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Cover  
Ahab - The Giant (CD)
Label: Napalm Records
VÖ: 25.05.2012
Homepage | MySpace
Art: Review
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MoshMachine
MoshMachine
(49 Reviews)
9.0
Moshmachine bricht auf, um die unendlichen Weiten und Tiefen unserer Ozeane zu erforschen. Logisch, dazu braucht man ein Schiff und eine Mannschaft und für solch ein Unterfangen gibt es nur eine wahre Gemeinschaft: Ahab. Die Nautik Doom Metal Könner legen mit "The Giant" ihre bereits dritte Schiffsreise vor. Für solch einen Trip braucht man viel Zeit und ein gutes Gemüt. Diese Bootsgemeinschaft zeigt dem Mitreisenden nicht das übliche Touristenprogramm, sondern hier werden Grenzen aufgeboten die jenseits der musikalischen Vorstellungskraft liegen. Hier gibt es kein Licht am Horizont, kein Regenbogen der einem ein Schmunzeln auf das Gesicht jagt. Hier herrscht Dunkelheit, Depression und einfach keine Chance auf nur den kleinsten Ansatz einer Lichtquelle.

Messerscharfe Gegenstände liegen hier verdammt locker in der Hand.


"The Giant" stellt wieder ein Konzeptalbum dar und basiert auf den Roman "Der Bericht des Arthur Gordon Pym" aus der Feder von Edgar Allan Poe. Wer sich hier Tempoattacken erwartet ist ungefähr so falsch wie jene, die bei der heimischen Bundesliga qualitativ hochwertigen Fußball erwarten. Bei dieser Band passiert sehr viel im langsamen Bereich und Powerdoom Klänge ala Candlemass und Solitude Aeturnus braucht man sich auch nicht erhoffen. Das Wechselbad zwischen Clean und Growlgesang funktioniert hingegen wunderbar und verleiht den Songs jene gewisse Hoffnungslosigkeit die Ahab für sich dauergebucht haben.
Eröffnet wird die Reise mit "Further South". Die Nummer beginnt mit ruhigen Gitarrenläufen und auch der Clean Gesang setzt spät ein und gipfelt mit dem einsetzten der Growls in völlige Schwärze. Hingegen beginnt "Aeons Elapse" mit einem verhaltenen Basslauf und ruhigem Gesang, um dann mit harten Riffs in absoluter Traurigkeit dem Meeresgrund entgegenzusteuern. Klavier und ruhige Gitarrenparts eröffnen den Song "Deliverance". Abwechselnder Gesang erfüllt den Rest. "Antarctica the Polymorphess" lässt den dunklen Himmel endgültig mit dem schwarzen Meer zu einer Einheit werden. Stürme ziehen auf und meterhohe Wellen brechen über die Reisegruppe nieder. Spätestens jetzt ist klar: das Ziel kann nur der kalte Meeresgrund sein. Der Doppelschlag am Ende dieses absolut genialen Stücks dunkler Musik ist der absolute Untergang. "Fathoms Deep blue" beginnt den Kahn dann endgültig nach unten zu ziehen. Natürlich so wie es sich gehört. Sehr langsam, verdammt hart und mit Gesangswechsel die tödlicher nicht sein können. Am Ende der Reise also am Grunde der Ozeane angekommen steht der Titeltrack "The Giant" und setzt einem nochmals Tonnen von schwarzem und kalten Wasser auf die Brust. Gitarren deren Riffs hart hinabklingen und ein Schlagzeugrhythmus der keine Reanimation mehr zulässt, beendet eine dunkle Odysee.

Ahab sind in ihrem musikalischen Schaffen kompromisslos. Hier geht es nicht darum wer die schnellste und technisch beste Truppe ist, sondern hier geht es um Emotionen. Da für mich persönlich die letzte Candlemass eine kleine Enttäuschung darstellte, erfüllen Ahab mein dunkles Herz mit noch mehr Dunkelheit und deshalb auch die Empfehlung von MoMa: "All jene, die dazu neigen sich bei Stimmungsschwankung gern mal Schmerz und Qual zuzufügen, sollten diese Band meiden!"

Fazit Moshmachine: 9 von 10 derart schwarzen Wellen, dass es schwärzer nicht mehr geht.

Trackliste
  1. Further South
  2. Aeons Elapse
  3. Deliverance (Shouting At The Dead)
  1. Antarctica (The Polymorphess)
  2. Fathoms Deep Below
  3. The Giant
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