landschaft sind.

Midriff klingen wohltuend amerikanisch und überzeugen von Vorn bis Hinten! Fans zeitgemäßer Hard Rock Klänge voll kantiger Riffs, saftiger Grooves, erdiger Vibes und guter Melodien können, nein müssen sich "Broken Dreams" bedenkenlos ins Haus holen.

Trackliste
  1. Broken Dreams
  2. Hard Way
  3. Flying Dutchman
  4. Weekend Rocker
  5. Garden Of Stone
  6. Departed
  1. House Of Pain
  2. Pumping Iron
  3. Digger
  4. Before I Wake
  5. The Regime Falls
  6. Lights Going Down
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