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Cover  
U.D.O. - Rev-Raptor (CD)
Label: AFM Records
VÖ: 20.05.2011
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Art: Review
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DarksceneTom
DarksceneTom
(2730 Reviews)
8.0
Mit "Rev-Raptor" tritt das Metal Urgestein, die Bastion des deutschen Stahls, Udo Dirkschneider bereits zum zwölften Mal den Beweis seiner Liebe zu traditionellem Metal an. Fast 25 (!) Jahre treibt der Ur-Accept Sänger nun schon auf Solopfaden sein Unwesen. Es klingt unfassbar, ist aber die nackte Wahrheit und genau so wenig gelogen, wie dass auch "Rev-Raptor" ein lupenreines Metal Album und zu 100% U.D.O. ist.

Moderner Gitarrensound hin, überfette Produktion her: Die Songs sind purer Teutonenstahl und genau so, wie man sie erwartet. Voll fett stampfender Riffs, voll hymnischer Refrains, bombastischer Chöre und gekürt von der unverkennbaren Stimme des kleinen Mannes, der zeitlebens eine Garantie für bodenständige Alben und starke Liveshows war.
Somit wäre eigentlich alles gesagt, und es wird keinen überraschen, dass Überraschungen ausbleiben. "Rev-Raptor" setzt an, wo sein Vorgänger Halt machte und beginnt mit dem Titeltrack und dem fetten "Leatherhead" gewohnt mächtig. Im Laufe der Scheibe schleicht sich zwar neuerlich die ein oder andere konditionelle Schwäche ein, mit der feinen Halbballade "I Give As Good As I Get", dem superben "Rock N Roll Soldiers" oder dem bombastischen Finale "Days Of Hope And Glory" sind aber ausreichend Kracher vertreten, die es den Fans leicht machen werden, ihr sauer verdientes Geld einmal mehr in eine Scheibe des sympathischen Metal Warriors zu investieren, denn dass U.D.O. ein amtliches Metal Heart in seiner Brust trägt, das sich auch durch das sagenhafte Comeback seiner ehemaligen Kollegen nicht aus dem Rhythmus bringen lässt, beweist er auch Hier und Heute mit nahezu selbstverständlicher Selbstsicherheit.

Natürlich war und ist das grandiose Accept Comeback trotz des Fehlens von Udo Dirkschneider schon ein Meilenstein der letzten Metal Dekade. Das wird auch so bleiben! Dass U.D.O. nun aber bereits weit über zwei Dekanden verdammt geile und verdammt bodenständige Metal Alben veröffentlicht, darf aber dennoch nicht vergessen werden.
Dafür bauen wir diesem Urgestein Jahr für Jahr einen Tempel, und daran ändert auch die Tatsache nichts, dass "Rev-Raptor" "nur" ein weiteres typisches und gutes "U.D.O.# Album ist, das knapp über dem Level seines Vorgängers punktet, ohne ganz die Dichte an Highlights wie "Animal House", "Man And Machine" oder "Mastercutor* bieten zu können.

Deutsche Stahlpanzerkommandanten und ernährungsbewusste Metalheads wissen was sie bekommen, und was zu tun ist!

Trackliste
  1. Rev-Raptor
  2. Leatherhead
  3. Renegade
  4. I Give As Good As I Get
  5. Dr. Death
  6. Rock 'n' Roll Soldiers
  7. Terrorvision
  1. Underworld
  2. Pain Man
  3. Fairy Tales of Victory
  4. Motor-Borg
  5. True Born Winners
  6. Days of Hope and Glory
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Kommentare
Rudi
Rudi
17.05.11 12:34: ...
von dem Cover wird man blind!
Professor Röar
Professor Röar
18.05.11 10:16: 35 Jahre?
Wenn ich also richtig gerechnet habe, hat der olle Udo sein erstes Soloalbum 1976 veröffentlicht?
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