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Cover  
Judas Priest - Painkiller (CD)
Label: CBS
VÖ: 1990
Homepage | Facebook
Art: Classic
DarksceneTom
DarksceneTom
(2449 Reviews)
Eine knappe Woche vor der kollektiven "Tyrolean-metal-bus-tour" zur Farewell Tour der Metal Gods in Linz, kredenzen wir nach "Defenders Of The Faith" (zum Classic) und "Stained Class" (zum Classic) und zur Einstimmung auf die "vielleicht" letzte Show einer wieder erstarkten Legende das dritte unsrer bisherigen Judas Priest Classics. Freuen wir uns auf die Show am kommenden Samstag und hoffen wir, dass sie genau so großartig wird, wie jene letzten Sommer (zum Livereview)..

Geht es um reinrassigen Heavy Metal, soll man über die absoluten Titanen und Vorreiter des Genres philosophieren, dann kommt man am Namen Judas Priest sicher nicht vorbei! Egal ob "British Steel", "Screaming For Vengeance", "Defenders Of The Faith" oder auch kommerziellere Ware der Marke "Turbo": Es sind unsterbliche Klassiker, die uns die - 1969 gegründeten und seit 1973 mit Rob Halford am Mikro brillierenden - Briten vererbt haben. Innovative Meisterwerke, die ihrer Zeit zumeist voraus waren und ohne die es unsere geliebte Musik in ihrer jetzigen Form wohl nie gegeben hätte. Soll man aber das Überalbum, den Inbegriff des Heavy Metal und der Priest’schen Kunst, den Zenith des Schaffens nennen, ist es schwierig, eines aber muss dabei sein:
"Painkiller", wohl das unumstrittene Heavy Metal Meisterwerk von Judas Priest!

Grenzgeniale Riffs, fetzgeile Solos, ein brachiales Drumming, das nicht von dieser Erde scheint und ein Sänger am Zenith seines großen Könnens; diese Grundzutaten arrangiert mit durchwegs packend genialem Songwriting, waren und sind Garant für eines der besten Alben aller Zeiten, einen der letzten wahren Höhepunkte lupenreiner Heavy Metal Kunst! Allein die brutale Schlagzeugeröffnung des einleitend legendären Titeltracks kann wohl ein jeder halbwegs geeichte Metalhead noch im Schlaf mit den Zähnen klappern, das einsetzende zermürbende Riff problemlos aus dem Kleinhirn saugen.

Welch eine brutale Genialität! Was für ein Refrain, welch furioser Übersong! Hier regiert die Nebenwirkung! Der Hörer kauert nach solch einem grenzgenialen Feuerwerk wieder und wieder wie rücklings durchgebumst vor der Boxenlandschaft und ich kann mich sehr gut daran erinnern, wie mir dieses Inferno eines Killertracks, im zarten Alter von 14 einen der ersten "Hitzlinge" durch die jungfräuliche Röhre drückte!
Orgiastisch!
Angenehm!




"Painkiller" war und ist wohl das Härteste und Beste, was man je von Judas Priest zu Ohren bekam, mitnichten aber keine Eintagsfliege auf diesem von Höhepunkten übersäten Album.
Es folgt Hieb auf Hieb, Hit auf Hit!

Die gnadenlos stampfende Midtempohymne "Hell Patrol", das infernale "All Guns Blazing" und der – erstmals leichte Verschnaufpause aufkommen lassende – "Leather Rebel" sind adrenalingetränkte Metal-Höchstklasse pur. Dann, genau dann, wenn man grad mal Luft geholt hat, bricht die nächste Gerölllawine ein: "Metal Meltdown" macht seinem Namen alle Ehre, entpuppt sich als bretthart durchdachte Stahlhymne vor dem Herrn, das folgende "Night Crawler" könnte stundenlang so genial hart dahinbrettern, brilliert neuerlich mit einem Überrefrain und setzt die Messlatte in Höhen, die man selbst bei Judas Priest in den kühnsten Träumen nicht erhofft hatte.
Packend und atmosphärischer kann eine Metal Hymne wohl kaum klingen!
Der Höhepunkt ist erreicht, mehr geht nicht, nie und nimmer. Dass der Rest der Königlichkeit ohne Frage auch vom hochwohlgeborensten ist, versteht sich dennoch von selbst: "Between The Hammer & The Anvil" schrettert wie ein geprellter Ambos ums Eck, "A Touch Of Evil" ist eine göttlich marschierende Hymne, für die sich bis auf eine Handvoll Übermusiker jeder Künstler dieser Welt mindesten elf Finger abschneiden würde und "One Shot At Glory", der episch majestätische Ausklang dieses Monsteralbums, ist auch absolute Weltklasse!

"Painkiller" ist Energie, ist Power, ist Schönheit und einfach Heavy Metal at it’s fucking best!
Ein Wahnsinnsriff des Monsterduos Downing/Tipton folgt aufs nächste, die Groovemaschinerie ballert wie nicht von dieser Welt, das Songwriting sucht seinesgleichen sowohl in Sachen Dynamik, Härte, wie auch durchdachter Stärke und Abwechslungsreichtum bis heute vergeblich, und Rob Halford? Der ist auf diesem Album wahrlich ein Metal Gott!


Dieses Werk erfordert noch heute Ehrfurcht pur!
Judas Priest degradierten im Jahre 1990 eine große Zahl der selbsternannten Härtnerbands zu mittelprächtigem Fallobst, die Härte dieses Werks lässt 99,9% der Black Metal Bösewichte bis heute wie harmlose Wichtel, angepisst von oben bis unten, zurück in den Wald hopsen und vom Metalolymp träumen!

Wer "Painkiller" nicht kennt, wer es nicht liebt und wer sich vor diesem Gottalbum nicht ganz tief verneigt, der ist entweder taub, dumm oder einfach nur unwürdig!

10 Punkte für die Ewigkeit!

Trackliste
  1. Painkiller
  2. Hell Patrol
  3. All Guns Blazing
  4. Leather Rebel
  5. Metal Meltdown
  1. Night Crawler
  2. Between The Hammer & The Anvil
  3. A Touch Of Evil
  4. Battle Hymn
  5. One Shot At Glory
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Kommentare
Dieter
Dieter
28.01.08 21:31: Herzblut
Tom bei dem Review hast wieda Literweise Herzblut vergossen. Kein Wunder bei dem Album.Super Review aber san ma uns ehrlich ein Wort reicht. G E N I A L. Wenn da de Scheiben anhörst kann man bedenkenlos jede Primal Fear usw. ohne schlechtes Gewissen entsorgen.
NikkiSixx
NikkiSixx
30.04.12 06:42: ...
I hab de Scheibn bis heit no nit im Regal stehn :D
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