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Cover  
Jorn - Lonely Are The Brave (CD)
Label: Frontiers Records
VÖ: 06.06.2008
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Art: Review
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Werner
Werner
(940 Reviews)
7.0
Der Skandinavier Jorn Lande zählt ohne wenn und aber zu den charismatischsten Stimmen des rockenden Erdballs. In den letzten Jahren legte der Blondschopf allerdings sämtliche, z. T. hochdotierte Engagements ab, da es sich Dauer auf mehreren Hochzeiten schwer tanzen lässt. Wieviele Fans würden doch gerne nochmal Ark, Beyond Twilight oder Masterplan mit ihm erleben wollen!? Aber sei es wie es sei - Lande kümmert sich abgesehen von einigen Gastbeiträgen (u. a. Avantasia) und dem Allen/Lande Projekt fortan um seine eigene Band, welche dieser Tage den fünften Streich in der Reihe regulärer LPs unters Volk bringt.

Wer bereits beim Vorgänger "The Duke" den auf Straightness getrimmten, klassisch orientierten Hardrock der Norweger zu schätzen wusste, bekommt hier profan gesagt Nachschlag. Mir persönlich gefällt das Dargebotene nicht schlecht, nur, der explosive Charakter, wie er auf "Worldchanger" (2001) und "Out To Every Nation" (2004) lebte und bebte und in meinen Hirnwindungen kräftige Endorphinschübe auslöste, weilt auf "Lonely Are The Brave" ebenso im Hintergrund (lediglich "Shadow People" hat besagtes Feuer im Popscherl!). Dabei kommt die große Verneigung Jorn’s vor sämtlichen ’70 Legenden à la Rainbow, Whitesnake und auch Foreigner wieder und wieder zum Vorschein. Die allgemeine Stimmung, wie der Titel selbstredend und schon auf "The Duke" präsent: melancholisch, nachdenklich. Wie immer herausragend des Maestro’s powervolles Timbre mitsamt seinen prägnanten Lines und eine souverän agierende Hintermannschaft, geleitet von Pagan’s Mind Saitenvirtuose Lofstad, der schon seit gut vier Lenzen in den Diensten von Lande steht. Acht brandneue Stücke und ein, nicht unbekanntes an neunter und letzter Stelle: "Hellfire" kennt der Jorn Fan bereits von Beyond Twilight’s 2001er Scheibe "The Devil's Hall Of Fame" (zur Review), wo man dem schleppenden Song als Opener wesentlich bombastischer begegnet war. Tja, den Platzhalter - sorry - hätte es nicht wirklich gebraucht. Dennoch: Grenzenlose Liebhaber dieses außergewöhnlichen Vokalisten samt Band können mit "Lonely are The Brave" nichts falsch machen, wer schon etwas Sättigkeitsgefühl beim Durchlesen verspürt hat, wird auch ohne gut leben können.
Trackliste
  1. Lonely Are The Brave
  2. Night City
  3. War Of The World
  4. Shadow Peopöe
  5. Soul Of The Wind
  1. Man Of The Dark
  2. Promises
  3. The Inner Road
  4. Hellfire
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