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Cover  
Body Count - Murder 4 Hire (CD)
Label: Escapi
VÖ: 28.07.2006
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Art: Review
DarksceneTom
DarksceneTom
(2773 Reviews)
4.0
Lieber Ice-T!

Ich kann völlig verstehen, dass der schwarze Mann angepisst ist. Die Schauspielkarriere dümpelt in mittleren B-movie Arrangements, Teile der Belegschaft von Body Count sind mittlerweile als Opfer der Ghetto-Straßenkämpfe zu beklagen und das letzte und einzig sinnvolle Lebenszeichen einer einst sehr sehr wichtig, revolutionären und auch schweinegeilen Band, liegt weit über zehn Jahre zurück.
All das ist durchaus traurig, rechtfertigt gewisse Frustration, soll aber bitte schön kein Grund für ein Album wie dieses sein. Auch Sie, lieber Mr. T, können das Rad der Zeit nicht zurück drehen. Auch sie werden ewig an Übernummern wie “Bodycount“, „Evil Dick“, „KKK Bitch“ oder dem legendären „Body Count’s In The House“ gemessen werden. Auch Sie werden einsehen müssen, dass selbst dem ehrlichsten Nigger ein angepisst cooles Hammeralbum wie "Body Count" nur einmal im Leben gelingt.

Body Count schlugen 1992 zurecht wie eine Bombe ein. Das Debüt war an Metal-Rap-Hardcore-Thrash-Crossover-Coolness, Härte und bodenständig rebellischer Auflehnung gegen ein – zurecht - angeprangertes System nicht zu toppen und jeder noch so einfache Ton war ehrlich und traf genau ins Herz von Freund und Feind.
All jene Töne, lieber Mr. T., die nachher auf die Menschheit losgelassen wurden, verringerten allerdings kontinuierlich ihre Qualität, um in hier beklagtem Totalausfall leider Gottes einen vorläufigen Tiefpunkt zu finden. Platt und kraftlose Riffs, die allesamt bereits am Debüt in wirklicher Pracht ertönten, abgenutztes Songwriting ohne jeden zwingenden Moment mit einfallslosen Refrains versetzt und meilenweit entfernt von der straßenkampfverseuchten Ghetto-Attitüde der Body Count Anfangstage. Hier wird jegliche Auflehnung gegen ein Cowboy-gesteuertes Amerika zum lauen Magenwind. Hier krankt jegliche Rebellion gegen rassistische Ansätze an der fehlenden Durchschlagskraft. Hier steht zwar noch Body Count drauf, der Inhalt wird dem Namen aber nie gerecht.

Es tut mir leid Mr. T.. Dieses Album ist – angefangen von der Produktion, bis hin zum Songwriting - absoluter Oberkäse und daran ändern diesmal auch die guten Texte nichts. Sorry!

MfG
Ein Fan früherer Zeit!
Trackliste
  1. Invincible gangsta
  2. The end game
  3. You don't know me (Pain)
  4. The passion of christ
  5. In my head
  6. D rocs (R. J. P.)
  1. Murder for hire
  2. Down in the bayou
  3. Dirty bombs
  4. Lies
  5. Relationships
  6. Mr. C's theme
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Kommentare
M a r v
M a r v
03.09.06 19:16:
Ice Motherfuckin`T sollte sich wieder ins Rap-Geschäft zurückziehn, so einen übelst produzierten Kreuzüber-Schrott braucht weder Nigger noch White-Trash-Wannabe! Wenn Ice erschossen worden wäre wie so mancher Kollege wäre er sicher Legende, so arbeitet er hart auf das Image "black Hanswurst of the Century" hin, aber irgendwie muss wahrscheinlich Kohle reingehn, auch wenn man sich dabei komplett lächerlich macht. Schade!
telfer
telfer
05.09.06 18:41:
bis auf den 1sten song is alles mul. aber was soll man erwarten wenn alle bandmembers bis auf ice tod sind!!!
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