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Cover  
Airbourne - No Guts. No Glory (CD)
Label: Roadrunner Records
VÖ: 05.03.2010
Homepage | MySpace
Art: Review
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DarksceneTom
DarksceneTom
(2758 Reviews)
7.0
…they’re not "Too much, too fast, too young" anymore…

….und man konnte sich’s ja fast denken. Die Unmengen an Schweiß, Alkohol, das Proberaum- und Straßenköterfeeling und all der jugendlich ungestüme Charme der das bis heute arschtretende Airbourne Debüt "Runnin’ Wild" (rock the review) ausmachten mussten wohl oder übel mal abnehmen. Dass Airbourne nun bereits am zweiten Album mindestens zwei Gänge zurückschalten kommt zu solch frühem Datum zwar überraschend, ist aber dennoch durchaus nachvollziehbar.
Für das Debüt hat man eben ein halbes Leben Zeit. Hier kann man alles Gute und Böse, all den Aufbruch und Umbruch den einem die jugendlichen Hormone seit Jahrzehnten durch den Körper jagen einpflanzen. Wenn man diesen Schritt der Mission aber hinter sich gelassen und obendrein noch ein kommerziell erfolgreiches Album wie "Runnin’ Wild" in Nacken hat, dann wird’s unweigerlich verdammt schwierig daran anzustinken. Ich will Airbourne hier gar nix vorwerfen. Auch "No Guts. No Glory" ist ein geil pumpendes Stück Hard Rocks made in Australia: Von der dreckig drückenden Produktion, dem mitreißenden Punch und all den treffsicher einfahrenden Hitrefrains des Debüts ist aber nur noch die „light-Version“ übrig geblieben. Songs wie der Titeltrack, "Blond, Bad And Beautiful", " Born To Kill" oder " It Ain't Over Till It's Over" können zwar auch ohne die unbekümmert, hemmungslose Spritzigkeit ihrer Vorgänger auf jeder anständigen Rock- und Metal Fete Massen an Schweiß und nassen Höschen zeugen, an das Adrenalin geladene Debüt können die down-under shooting stars aber dennoch nicht mehr ankratzen.

Airbounre ist mit "No Guts. No Glory." ohne Frage ein weiteres cooles Stück erdigen Rock N Roll’s gelungen und wer die Band bisher mochte, der wird ebenso wie alle Fans der Paten namens AC/DC und Rose Tattoo auch Sprössling Nummer 2 in sein Herz schließen. Die aufgesetzte (oder sollten wir besser sagen: „bezahlte“) Euphorie großer Szenemagazine und einiger ihrer selbsternannten Könige ist aber ebenso unangebracht, wie die völlig idiotische Vergabe einer Höchstnote!
Die nächsten AC/DC werden eben doch nicht alle paar Jahre geboren. Nicht mal in Australien…

Trackliste
  1. Born To Kill
  2. No Way But The Hard Way
  3. Blonde, Bad And Beautiful
  4. Raise The Flag
  5. Bottom Of The Well
  6. White Line Fever
  7. It Ain't Over Till It's Over
  1. Steel Town
  2. Chewin' The Fat
  3. Get Busy Livin'
  4. Armed And Dangerous
  5. Overdrive
  6. Back On The Bottle
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