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Cover  
Firewind - Between Heaven And Hell (CD)
VÖ: 2002
Homepage | MySpace
Art: Review
DarksceneTom
DarksceneTom
(2751 Reviews)
8.0
Was im ersten Moment schwer nach einer weiteren mehr oder minder wichtigen Tralala-Hammerfall-Rhapsody Nachgeburt auszusehen droht, entpuppt sich im Falle von FIREWIND glücklicherweise recht bald als erfreulich knackig und bodenständiges Metal Geschoss alter Prägung.

Die Newcomertruppe um den US-griechischen Gitarristen Gus G. zelebriert erdigen Sound mit fetten rauen Riffs und angenehm kernigen Vocals. Mr. G. zeigt durchaus was er drauf hat, vor Allem aber, und das ist wohl weit wichtiger als derart Einzelschicksale, funktionieren die Songs, die uns der Fünfer vor den Latz lümmelt. Von Altmeister David T. Chastain fein produziert ballern FIREWIND ausschließlich amtliche Schädelbrecher in die Welt und lassens von Vorn bis Hinten ehrlich und anständig krachen. Ex KENZINER Sänger Stephen Fredrick liefert eine superbe Performance und rundet die angenehme Soundwand mit seinem Organ in mittlerer Tonlage perfekt ab. Allein der fett bröckelnde Opener und die darauffolgende Übernummer ?Warrior? (eine der besten Metal Nummern des Jahres) gehen ab wie die Hölle, fressen sich spätestens beim zweiten Einlauf ins Hirn und zeigen wie unabgenützt bodenständiger Metal, auch ohne Chöre und lala-Effekte abgehen kann. Fast wie aus dem Metal Lehrbuch verbraten FIREWIND weitere rulig räudige Metalgeschosse in der Bandbreite von alten US Helden bis zu alten RUNNING WILD Tagen, zwei manierlich feine Balladen und runden diese schmackhafte Mischung darüber hinaus mit einem erotischen Fantasycover, das wohl eh jeden Vinylverrückten wieder Mal nach Erlösung flehen lässt, höchst befriedigend ab.

?Between Heaven And Hell? ist zwar kein Meilenstein der Musikgeschichte und ist auch sicher kein lebensnotwendiger Bestandteil meiner Sammlung, aber auf alle Fälle sind FIREWIND wieder Mal ein Newcomer, der Spaß macht und mir nicht derart auf die Eier geht, wie 90% der derzeitigen Europäischen Tralala-Schwammerln, die krampfhaft versuchen Größen wie HELLOWEEN, STRATOVARIUS oder MAIDEN zu kopieren und sich damit meist selber im Sumpf der kitschigen Peinlichkeit ertränken.

Fans von bodenständigem Metal mit guten Melodien und satten Gitarren sollten das Teil ohne Scheu anchecken!
Trackliste
  1. Between Heaven And Hell
  2. Warrior
  3. World Of Conflict
  4. Destination Forever
  5. Oceans
  6. Tomorrow Can Wait
  1. Pictured Life
  2. Firewind Raging
  3. I Will Fight Alone
  4. Northern Sky
  5. Fire
  6. Who Am I
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