HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumKontakt
Anmeldung
Benutzername

Passwort

Registrieren
Suche
SiteNews
Review
Abnormal End
Concept of Identity

Live
10.02.2018
Operation: Mindcrime
JUZ Live Club, Andernach

Review
Nightwish
Decades

Review
Sideburn
#Eight

Review
Long Distance Calling
Boundless
Upcoming Live
Graz 
Aschaffenburg 
Berlin 
Chemnitz 
Dresden 
Flensburg 
Frankfurt am Main 
Hannover 
Köln 
München 
Saarbrücken 
Stuttgart 
Pratteln 
Bologna 
Brescia 
Mailand 
Rom 
Prag 
Bratislava 
Ljubljana 
Statistics
5652 Reviews
456 Classic Reviews
274 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
Jag Panzer - Scourge Of Light (CD)
Label: SPV
VÖ: 25.02.2011
Homepage | MySpace
Art: Review
Jetzt bei Amazon.de bestellen!
Bruder Cle
Bruder Cle
(178 Reviews)
10.0
Wie lange haben wir auf dieses Album gewartet? Wie haben wir gestaunt, als Colorado’s Finest das Keep It True-Festival zum Beben gebracht haben? Wie haben wir getrauert, als Mark Briody bei Dave Mustaine angeheuert hat, wodurch Release der Platte erneut verschoben wurde? Und wie groß war die Freude als das Veröffentlichungsdatum doch endlich angekündigt wurde, wie heftig das Herzklopfen als das geniale Coverartwork erstmals im Netz zu sehen war. Und jetzt?

Tatsächlich bekomme ich feuchte Augen als der Refrain von "Condemned To Fight" das erste Mal über meine Anlage läuft. Es gibt nur eine Stimme auf dieser Welt, die einem so ans Herz rühren kann: nämlich die von Harry „The Tyrant“ Conklin. Dieser genial gedoppelte Chorus ist jetzt schon eines der Highlights dieses Jahres! Gepaart mit den unvergleichlichen, filigranen Leads von Mark ein metallisches Meisterwerk.
Als dann "The Setting Of The Sun" erklingt, ist es endgültig um mich geschehen! Diese von einer Violine unterlegte Gesangslinie scheint allen Schmerz und alle Trauer dieser Welt zu kanalisieren, raubt einem kurz den Atem und sticht wie ein Dolch in mein weidwundes Metallerherz. So schön kann also der Tod sein?
Auch das mit schnellen Passagen durchsetzte Riffmonster "Bringing On The End" verzaubert durch den Wechsel zwischen rauem Gesang und zauberhaften, fast schon zerbrechlichen Backing Vocals. Und so geht es dahin – Schlag auf Schlag. Mit "Let It Out" weckt man sogar Erinnerungen an die ganz frühen Tage. Und Hymnen wie "Call To Arms" werden wohl bald lautstark aus den Kehlen von Legionen von Undergroundmetallern rund um den Planeten ertönen.
Welche Muse hat Jag Panzer da bloß geküsst? Hammergeile Soli und Harmonien, göttlich ausgetüftelte Vocal-Arrangements und immer wieder diese unendlich traurigen, epischen Stimmungen. In "Scourge Of Light" steckt dermaßen viel Herzblut und Leidenschaft, dass man hier fast von einem musikalischen Gegenstück zu einem Shakespear-Bühnenstück sprechen muss. Was für ein Wahnsinn! Was für ein Genie!

Das Album mit dem für mich größten Gänsehautfaktor seit langer, langer Zeit. Und dabei hab ich "Scourge Of Light" erst an die zehn Mal gehört. Doch laufend entdecke ich neue musikalische Feinheiten, immer noch mehr Dramatik. Jag Panzer haben ihr absolutes Meisterstück abgeliefert - eine perfekte Symbiose zwischen Musikalität, Talent und Leidenschaft. Welchen Stellenwert diese Platte in der Metalgeschichte einnehmen wird, kann man wie immer erst in vielen Jahren bewerten, aber für den Moment ist klar, dass "Scourge Of Light" eines der frühen Highlights dieses noch jungen Jahres ist.

Trackliste
  1. Condemned To Fight
  2. The Setting Of The Sun
  3. Bringing On The End
  4. Call To Arms
  5. Cycles
  1. Overlord
  2. Let It Out
  3. Union
  4. Burn
  5. The Book Of Kells
Mehr von Jag Panzer
Kommentare
iron-markus
iron-markus
29.03.11 18:56: äääh CLE
so sehr ich oft mit dir übereinstimme, aber dieses Album ist NIEMALS ne 10. Bis auf "Call to Arms" nix anständiges dabei. So seh ich Tyrants Stimme liebe, aber hier ist kein Song oben der ihn richtig zu Geltung kommen lässt. 4,5 mehr leider nicht bei mir
Abnormal End - Concept of Identity Nightwish - DecadesSideburn - #EightLong Distance Calling - BoundlessVisigoth - Conquerors OathLynch Mob - The BrotherhoodBlack Label Society - Grimmest HitsThe Quill - Born From FireTribulation - Down BelowAnnihilator - For The Demented
© DarkScene Metal Magazin