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Cover  
Dimmu Borgir - Abrahadabra (CD)
Label: Nuclear Blast
VÖ: 24.09.2010
Homepage | MySpace
Art: Review
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DarksceneTom
DarksceneTom
(2770 Reviews)
9.0
"Abrahadabra" soll eines der wichtigsten Alben für den Major Nuclear Blast sein. Der für NB wichtigste release des Jahres ist es mit Sicherheit, und hört man sich das Ergebnis nun gebannt an, scheinen einerseits der ohrenscheinlich enorme Kostenaufwand dieser monumentalen Produktion, und andererseits der durchaus überraschende Inhalt für Nervosität zu sorgen.
Es mutet nämlich durchaus obskur an was uns Dimmu Borgir hier servieren. Der ungewohnte Albumtitel (zurückgeführt auf Aleister Crowley), die neu gestylten Kostüme der Musiker, einige bizarre Klangcollagen und vor allem die stellenweise eingeflochtenen female Vocals lassen uns schon mehrmals schlucken, bevor wir uns wirklich auf das Album konzentrieren können. Vieles klingt obskur und zu bahnbrechend, das Ergebnis jedoch ist der nächste Evolutionsschritt dieser Band, einfach durch und durch Dimmu Borgir und in all seiner düsteren Pracht und Urgewalt mit Nichts zu vergleichen und absolut perfekt! Eine Momentaufnahme der Black Metal Könige. Eine für viele sicherlich sehr schwer zu verdauende Soundwand, jedoch ein nachvollziehbares, glaubwürdiges und in seiner gesamten Wirkung absolut gewaltiges Ergebnis der konstanten Bandentwicklung.

Das Beeindruckendste an "Abrahadabra" ist einmal mehr die unglaubliche Monstrosität des Sounds. Als ob Hollywood und die Hölle gemeinsam ein tiefschwarzes Heavy Metal Inferno starten würden, das bis ins letzte Detail durchdacht, optisch durchgestyled und absolut perfekt auf den Punkt produziert ist. Dimmu Borgir Alben sind mittlerweile mit die größten Erlebnisse die Klangfetischisten im Metal Bereich erhaschen können. Der Sound der Scheibe bläst einen absolut um und auch die Songs der Norweger haben sich immer mehr zu unvergleichlichen Klangkolossen hinentwickelt. Zu monströsen Soundwänden brutaler Sorte, bei denen leichtfüßige Eingängigkeit klein geschrieben, das überwältigende Hörerlebnis umso wichtiger scheint. Überaus komplexe Arrangements und massenhaft extraordinäre Klangdetails sind es dann auch die "Abrahadabra" zieren. Darf man sich nach dem orchestralen Intro bei "Born Treacherous" noch in Sicherheit wiegen und von einem riffbetonten Dimmu Borgir Black Metal-Orchesterorkan durchbeuteln lassen, wird die Reise durch die Bombast-Industrial-Black Metal Welt fortan beschwerlicher, jedoch nicht minder lohnenswert. Abwechslungsreich, progressiv und mutig klingen die bis ins kleinste Detail ausgefeilten Songs und im Grunde ist "Abrahadabra" nicht mehr als eine ungeheuer orchestrale und bombastische Mischung aus allem was Dimmu Borgir seit "Enthrone Darkness Triumphant" (zum Classic) kreiert haben.
Dennoch klingt alles mächtiger, moderner, noch innovativer und noch weltoffener, noch majestätischer und erhaben. An Aufwändigkeit ist die Scheibe in keinster Weise zu toppen. Die Einbindung eines 90-köpfigen Orchesters und eines kompletten Chors in Kombination mit der sterilen extrem Metal Perfektion der Band sind eine absolute Ohrwenweide und auch wenn man bei der ersten Single "Gateways" den ein oder anderen Anlauf mehr benötigt ist das Ergebnis ohne Fehl und Tadel. Auch dieser Song ist großartig und fesselnd, die Frauenstimme von Agnete Maria Forfang Kjølsrud (ex- Animal Alpha) klingt verstört und bizarr und macht Dimmu Borgir zu einem gewissen Grad zwar auch "gewöhnlich" (ein Attribut das zu dieser Band einfach gar nicht passen mag), ändert aber nichts an einem Hammersong, der sich als eine von vielen Perlen entpuppt. Perlen die man hier nicht im Detail beschreiben kann. Zu vielfältig und beeindruckend sind die episch symphonischen Klangcollagen purer Dunkelheit die in einem düster majestätischen "Dimmu Borgir", dem infernalen "The Demiurge Molecule", einem brutal roh gehaltenen "A Jewel Traced Through Coal" und dem triumphalen, an erhabener Epik nicht zu überbietenden Finale "Endings And Continuations" ihre Höhepunkte finden.

Dimmu Borgir funktionieren einmal mehr wie ein direkt aus der Hölle gesandter Terminator. Vom Riffing bis zu den präzisen Drums und den orchestralen Elementen ist hier alles bis ins kleinste Detail perfekt durchdacht und wie durch eine Maschine umgesetzt.
Manch nietenbehangene Puristen mag das stören - ich nenne es topmoderne Komplexität in absoluter Perfektion!
Der einzig kleine Wehrmutstropfen an "Abrahadabra" ist somit nur das Fehlen des charismatischen und mit einer unglaublich mystischen Stimme gesegneten Bassers ICS Vortex. Nicht nur seine Bühnenpräsenz, nein auch seine außergewöhnlichen Vocals wären genau jener letzte Funken Extravaganz, der dem Werk mitunter fehlt um ihm die absolute Höchstnote zu bescheren. Das jedoch ist Jammern am allerhöchsten Niveau, denn viel besser, eindrucksvoller und interessanter als "Abrahadabra" kann ein tiefschwarzes und unterkühltes Breitwand Extrem Metal Prunkstück kaum klingen.

Das achte Dimmu Borgir Album ist ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der Norweger. Ein Album das für sich alleine steht, stellenweise zwar immer wieder an "Puritanical Euphoric Misanthropia" und auch "Death Cult Armageddon" erinnert, jedoch noch ausladender, noch opulenter und mit noch mehr Hollywood Flair from hell versehen, wohl den musikalischen und technischen Höhepunkt des Bandschaffens darstellt.

Trackliste
  1. Xibir
  2. Born Treacherous
  3. Gateways
  4. Chess With The Abyss
  5. Dimmu Borgir
  6. Ritualist
  1. The Demiurge Molecule
  2. A Jewel Traced Through Coal
  3. Renewal
  4. Endings And Continuations
  5. Gateways (Orchestral)
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