HomeNewsReviewsBerichteTourdaten
ImpressumDatenschutz
Anmeldung
Benutzername

Passwort


Suche
SiteNews
Review
Mega Colossus
Showdown

Review
North Sea Echoes
Really Good Terrible Things

Review
Whom Gods Destroy
Insanium

Interview
Night In Gales

Review
Hammer King
König und Kaiser
Upcoming Live
Wörgl 
Hamburg 
Statistics
6575 Reviews
458 Classic Reviews
282 Unsigned Reviews
Anzeige
Cover  
Nocturnal Rites - Shadowland (CD)
Label: Century Media
VÖ: 2002
Homepage | Facebook
Art: Review
DarksceneTom
DarksceneTom
(3150 Reviews)
7.0
Das vor einigen Jahren releaste NOCTURNAL RITES Meisterstück „Tales Of Mistery And Imagination“ war mit Sicherheit eines der besten „Klischee“ Metal Alben der letzten Zeit und voll von epischen Hymnen und Ohrwümern. Im Gegensatz zu ihren Landsleuten HAMMERFALL und so vielen anderen Ablegern dieser Welle, die von Anfang an gepusht und ohne Ende promoted wurden, waren und sind NOCTURNAL RITES tragischerweise aber bis dato nie wirklich über den Status eines Geheimtipps hinausgekommen. Daran änderte auch die, auf dem letzten Werk „Afterlife“ eingeschlagene Kurskorrektur, weg vom klassischen eher zum Power Metal tendierenden Sound sowie der Wechsel am Mikro, trotz der unumstrittenen Klasse der Scheibe herzlich wenig.
Diese Power Metal lastige Schiene wird auch auf „Shadowland“ konsequent weitergeführt. Die Songs kommen wieder recht räudig und sehr riffig aus den Boxen und statt obermelodiösen Speedhymnen gibt’s auch auf diesem Teil vermehrt bodenständigen und sehr rauhen Metal. Nummern wie das (g)riffige „Eyes Of The Dead“, der fette und harte Midtempoohrwurmstampfer „Shadowland“ oder der fein vorwärtsmarschierende mit tollem Refrain ausgestattete Riffbrocken „Never Die“ sowie mein persönliches Highlight „Faceless God“, eine absolut zeitlose Metal Nummer bei der Shouter Lindquist zeigt was in ihm steckt, zählen aber zweifellos zu der gehobenen Melodic Power Metal Klasse.
Trotz einiger Durchhänger und doch eher langweiliger Fabrikate ala „Underworld“ oder „Invincible“ sind die Tracks durchwegs einwandfrei inszeniert und auf gewohnt hohem Niveau anzusiedeln. Was den Schweden diesmal aber definitiv fehlt, sind die Überhämmer im Stile von „Afterlife“ oder „Wake Up Dead“, die das letzte Album erst endgültig veredelten und die Releases von NOCTURNAL RITES erst aus der Menge hervorheben.
Es würde mich sehr wundern, wenn gerade „Shadowland“ den Durchbruch für diese bisher so unterbewertete Band darstellen würde, denn im Vergleich zu den bisherigen Werken, ist das aktuelle Teil leider nur durchschnittlich. Wer aber auf traditionellen Metal steht und bisher noch nie Bekanntschaft mit den Werken der Schweden gemacht hat, der soll gefälligst zuerst die alten Scheiben der Band anchecken und kann sich dann immer noch um „Shadowland“ kümmern – verdient hätten sich’s NOCTURNAL RITES auf alle Fälle.
Das absolute Highlight dieser Scheibe ist aber ohne Zweifel das geniale Fantasy Coverartwork des mir bislang unbekannten Russischen Künstlers Leo Hao, von dem man nur hoffen kann, dass man sich’s auf Vinyl ins Haus holen darf.
Trackliste
  1. Eyes Of The Dead
  2. Shadowland
  3. Invincible
  4. Revelation
  5. Never Die
  1. Underworld
  2. Vengeance
  3. Faceless God
  4. Birth Of Chaos
  5. The Watcher
Mehr von Nocturnal Rites
Reviews
03.11.2017: Phoenix (Review)
05.07.2007: The 8th Sin (Review)
25.03.2004: New World Messiah (Review)
News
10.09.2017: "Repent My Sins" Video der Schweden
12.08.2017: Erstes Video nach 10 Jahren online.
04.07.2017: Neues Lyric Video
20.07.2007: The 8th Sin steigt in japanische Charts
30.03.2007: Album News!
20.03.2007: The 8th Sin
04.10.2006: Auch hier wird fleißig gefeilt ...
Mega Colossus - ShowdownNorth Sea Echoes - Really Good Terrible ThingsWhom Gods Destroy - InsaniumHammer King - König und KaiserSonata Arctica - Clear Cold BeyondLucifer - VKings Winter - The Other Side Of FearMick Mars - The Other Side Of MarsNecrophobic - In The Twilight GreyBlood Red Throne - Nonagone
© DarkScene Metal Magazin